Was genau ist ein Gasgrill mit Backburner?

Ein Gasgrill mit Backburner ist mehr als nur ein Gerät zum direkten Grillen von Steaks oder Würstchen. Der Begriff „Backburner“ bezieht sich auf einen zusätzlichen Brenner, der meist an der Seite des Hauptgrillbereichs angebracht ist. Er funktioniert ähnlich wie die Kochplatte eines Herdes und ermöglicht es Ihnen, Saucen zu erwärmen, Beilagen zuzubereiten oder empfindlichere Speisen wie Fisch und Gemüse bei niedrigerer, kontrollierter Temperatur zu garen, während auf dem Hauptrost die Hauptmahlzeit zubereitet wird.

  • Erweitert Grillfunktionen durch zusätzlichen Seitenbrenner.
  • Ermöglicht gleichzeitiges Garen von Hauptspeisen und Beilagen.
  • Ideal für indirektes Grillen und Zubereitung von Saucen.
  • Bietet präzisere Temperaturkontrolle für verschiedene Gerichte.

Diese Zusatzfunktion verwandelt Ihren Gasgrill in eine vielseitige Außenküche. Anstatt zwischen Grill und Küchenherd hin- und herzupendeln, können Sie nun alles an einem Ort erledigen. Das macht den Grillprozess effizienter und geselliger, da Sie näher bei Ihren Gästen bleiben können. Die Integration eines Backburners ist ein deutliches Upgrade für jeden ambitionierten Grillmeister, der Wert auf Komfort und kulinarische Vielfalt legt.

Die Platzierung des Backburners ist meist seitlich, manchmal auch als integrierte Einheit im Deckel verbaut, ähnlich einem Miniofen. Unabhängig von der genauen Bauart dient er demselben Zweck: der Schaffung einer zusätzlichen Kochzone, die unabhängig von den Hauptbrennern gesteuert werden kann. Dies ist der Schlüssel zur Flexibilität, die ein Gasgrill mit dieser Ausstattung bietet.

Warum ein Backburner Ihr Grillvergnügen revolutioniert

Stellen Sie sich vor, Sie grillen saftige Burger und bereiten gleichzeitig eine hausgemachte Sauce zu, während im Hintergrund die Kartoffeln für den Salat köcheln. Genau das macht ein Gasgrill mit Backburner möglich. Er löst das Problem, dass bei traditionellen Gasgrills oft nur der Hauptbereich zum Kochen zur Verfügung steht. Dies limitiert die gleichzeitige Zubereitung von komplexeren Menüs, die mehr als nur Grillgut umfassen.

Der Backburner bietet Ihnen die Freiheit, Ihre kulinarischen Horizonte zu erweitern. Sie sind nicht mehr auf die reine Grillfunktion beschränkt. Ob Sie einen Eintopf für kältere Abende köcheln, eine Pfanne mit Gemüse anbraten oder einen klassischen Beilagensalat zubereiten möchten – der Seitenbrenner ist dafür bestens geeignet. Dies ist besonders vorteilhaft bei größeren Grillfesten, wo mehrere Komponenten gleichzeitig perfekt zubereitet werden müssen.

Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die Möglichkeit des indirekten Garens. Viele Gasgrills bieten zwar Roste für indirektes Grillen, aber der Backburner ist hierfür eine dedizierte Lösung. Sie können beispielsweise ein ganzes Hähnchen oder einen Braten auf dem Hauptrost garen, während Sie auf dem Backburner Gemüse oder Kartoffeln indirekt mitgaren. Dies spart Zeit und sorgt für eine gleichmäßigere Hitzeverteilung, was zu besseren Ergebnissen führt.

Die gesteigerte Effizienz ist ein weiterer Pluspunkt. Statt mehrere Geräte zu nutzen und sich zwischen ihnen zu bewegen, konzentrieren Sie sich auf ein zentrales Element. Das vereinfacht den Kochprozess erheblich und erlaubt Ihnen, sich mehr auf das Erlebnis und die Interaktion mit Ihren Gästen zu konzentrieren, anstatt gestresst zwischen verschiedenen Stationen zu wechseln. Die Vielseitigkeit ist der Hauptgrund, warum ein Gasgrill mit Backburner eine lohnende Investition darstellt.

Ein nicht zu unterschätzender psychologischer Faktor ist das Gefühl der Souveränität, das ein solches Gerät vermittelt. Wer einen Gasgrill mit Backburner besitzt, fühlt sich wie ein professioneller Koch im Freien. Es eröffnet neue Möglichkeiten für kreative Menüplanung und die Zubereitung von Speisen, die man sonst vielleicht nur aus Restaurants kennt.

Die Grundlagen: So funktioniert der Backburner

Das Kernprinzip eines Backburners ist seine Unabhängigkeit von den Hauptbrennern des Gasgrills. Jeder Brenner – ob im Hauptbereich oder der Seitenbrenner – wird über ein eigenes Bedienelement gesteuert. Dies bedeutet, dass Sie die Temperatur für den Backburner separat einstellen und regeln können. Dies ist entscheidend für seine Funktion als eigenständige Kochstelle.

Die meisten Backburner arbeiten mit der gleichen Gasart (Propan oder Butan) wie der Hauptgrill, bezogen aus derselben Gasflasche. Die Zündung erfolgt oft über ein integriertes Piezo-System, ähnlich wie bei den Hauptbrennern, oder über einen separaten Knopf. Einmal entzündet, können Sie die Flamme regulieren, von einem sanften Simmern bis zu einer höheren Hitze für das Anbraten.

Die Konstruktion variiert. Einige Modelle haben einen einfachen runden Brenner unter einem Grillrost, der direkt auf der Seitenablage montiert ist. Andere sind als geschlossene Einheit mit einem eigenen kleinen Deckel konzipiert, um die Hitze besser zu konzentrieren und Windschutz zu bieten. Wieder andere integrieren den Brenner unter einer klappbaren Abdeckung, die bei Nichtgebrauch die Ablagefläche vergrößert.

Indirektes Garen mit dem Backburner

Indirektes Garen bedeutet, dass die direkte Hitzequelle vom Gargut ferngehalten wird. Beim Gasgrill mit Backburner können Sie dies auf zwei Arten erreichen:

  • Als Hauptgarzone: Wenn Sie ein größeres Stück Fleisch oder einen ganzen Fisch im Hauptgrill zubereiten, können Sie den Backburner als separate, indirekte Zone nutzen, indem Sie ihn ausschalten und das Gargut daneben platzieren, während die Hauptbrenner laufen.
  • Für Beilagen: Oder Sie nutzen den Backburner selbst als indirekte Zone. Platzieren Sie Ihre Pfanne oder Ihren Topf auf dem Backburner und stellen Sie nur die Hauptbrenner auf niedriger Stufe ein, um eine moderate, indirekte Hitze zu erzeugen. Dies ist ideal, um Saucen warm zu halten oder Gemüse sanft zu garen, ohne dass es anbrennt.

Die Gaszufuhr wird über einen eigenen Drehregler gesteuert, der in der Regel im Bedienfeld des Grills integriert ist. Die präzise Einstellung der Flamme ist der Schlüssel, um die gewünschte Gartemperatur zu erreichen und zu halten. Beachten Sie stets die individuellen Herstellerangaben zur korrekten Bedienung und Sicherheit Ihres spezifischen Modells.

Die Reinigung des Backburners ist ähnlich wie bei den Hauptrosten. Nach Gebrauch und Abkühlen lassen sich Verschmutzungen oft mit einer Grillbürste entfernen. Bei hartnäckigeren Verkrustungen können spezielle Reiniger oder ein Schaber hilfreich sein. Achten Sie darauf, dass die Gaszufuhr vollständig unterbrochen und der Grill abgekühlt ist, bevor Sie mit der Reinigung beginnen.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten: Was Sie alles zubereiten können

Die wahre Stärke eines Gasgrills mit Backburner liegt in seiner Fähigkeit, nahezu jede kulinarische Idee im Freien Wirklichkeit werden zu lassen. Neben dem klassischen Grillen von Fleisch und Fisch eröffnet er Ihnen eine Welt voller Möglichkeiten für die Zubereitung von Beilagen, Saucen und sogar ganzen Gerichten, die über das reine Grillen hinausgehen.

Perfekte Beilagen und Saucen

Der Backburner ist ideal, um Saucen wie Hollandaise, Barbecuesauce oder eine einfache Bratensauce bei konstanter Temperatur warm zu halten oder frisch zuzubereiten. Gleichzeitig können Sie nebenbei Gemüse wie Spargel, Paprika oder Zucchini in einer Pfanne schwenken, Pellkartoffeln kochen oder Nudeln zubereiten. Dies ist besonders praktisch, wenn Sie ein aufwendigeres Menü planen und nicht ständig zwischen Grill und Küche wechseln möchten.

Indirektes Garen komplexer Gerichte

Größere Fleischstücke wie ganze Hähnchen, Schweinebraten oder Lammkeulen lassen sich auf dem Hauptrost perfekt indirekt garen. Der Backburner dient hierbei als zusätzliche Hitzequelle, um zum Beispiel Kartoffeln, Wurzelgemüse oder eine Auflaufform mitzugaren, die ebenfalls eine längere Garzeit benötigt. Die unabhängige Steuerung ermöglicht es Ihnen, die Temperaturen für die verschiedenen Komponenten Ihres Gerichts optimal anzupassen.

Exotische Gerichte und spezielle Zubereitungen

Auch für die Zubereitung von Speisen, die eine sehr kontrollierte Hitze erfordern, ist der Backburner hervorragend geeignet. Denken Sie an Paella, Risotto oder Currys, die langsam und gleichmäßig köcheln müssen. Mit einem passenden Topf oder einer tiefen Pfanne auf dem Backburner können Sie solche Gerichte im Freien zubereiten und den Grillabend mit exotischen Aromen bereichern. Erwägen Sie die Anschaffung von passendem Zubehör wie Gusseisenpfannen oder Töpfen, um das Potenzial Ihres Backburners voll auszuschöpfen.

Die Zubereitung von Meeresfrüchten, die oft nur kurze Garzeiten benötigen, ist ebenfalls eine Domäne des Backburners. Garnelen, Jakobsmuscheln oder Fischfilets können schnell und präzise auf dem Seitenbrenner zubereitet werden, während das Hauptgericht noch auf dem Rost liegt oder ruht. Dies verhindert, dass empfindliche Meeresfrüchte übergaren oder kalt werden.

Selbst das Aufwärmen von Brot oder das Rösten von Brötchen für Burger gelingt auf dem Backburner mühelos und ist oft schneller als auf dem Hauptrost, da die Wärme direkter und konzentrierter zur Verfügung steht.

Auswahlkriterien: Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Wenn Sie sich für einen Gasgrill mit Backburner entscheiden, eröffnen sich neue Dimensionen des Grillens. Doch welche Kriterien sind entscheidend, um das Modell zu finden, das Ihren Bedürfnissen am besten entspricht? Die Auswahl mag auf den ersten Blick überwältigend wirken, aber mit dem richtigen Fokus finden Sie das passende Gerät.

Größe und Leistung des Backburners

Die Leistung des Backburners wird in Kilowatt (kW) angegeben. Für die Zubereitung von Saucen und das Erwärmen von Beilagen reichen oft 5-8 kW aus. Wenn Sie jedoch planen, auch größere Pfannen oder Töpfe darauf zu verwenden und Gerichte wie Paella oder Risotto zuzubereiten, sollten Sie ein Modell mit höherer Leistung (ab 8 kW) in Betracht ziehen. Die Größe der Brennerfläche spielt ebenfalls eine Rolle: Passt Ihr größter Topf oder Ihre gewünschte Pfanne darauf?

Material und Verarbeitung

Wie bei jedem Grill sind die verwendeten Materialien entscheidend für Langlebigkeit und Leistung. Achten Sie auf Edelstahl für Brenner und Grillroste, da dieses korrosionsbeständig und leicht zu reinigen ist. Auch die Seitenablagen sollten stabil und hitzebeständig sein, besonders wenn sie den Backburner tragen. Eine gute Verarbeitung sorgt für Sicherheit und eine lange Lebensdauer des Geräts.

Anzahl und Anordnung der Brenner

Neben dem Backburner sollten Sie auch die Anzahl und Anordnung der Hauptbrenner im Blick behalten. Für wen und wie oft grillen Sie? Ein Grill mit 2-3 Hauptbrennern ist gut für kleinere Runden, während 4-5 Brenner für größere Familienfeiern oder ambitionierte Grillprojekte besser geeignet sind. Überlegen Sie, ob die Brenner so angeordnet sind, dass Sie sowohl direktes als auch indirektes Grillen komfortabel umsetzen können.

Die Ergonomie der Bedienknöpfe ist ebenfalls wichtig. Sind sie gut erreichbar und leicht zu bedienen? Eine integrierte Zündung erleichtert das Anzünden. Ein eingebauter Thermometer im Deckel hilft bei der Überwachung der Kerntemperatur, besonders beim indirekten Garen.

Zusätzliche Features und Zubehör

Manche Gasgrills mit Backburner bieten zusätzliche Features wie eine integrierte Warmhalteroste, Seitenablagen aus Holz oder Edelstahl, oder sogar eine Rotisserie-Vorbereitung. Prüfen Sie, ob diese für Sie relevant sind. Denken Sie auch über Zubehör nach: Benötigen Sie spezielle Grillplatten, Woks oder Töpfe, die für den Backburner geeignet sind? Die richtige Kombination aus Hauptgrillfunktion und Backburner-Kapazität ist entscheidend für Ihr Kocherlebnis.

Achten Sie auf die Gesamtstabilität des Grills. Steht er sicher und fest, auch wenn Sie ihn bewegen oder die Seitenablagen beladen? Ein wackeliger Grill ist nicht nur unpraktisch, sondern birgt auch Sicherheitsrisiken.

Pflege und Wartung für Langlebigkeit

Damit Ihr Gasgrill mit Backburner Ihnen lange Freude bereitet und stets einsatzbereit ist, ist eine regelmäßige Pflege und Wartung unerlässlich. Vernachlässigte Geräte können nicht nur schneller verschleißen, sondern auch Sicherheitsrisiken bergen. Glücklicherweise ist die Pflege oft unkomplizierter, als viele denken.

Regelmäßige Reinigung nach jedem Gebrauch

Nach jedem Grillen, sobald das Gerät abgekühlt ist, sollten Sie die gröbsten Verschmutzungen entfernen. Dazu gehören Essensreste auf den Grillrosten und Fettablagerungen. Eine Grillbürste ist hierfür das Werkzeug der Wahl. Auch die Fettauffangschale sollte regelmäßig geleert und gereinigt werden, um Fettbrände zu vermeiden. Die Oberflächen der Edelstahlteile lassen sich einfach mit einem feuchten Tuch abwischen.

Intensivere Reinigung und Inspektion

Je nach Nutzungshäufigkeit sollten Sie Ihren Grill alle paar Monate einer intensiveren Reinigung unterziehen. Hierbei werden auch die Brennerabdeckungen (Flavorizer Bars/Brennerhauben) gereinigt oder ausgetauscht, falls sie stark korrodiert sind. Der Backburner selbst erfordert ebenfalls eine Reinigung der Brennerdüsen und der Abdeckplatte, um eine gleichmäßige Flammenbildung zu gewährleisten.

Überprüfen Sie bei dieser Gelegenheit die Gasanschlüsse und Schläuche auf Risse oder Beschädigungen. Stellen Sie sicher, dass alle Verbindungen dicht sind, am besten mit einer Seifenwasserlösung, die bei Undichtigkeiten Blasen wirft. Ein funktionierendes Piezo-Zündsystem sollte ebenfalls auf seine Funktion geprüft werden.

Schutz bei Nichtgebrauch

Wenn Sie Ihren Gasgrill längere Zeit nicht benutzen, insbesondere während der kälteren Monate, ist ein Schutz unerlässlich. Eine passende Grillabdeckung schützt das Gerät vor Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee und UV-Strahlung, die das Material angreifen können. Stellen Sie sicher, dass die Abdeckung atmungsaktiv ist, um Kondenswasserbildung zu vermeiden. Lagern Sie Gasflaschen stets kühl, trocken und gut belüftet, niemals im Grill oder in geschlossenen Räumen.

Vor der ersten Benutzung nach einer längeren Standzeit empfiehlt es sich, den Grill einmal kurz anzuheizen, um eventuell eingedrungene Feuchtigkeit aus den Brennern zu treiben und die Gaszufuhr zu überprüfen.

Die Lebensdauer eines Gasgrills mit Backburner hängt maßgeblich von seiner Pflege ab. Ein wenig Aufwand sorgt dafür, dass Ihr Grill nicht nur optisch ansprechend bleibt, sondern auch sicher und leistungsfähig über viele Jahre hinweg funktioniert.

Gasgrill mit Backburner vs. andere Grilltypen

Die Entscheidung für einen Gasgrill mit Backburner ist oft eine Abwägung gegen andere beliebte Grillmethoden und -geräte. Jeder Typ hat seine spezifischen Vor- und Nachteile, die bei der Wahl des richtigen Geräts für Ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden sollten.

Gasgrill mit Backburner vs. Gasgrill ohne Backburner

Der offensichtlichste Unterschied ist die zusätzliche Funktionalität. Ein Standard-Gasgrill ist hervorragend für direktes und indirektes Grillen geeignet, aber ihm fehlt die dedizierte Kochstelle. Wenn Sie gerne Saucen kochen, Beilagen zubereiten oder ein komplettes Menü im Freien gestalten möchten, ist der Backburner ein klares Upgrade. Ohne ihn sind Sie entweder auf separate Kochgeräte angewiesen oder müssen Kompromisse bei der Menüplanung eingehen.

Gasgrill mit Backburner vs. Holzkohlegrill

Holzkohlegrills sind bekannt für das rauchige Aroma, das sie den Speisen verleihen, und das traditionelle Grillerlebnis. Sie sind oft günstiger in der Anschaffung und ermöglichen sehr hohe Temperaturen. Allerdings ist die Temperaturkontrolle schwieriger, das Anheizen dauert länger und die Reinigung ist aufwendiger. Ein Gasgrill mit Backburner bietet hingegen schnelle Aufheizzeiten, präzise Temperaturregelung und eine vielseitigere Kochfunktion durch den Seitenbrenner, allerdings ohne das spezifische Raucharoma der Holzkohle.

Gasgrill mit Backburner vs. Elektrogrill

Elektrogrills sind praktisch, schnell einsatzbereit und oft platzsparend. Sie eignen sich gut für Balkone, wo offenes Feuer oder Gasflaschen nicht erlaubt sind. Ihre Hauptbeschränkung ist die oft geringere Leistung und die Abhängigkeit von einer Stromquelle. Ein Gasgrill mit Backburner bietet deutlich mehr Leistung, Flexibilität und die Möglichkeit, auch ohne Stromanschluss zu grillen, sowie die zusätzliche Kochfunktion des Backburners, die ein Elektrogrill in der Regel nicht bietet.

Gasgrill mit Backburner vs. Außenküche

Eine vollwertige Außenküche bietet oft eine noch größere Vielfalt an Kochmodulen, einschließlich mehrerer Brenner, Spülbecken und Arbeitsflächen. Ein Gasgrill mit Backburner ist im Grunde eine kompakte Form einer Außenküche und stellt für viele eine kostengünstigere und platzsparendere Alternative dar. Wenn Sie jedoch den ultimativen Luxus und die volle Funktionalität einer Profiküche im Freien wünschen, ist eine dedizierte Außenküche die Wahl.

Die Wahl hängt letztlich von Ihren individuellen Kochgewohnheiten, dem verfügbaren Platz und dem gewünschten Maß an Flexibilität ab. Der Gasgrill mit Backburner bietet hier einen attraktiven Mittelweg für diejenigen, die ihre Grillfähigkeiten erweitern möchten, ohne gleich in eine komplette Außenküche zu investieren.

Tipps und Tricks für den perfekten Einsatz

Mit einem Gasgrill mit Backburner sind Sie bestens gerüstet, um kulinarische Meisterwerke im Freien zu kreieren. Doch wie holen Sie das Beste aus Ihrem Gerät heraus? Hier sind einige praxiserprobte Tipps und Tricks, die Ihnen helfen, Ihre Grillkünste auf das nächste Level zu heben.

Planen Sie Ihr Menü vorausschauend

Nutzen Sie die Multitasking-Fähigkeiten Ihres Grills. Planen Sie Gerichte, bei denen der Backburner parallel zum Hauptgrillen zum Einsatz kommt. Zum Beispiel: Steaks auf dem Hauptrost, während Sie auf dem Backburner eine Pfeffersauce köcheln lassen und im Hauptgrill daneben indirekt gegartes Gemüse liegt.

Nutzen Sie die Möglichkeit, Beilagen warmzuhalten. Wenn das Hauptgericht fertig ist, können Sie die Beilagen einfach auf dem ausgeschalteten, aber noch warmen Backburner platzieren, bis alles servierbereit ist. Dies verhindert, dass etwas kalt wird, während Sie mit dem letzten Schritt der Zubereitung beschäftigt sind.

Indirektes Garen meistern

Für indirektes Garen auf dem Backburner wählen Sie eine niedrigere Flammenstufe und platzieren Ihr Gargut so, dass es nicht direkt über der Flamme ist. Dies funktioniert am besten mit einem Deckel auf dem Grill (falls der Backburner einen hat) oder mit einem Topf/einer Pfanne, die die Wärme gut speichert und verteilt. Experimentieren Sie mit der Hitze, um ein Gefühl für die Temperaturregelung zu entwickeln.

Nutzen Sie die Hitze des Backburners für das Anrösten von Gewürzen für Saucen oder für das Karamellisieren von Zwiebeln, bevor Sie sie zu einem Gericht hinzufügen. Diese kleinen Schritte können den Geschmack Ihrer Speisen erheblich verbessern.

Sicherheit geht vor

Stellen Sie immer sicher, dass der Grill auf einer stabilen, ebenen Fläche steht. Halten Sie brennbare Materialien fern. Überprüfen Sie regelmäßig die Gasanschlüsse. Wenn Sie einen neuen Schlauch oder eine neue Gasflasche anschließen, machen Sie immer den Seifentest, um sicherzustellen, dass alles dicht ist.

Machen Sie sich mit den Bedienelementen vertraut, bevor Sie mit dem Grillen beginnen. Lernen Sie, welche Flammenstufe für welche Art von Zubereitung am besten geeignet ist. Übung macht hier den Meister.

Denken Sie daran, dass der Backburner, genau wie die Hauptbrenner, heiß wird. Verwenden Sie immer Grillhandschuhe und geeignete Kochutensilien, um sich vor Verbrennungen zu schützen.

Häufige Fragen (FAQ)

Hier finden Sie Antworten auf die gängigsten Fragen rund um Gasgrills mit Backburner.