Warum Ihr Aufstellpool den Winter nicht ungeschützt übersteht

Ein Aufstellpool, sei es ein robuster Stahlrahmenpool, ein einfacher Quick-up-Pool oder ein stabiler Rahmenpool mit rechteckiger oder runder Form, ist eine wunderbare Bereicherung für den Sommer. Doch sobald die Temperaturen sinken und der erste Frost droht, stellt sich die wichtige Frage: Wie wird der Pool vor den kalten Monaten geschützt? Das bloße Entleeren und Stehenlassen birgt erhebliche Risiken. Wasser, das gefriert, dehnt sich aus und kann die Poolfolie, die Stützkonstruktion und sogar die Pumpe und Filteranlage unwiederbringlich beschädigen. Diese Ausdehnungskraft ist enorm und unterschätzt man sie, kann die Freude am Pool schnell der Frustration über teure Reparaturen oder gar einen kompletten Neukauf weichen.

Der entscheidende Faktor ist das Wasser im Pool und in den angeschlossenen Systemen. Gefriert Wasser, dehnt es sich um etwa neun Prozent aus. Diese Expansion übt immensen Druck auf alle umliegenden Materialien aus. Bei Stahlrahmenpools kann dies zu Verformungen der Metallteile führen, bei Kunststoffelementen zu Brüchen. Die PVC-Folie, die das Beckenwasser hält, ist besonders anfällig für Risse, wenn sie durch gefrorenes Wasser belastet wird. Auch die oft empfindliche Technik wie Filterpumpen und Heizstäbe sind auf flüssiges Wasser angewiesen und können bei Frost platzen. Daher ist die richtige Vorbereitung für das Überwintern kein optionaler Schritt, sondern eine absolute Notwendigkeit, um die Langlebigkeit Ihres Pools zu gewährleisten und die Kosten für zukünftige Reparaturen zu minimieren.

Die Vorbereitung beginnt lange bevor die ersten Schneeflocken fallen. Es geht darum, den Pool so vorzubereiten, dass er den Winter unbeschadet übersteht und im Frühjahr schnell wieder einsatzbereit ist. Dies beinhaltet die Reinigung, die Behandlung des Wassers, das Entleeren bestimmter Komponenten und den Schutz der verbleibenden Elemente. Ein gut geschützter Pool ist eine Investition, die sich auszahlt und Ihnen viele Sommer lang Freude bereiten wird. Beachten Sie die spezifischen Anweisungen des Herstellers für Ihr Modell, da es hier Unterschiede geben kann, insbesondere bei sehr großen oder komplexen Aufstellpools.

  • Frostschäden an Folie und Struktur sind bei Nichtbeachtung garantiert.
  • Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus und sprengt Materialien.
  • Technische Komponenten wie Pumpen sind besonders frostgefährdet.
  • Frühzeitige Vorbereitung schützt vor teuren Reparaturen im Frühjahr.

Ist Ihr Aufstellpool rechteckig, rund oder in einer anderen Form? Die grundlegenden Prinzipien des Winterfestmachens bleiben gleich, doch die spezifischen Schritte können sich leicht unterscheiden. Konzentrieren wir uns nun auf die essentiellen Maßnahmen, die Sie ergreifen müssen, um Ihren Pool sicher durch die kalte Jahreszeit zu bringen.

Die gründliche Reinigung: Der erste Schritt zum winterfesten Pool

Bevor Sie auch nur daran denken, den Pool für den Winter vorzubereiten, steht eine gründliche Reinigung an. Stellen Sie sicher, dass das Wasser so sauber wie möglich ist, bevor Sie es eventuell teilweise oder ganz ablassen. Entfernen Sie alle groben Verunreinigungen wie Blätter, Insekten und Schmutz von der Wasseroberfläche und vom Boden. Ein Kescher ist hierfür das wichtigste Werkzeug. Für hartnäckigen Schmutz am Boden können Sie auch einen Bodensauger verwenden, falls vorhanden. Denken Sie daran, dass zurückbleibende organische Materialien wie Blätter und Algen auch bei niedrigen Temperaturen weiter verrotten und das Wasser belasten können, was die spätere Reinigung erschwert und die Folie zusätzlich angreift.

Entfernen Sie Schmutz und Ablagerungen

Nutzen Sie einen Skimmer oder ein feines Netz, um alle Fremdkörper von der Wasseroberfläche zu fischen. Arbeiten Sie sich systematisch von Rand zu Rand vor. Anschließend widmen Sie sich dem Poolboden. Wenn Sie einen automatischen Bodensauger haben, lassen Sie ihn seine Arbeit tun. Andernfalls ist ein manueller Pool-Sauger, der an die Filterpumpe angeschlossen wird, eine gute Alternative. Saugen Sie den gesamten Beckenboden ab, um auch feinen Schmutz zu entfernen. Bei hartnäckigen Ablagerungen am Boden oder an den Wänden kann eine weiche Poolbürste hilfreich sein. Achten Sie darauf, keine scharfen Gegenstände zu verwenden, die die Poolfolie beschädigen könnten.

Reinigung der Poolwände und des Skimmers

Auch die Poolwände sollten gereinigt werden. Oft bilden sich leichte Ablagerungen oder sogar Algenansätze, besonders im Wasserlinienbereich. Verwenden Sie hierfür spezielle Poolreiniger, die für Ihre Poolfolie geeignet sind, oder eine milde Seifenlauge in Kombination mit einer weichen Bürste oder einem Schwamm. Spülen Sie die gereinigten Bereiche gründlich mit klarem Wasser ab. Vergessen Sie nicht den Skimmerkorb und die Einlaufdüsen. Diese sollten ebenfalls geleert und von Ablagerungen befreit werden, um sicherzustellen, dass kein Schmutz in die Filteranlage gelangt oder dort über Winter verbleibt.

Wichtiger Tipp: Verwenden Sie niemals aggressive Haushaltsreiniger oder Scheuermittel. Diese können die Poolfolie dauerhaft schädigen und die Wasserqualität beeinträchtigen. Testen Sie neue Reinigungsmittel immer zuerst an einer unauffälligen Stelle.

Nachdem alle groben und feinen Verschmutzungen entfernt sind, können Sie sich den nächsten Schritten zuwenden. Die gründliche Reinigung ist die Basis für einen erfolgreichen Winterschutz. Ein sauberer Pool ist nicht nur optisch ansprechender, sondern auch widerstandsfähiger gegen die Belastungen des Winters. Wenn Sie Ihren Pool überwintern möchten, ohne ihn komplett abzubauen, ist diese Reinigungsphase unerlässlich.

Wasseraufbereitung für den Winter: Kalkschutz und Frostschutzmittel

Nach der Reinigung folgt die Behandlung des Wassers, damit es im Winter keine Probleme verursacht. Das Ziel ist es, das Wasser so vorzubereiten, dass es auch bei kälteren Temperaturen möglichst neutral bleibt und keine Korrosion oder Algenbildung fördert. Hierfür werden spezielle Winterpflegemittel eingesetzt. Diese Mittel haben oft eine doppelte Funktion: Sie helfen, Kalkablagerungen zu verhindern und sie enthalten Substanzen, die das Wachstum von Algen und Bakterien auch bei niedrigen Temperaturen hemmen.

Kalkablagerungen vermeiden

Kalk ist ein häufiges Problem in Schwimmbädern, besonders in Gegenden mit hartem Wasser. Über den Winter können sich Kalkablagerungen, die sich an den Wänden und am Boden festsetzen, verstärken und die Reinigung im Frühjahr erschweren. Spezielle Kalkschutzmittel binden das im Wasser gelöste Kalzium und verhindern so, dass es ausfällt und sich ablagert. Die Anwendung erfolgt gemäß den Herstellerangaben, oft wird eine bestimmte Menge des Produkts über den Winter verteilt oder einmalig vor der Einlagerung zugegeben.

Frostschutzmittel und Algenverhinderung

Neben dem Kalkschutz ist die Algenverhinderung ein wichtiger Aspekt. Auch bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt können Algen und Bakterien überleben und sich bei ersten wärmeren Perioden im Frühjahr schnell vermehren. Winter-Algenverhinderer enthalten Wirkstoffe, die das Algenwachstum auch bei niedrigen Temperaturen unterdrücken. Sie sind oft auch als Frostschutzmittel konzipiert, da sie dazu beitragen, die Wasserqualität zu stabilisieren und unerwünschte chemische Reaktionen im Wasser zu minimieren.

Die genaue Dosierung dieser Produkte ist entscheidend und sollte unbedingt den Anweisungen des Herstellers folgen. Zu wenig Mittel ist unwirksam, zu viel kann unnötige Kosten verursachen oder sogar die Poolmaterialien angreifen. Es ist ratsam, die Wasserwerte (pH-Wert, Alkalinität) vor der Zugabe der Winterpflegemittel zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, da die Wirksamkeit der Mittel von diesen Werten abhängt. Ein optimal eingestellter pH-Wert (ideal zwischen 7,0 und 7,4) ist essenziell für die Funktion aller Wasserpflegemittel.

Die richtige Wasserchemie im Herbst ist die beste Versicherung gegen teure Schäden im Frühjahr.

Wenn Sie planen, Ihren Pool über den Winter nicht komplett zu leeren, ist die chemische Behandlung des Wassers die wichtigste Maßnahme. Sie minimiert das Risiko von Algenwachstum und schützt die Materialien, auch wenn sich im Pool noch Wasser befindet. Dies ist besonders relevant, wenn Sie einen rechteckigen oder runden Pool haben, der eine größere Wassermenge fasst und dessen vollständiges Entleeren und Wiederbefüllen aufwendig wäre.

Wasser ablassen: Wie viel muss raus und warum?

Eines der Kernstücke beim Aufstellpool winterfest machen ist die Entscheidung, wie viel Wasser abgelassen werden muss. Diese Frage hängt stark vom Pooltyp, der Jahreszeit und den erwarteten Minimaltemperaturen ab. Grundsätzlich gilt: Je tiefer die Temperaturen und je anfälliger die Konstruktion für Frost, desto mehr Wasser muss abgelassen werden, um den gefrierenden Wassermassen keinen Spielraum zu lassen.

Der allgemeine Richtwert für Aufstellpools

Bei den meisten gängigen Aufstellpools, insbesondere den einfacheren Modellen wie Quick-up-Pools oder Stahlrahmenpools, empfiehlt es sich, das Wasser bis unterhalb der Einlaufdüsen und des Skimmers abzulassen. Das bedeutet oft, dass etwa ein Drittel bis die Hälfte des Wassers abgelassen werden muss. Der Grund ist simpel: Das gefrierende Wasser würde sonst Druck auf diese Bauteile ausüben und sie beschädigen. Bei sehr stabilen Rechteckpools oder größeren Rundpools, die tiefer im Boden eingelassen sind oder eine sehr robuste Konstruktion aufweisen, kann es unter Umständen ausreichen, das Wasser nur leicht abzusenken und spezielle Frostschutzmittel zu verwenden. Informieren Sie sich hier unbedingt über die Herstellerangaben Ihres spezifischen Modells.

Wichtiger Hinweis für alle Poolbesitzer: Niemals einen Aufstellpool komplett entleeren, wenn er nicht dafür konstruiert ist! Die aufrechte Konstruktion ohne den Gegendruck des Wassers kann unter Umständen instabil werden und einbrechen, besonders bei Modellen, die nicht teil- oder vollversenkt sind. Der Druck des Erdreichs oder der Luft kann die leere Folie und die Struktur verformen.

So entleeren Sie richtig: Verwenden Sie die Poolpumpe, um das Wasser abzusaugen, oder einen Gartenschlauch, um das Wasser durch natürliche Schwerkraft ablaufen zu lassen. Achten Sie darauf, wohin das Wasser fließt; es sollte keine Schäden an der Umgebung oder den Nachbargrundstücken verursachen und idealerweise in die Kanalisation oder eine Versickerungsfläche geleitet werden, falls erlaubt.

Besonderheiten bei teilversenkten oder eingelassenen Pools

Wenn Ihr Aufstellpool teilversenkt oder gar vollständig in den Boden eingelassen ist, gelten andere Regeln. Hier spielt der Druck des umgebenden Erdreichs eine größere Rolle. Bei solchen Installationen ist es oft ausreichend, den Wasserstand so weit zu senken, dass er unterhalb der frostsicheren Bodentiefe liegt und keine direkten Frostschäden an der Beckenstruktur oder den Leitungen entstehen. Die Poolfolie sollte dabei aber keinesfalls trocken fallen. Sie behält ihre Form und schützt die Struktur. Die genauen Anweisungen des Herstellers oder eines Fachmanns sind hier unerlässlich. Ein Pool, der komplett oder teilversenkt ist, stellt oft eine andere Herausforderung dar als ein freistehender Pool.

Das richtige Maß an Wasserentnahme ist also ein Balanceakt zwischen Frostschutz und Stabilität. Eine zu starke Entleerung birgt Risiken, eine zu geringe ebenso. Orientieren Sie sich stets an den spezifischen Empfehlungen Ihres Poolherstellers, um den besten Kompromiss für Ihren Pool zu finden.

Technik und Zubehör: Filter, Pumpe und Leitungen entleeren

Die Technik eines Aufstellpools – insbesondere die Filterpumpe, der Filter selbst und alle angeschlossenen Schläuche und Rohre – ist extrem empfindlich gegenüber Frost. Das Wasser, das sich darin befindet, muss vollständig entfernt werden, um Risse und Bruchschäden zu vermeiden. Dies ist ein kritischer Schritt, der sorgfältig durchgeführt werden muss, um teure Reparaturen zu vermeiden.

Filteranlage und Pumpe vorbereiten

Trennen Sie die Pumpe und die Filteranlage vollständig vom Stromnetz und vom Pool. Öffnen Sie alle Ablassschrauben, Ventile und Filterdeckel, um sicherzustellen, dass das gesamte Wasser abfließen kann. Bei vielen Filterpumpen gibt es eine spezielle Ablassschraube am Gehäuse. Drehen Sie diese heraus und lassen Sie das Wasser vollständig herauslaufen. Bei Sandfiltern müssen Sie nicht nur das Wasser ablassen, sondern auch die Kartusche oder den Sand reinigen und trocknen. Manche Hersteller empfehlen, den Filterbehälter leicht geöffnet zu lassen, damit eventuelle Restfeuchtigkeit verdunsten kann. Stellen Sie die Pumpe und den Filter an einem trockenen, frostfreien Ort unter, falls möglich.

Schläuche und Leitungen entleeren

Alle Schläuche, die den Pool mit der Pumpe verbinden, sowie alle fest installierten Leitungen müssen ebenfalls komplett entleert werden. Lösen Sie die Schläuche vom Pool und von der Pumpe und legen Sie sie so, dass das Restwasser ungehindert abfließen kann. Sie können die Schläuche auch aufhängen oder leicht anwinkeln, um sicherzustellen, dass kein Wasser in den Bögen stehen bleibt. Bei fest verlegten Rohrsystemen, die nicht einfach demontiert werden können, ist es besonders wichtig, alle Entleerungspunkte zu nutzen und gegebenenfalls die Rohre mit Druckluft vorsichtig auszublasen, um Restwasser zu entfernen. Dies ist ein Schritt, der bei einem rechteckigen Pool mit komplexer Installation besonders wichtig ist.

Vorsicht: Verwenden Sie niemals Druckluft, wenn Sie sich nicht sicher sind! Ein zu hoher Druck kann Dichtungen oder sogar die Poolfolie beschädigen. Im Zweifelsfall lieber mehrmals manuell entleeren oder einen Fachmann hinzuziehen.

Nachdem alle Komponenten entleert sind, sollten sie gereinigt und an einem sicheren Ort gelagert werden. Dies schützt sie nicht nur vor Frost, sondern auch vor Schmutz und mechanischen Beschädigungen während der Wintermonate. Eine sorgfältige Demontage und Lagerung verlängert die Lebensdauer Ihrer Pooltechnik erheblich.

Wenn Sie Ihren Pool das nächste Mal aufbauen, ist die Funktionsprüfung der Technik ein wichtiger erster Schritt, bevor Sie ihn wieder mit Wasser füllen. Achten Sie auf alle Dichtungen und Anschlüsse. Die sorgfältige Wintervorbereitung erspart Ihnen im Frühjahr viel Aufwand und Frustration.

Schutz der Poolhülle und Konstruktion

Die Poolhülle, also die Folie, und die gesamte Konstruktion des Aufstellpools müssen ebenfalls vor den winterlichen Bedingungen geschützt werden. Dies dient nicht nur dem Erhalt der Materialien, sondern auch der Stabilität des Pools über den Winter.

Die Poolfolie schützen

Wenn Sie den Pool nicht komplett abbauen, sondern nur das Wasser ablassen, muss die Poolfolie auf den Winter vorbereitet werden. Nach der Reinigung und dem Ablassen des Wassers sollte die Folie trocken gewischt werden, soweit dies möglich ist. Achten Sie darauf, keine scharfen Gegenstände oder harte Bürsten zu verwenden, die die Folie zerkratzen oder beschädigen könnten. Kleine Risse oder Löcher sollten, falls entdeckt, mit speziellem Pool-Flickzeug repariert werden, bevor der Frost kommt. Dies verhindert, dass sich diese kleinen Schäden durch gefrierendes Restwasser vergrößern.

Es gibt auch spezielle Winterabdeckungen für Aufstellpools, die zusätzlich Schutz vor Schmutz, Laub und UV-Strahlung bieten. Diese Abdeckungen sind oft aus robustem Material gefertigt und können helfen, die Pooloberfläche sauber zu halten und die Folie vor frühzeitiger Alterung zu schützen.

Die Konstruktion sichern

Bei Stahlrahmenpools oder Pools mit einer komplexen Stützstruktur ist es wichtig, sicherzustellen, dass die einzelnen Teile stabil und sicher miteinander verbunden sind. Überprüfen Sie alle Schrauben und Verbindungen und ziehen Sie diese gegebenenfalls nach. Bei sehr windigen Standorten kann es ratsam sein, den Pool zusätzlich zu sichern, um ein Umkippen oder Verschieben durch starke Böen zu verhindern. Dies gilt insbesondere, wenn der Pool teilweise entleert wurde und dadurch weniger Eigengewicht hat.

Bei manchen Poolmodellen, insbesondere bei großen rechteckigen oder runden Pools, kann es sinnvoll sein, die Poolumrandung oder Verkleidung zu demontieren, um die Poolwand besser erreichen und reinigen zu können, und sie dann im Frühjahr wieder anzubringen. Dies ist zwar aufwendig, kann aber die Lebensdauer und das Aussehen des Pools verbessern.

Machen Sie eine Bestandsaufnahme: Bevor Sie mit dem Winterfestmachen beginnen, gehen Sie einmal um den gesamten Pool herum und notieren Sie sich eventuelle Schäden oder Schwachstellen. Dies hilft Ihnen, nichts zu vergessen und gezielt vorzugehen.

Der Schutz der Hülle und der Konstruktion ist essenziell, um den Wert Ihres Pools zu erhalten. Eine gut geschützte Poolkonstruktion und eine intakte Folie sind die Grundlage für viele weitere unbeschwerte Badesaisons. Achten Sie auf die spezifischen Empfehlungen Ihres Herstellers, denn jeder Pool ist anders konstruiert, sei es ein Pool rechteckig oder ein Pool rund.

Die Poolabdeckung: Ihr Schutzschild für den Winter

Die richtige Poolabdeckung ist ein entscheidendes Element, um Ihren Aufstellpool über den Winter optimal zu schützen. Sie fungiert als Barriere gegen Umwelteinflüsse und verhindert unerwünschte Verschmutzungen, die im Frühjahr aufwendig entfernt werden müssten.

Arten von Winterabdeckungen

Es gibt verschiedene Arten von Poolabdeckungen, die für den Winter geeignet sind. Eine einfache, aber effektive Lösung ist eine stabile Plane, die über den Pool gespannt und gut befestigt wird. Diese sollte robust genug sein, um auch stärkeren Witterungsbedingungen standzuhalten. Wichtig ist, dass die Plane dicht abschließt, um das Eindringen von Laub, Schmutz und Tieren zu verhindern. Manche Planen sind speziell als Winterabdeckungen konzipiert und bieten zusätzlichen Schutz vor UV-Strahlung, die auch im Winter die Poolfolie altern lassen kann.

Für aufstellpool rechteckig oder runde Pools gibt es oft maßgeschneiderte Abdeckungen. Diese passen sich exakt der Form des Pools an und bieten so den bestmöglichen Schutz. Achten Sie darauf, dass die Abdeckung sicher befestigt werden kann, z. B. mit Spannseilen, Ösen oder Gewichten am Rand, damit sie bei Sturm nicht wegfliegt. Eine lockere Abdeckung bietet keinen ausreichenden Schutz und kann selbst zum Problem werden.

Wichtige Kriterien für die Winterabdeckung

Eine gute Winterabdeckung sollte mehrere Kriterien erfüllen:

  • Schutz vor Verschmutzung: Sie muss Laub, Schmutz, Staub und Tiere fernhalten.
  • UV-Beständigkeit: Um die Poolfolie vor vorzeitiger Alterung zu schützen.
  • Stabilität: Sie sollte auch bei Wind und Wetter halten.
  • Einfache Handhabung: Das Auf- und Abdecken sollte praktikabel sein.
  • Sicherheit: Besonders wichtig, wenn Kinder oder Haustiere in der Nähe sind. Eine sichere Abdeckung verhindert Unfälle.

Manche Pools haben eine integrierte Poolabdeckung als Teil ihrer Konstruktion. Überprüfen Sie, ob diese für den Wintereinsatz geeignet ist oder ob eine zusätzliche Abdeckung nötig ist. Wenn Sie eine Poolabdeckung selber bauen möchten, achten Sie darauf, Materialien zu verwenden, die wintertauglich sind und den Anforderungen gerecht werden.

Die Abdeckung ist die letzte Schutzschicht, bevor der Winter seinen vollen Lauf nimmt. Sie bewahrt Ihren Pool vor äußeren Einflüssen und erleichtert Ihnen die Arbeit im Frühjahr erheblich. Ohne eine adäquate Abdeckung können selbst die besten Vorbereitungen durch eindringenden Schmutz zunichte gemacht werden.

Denken Sie daran, die Abdeckung regelmäßig auf Beschädigungen zu überprüfen und eventuell angesammelte Nässe oder Schnee vorsichtig zu entfernen, um eine Überlastung zu vermeiden. Dies ist ein einfacher Schritt, der die Langlebigkeit der Abdeckung und des darunterliegenden Pools sichert.

Zusammenfassung und Abschluss: Der Pool ist bereit für den Winter

Wenn Sie alle Schritte – von der gründlichen Reinigung über die Wasseraufbereitung und Technik-Entleerung bis hin zum Schutz der Hülle und der Anbringung einer stabilen Abdeckung – sorgfältig befolgt haben, ist Ihr Aufstellpool bestens für den Winter gerüstet. Sie haben damit die Grundlage geschaffen, um im kommenden Frühjahr schnell und unkompliziert wieder mit dem Badevergnügen beginnen zu können, ohne von Frostschäden oder aufwendigen Reparaturen überrascht zu werden.

Ein Aufstellpool winterfest zu machen, erfordert zwar etwas Zeit und Mühe, aber die Investition zahlt sich aus. Es ist eine Form der Wertschätzung für Ihr Gartenequipment, die sicherstellt, dass es viele Jahre lang Freude bereitet. Denken Sie daran, dass jeder Pooltyp, sei es ein rechteckiger Stahlrahmenpool oder ein runder Quick-up-Pool, spezifische Anforderungen haben kann. Konsultieren Sie immer die Anleitung des Herstellers für Ihr spezifisches Modell, um sicherzustellen, dass Sie alle relevanten Details berücksichtigen.

Im Frühjahr, wenn die Temperaturen wieder steigen, können Sie mit dem Rückbau der Wintervorbereitungen beginnen. Das ist in der Regel deutlich schneller und einfacher als die Einlagerung im Herbst. Die Reinigung der Abdeckung, das Wiedereinbauen der Technik und das langsame Wiederbefüllen des Pools sind dann die nächsten Schritte, um die Badesaison einzuläuten. Ein gut vorbereiteter Pool erleichtert diesen Prozess enorm.

Die Pflege Ihres Aufstellpools endet nicht mit dem Sommer. Mit der richtigen Wintervorbereitung stellen Sie sicher, dass Ihr Pool übersteht, was auch immer die kalte Jahreszeit bringt. Genießen Sie den Gedanken an die kommende Saison, denn Ihr Pool ist nun sicher und geschützt.

Lagern Sie Zubehör richtig: Alle abgebauten Teile wie Pumpen, Filter und Schläuche sollten sauber und trocken an einem frostfreien Ort gelagert werden. Idealerweise in einem Keller, einer Garage oder einem Schuppen. Legen Sie eventuell vorhandene Bedienungsanleitungen dazu.