Geranien pflanzen: Der Grundstein für Sommerblumen-Glück

Geranien zu pflanzen ist der erste Schritt zu einem farbenfrohen Sommer auf Balkon und Terrasse. Mit der richtigen Vorbereitung und Technik sichern Sie sich üppige Blüten, die den ganzen Sommer über Freude bereiten. Diese beliebten Blumen, botanisch Pelargonien genannt, sind für ihre Robustheit und ihre lange Blütezeit bekannt. Ob in leuchtenden Rottönen, sanften Rosa, elegantem Weiß oder strahlendem Violett – Geranien bringen Lebendigkeit in jeden Außenbereich. Das fachgerechte Einpflanzen legt den Grundstein für gesunde Pflanzen und reiche Ernte an Blüten.

  • Wählen Sie den richtigen Standort für optimale Sonneneinstrahlung.
  • Bereiten Sie den Boden oder das Substrat sorgfältig vor.
  • Setzen Sie die Pflanzen in der richtigen Tiefe und mit genügend Abstand.
  • Gießen Sie die frisch gepflanzten Geranien gut an.
  • Schützen Sie die Pflanzen in den ersten Tagen vor extremer Witterung.

Viele Hobbygärtner freuen sich jedes Jahr auf das Auspflanzen ihrer Geranien, sobald die Frostgefahr vorüber ist. Doch was bedeutet das genau und welche Schritte sind dabei unerlässlich? Es geht nicht nur darum, die Pflanze in die Erde zu setzen; es ist ein Prozess, der Sorgfalt erfordert, um der Geranie den bestmöglichen Start zu ermöglichen. Von der Auswahl der richtigen Sorte bis hin zur abschließenden Pflege – jeder Schritt zählt für das Endergebnis. Tauchen wir ein in die Welt des Geranienpflanzens.

Der ideale Standort: Wo Geranien am besten gedeihen

Die Wahl des richtigen Standorts ist entscheidend, wenn Sie Geranien pflanzen möchten. Geranien lieben die Sonne. Ein Platz, der täglich mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung erhält, ist ideal. Je mehr Sonne die Pflanze bekommt, desto reicher wird in der Regel ihre Blüte sein. Denken Sie daran, dass intensive Mittagshitze an sehr heißen Tagen für junge oder frisch gepflanzte Exemplare etwas zu viel sein kann. Eine leichte Vormittags- oder Nachmittagssonne ist oft schon ausreichend, um prächtige Blüten zu fördern, ohne die Pflanze zu stressen.

Balkone und Terrassen, die nach Süden oder Westen ausgerichtet sind, bieten oft die besten Voraussetzungen. Aber auch ein sonniger Platz im Beet oder auf der Fensterbank kann für Geranien geeignet sein. Achten Sie darauf, dass der Standort gut belüftet ist, aber vor starkem Wind geschützt liegt. Starker Wind kann die Blüten und Blätter beschädigen und die Pflanzen austrocknen.

Vermeiden Sie Staunässe, denn obwohl Geranien Wasser benötigen, vertragen sie keine nassen Füße. Dies gilt sowohl für den Standort im Freien als auch für Kübelpflanzen. Der Untergrund sollte locker und gut durchlässig sein, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Bei Kübelpflanzen ist eine Drainageschicht am Topfboden unerlässlich. Überlegen Sie, wo Ihre Geranien den ganzen Tag über am besten aufgehoben sind und wo sie am wenigsten durch äußere Einflüsse gestört werden.

Sonnige Plätze bevorzugt

Die meisten Geranienarten, insbesondere die beliebten Stehenden Geranien (Pelargonium zonale) und Hängenden Geranien (Pelargonium peltatum), sind Sonnenanbeter. Sie stammen ursprünglich aus Regionen mit viel Licht und Wärme. Ein sonniger Standort fördert nicht nur die Blüte, sondern stärkt auch die Pflanze und macht sie widerstandsfähiger gegen Krankheiten.

Windschutz ist wichtig

Auch wenn Geranien robuste Pflanzen sind, können starke Windböen ihnen zusetzen. Sie können zarte Blüten und Blätter abreißen oder die Pflanzen umwerfen, besonders wenn sie in hohen Kübeln stehen. Ein geschützter Platz, beispielsweise an einer Hauswand, hinter einem niedrigen Zaun oder zwischen anderen größeren Pflanzen, ist daher ratsam.

Das richtige Substrat: Nährboden für Ihre Geranien

Das Fundament für gesunde und blühfreudige Geranien bildet das richtige Substrat. Geranien sind Starkzehrer, was bedeutet, dass sie während der Wachstums- und Blütezeit viele Nährstoffe benötigen. Eine handelsübliche Blumenerde oder Kübelpflanzenerde ist meist eine gute Basis, sollte aber durch zusätzliche Komponenten aufgewertet werden, um den spezifischen Bedürfnissen von Geranien gerecht zu werden.

Für das Pflanzen in Balkonkästen und Töpfe empfiehlt sich eine hochwertige Kübelpflanzenerde. Diese ist oft lockerer und besser drainierend als reine Gartenerde. Um die Durchlässigkeit weiter zu verbessern und Staunässe zu vermeiden, können Sie etwas Perlite, Blähton oder Sand unter die Erde mischen. Eine gute Drainage ist essenziell, um Wurzelfäule vorzubeugen, ein häufiges Problem bei falscher Erd- und Bewässerungswahl.

Mischen Sie Kompost unter, um den Nährstoffgehalt zu erhöhen und die Bodenstruktur zu verbessern. Gut verrotteter Kompost liefert wichtige Nährstoffe und fördert ein gesundes Wurzelwachstum. Achten Sie darauf, keinen frischen Kompost zu verwenden, da dieser zu scharf sein kann. Eine Mischung aus etwa zwei Dritteln guter Blumenerde und einem Drittel Kompost hat sich oft bewährt.

Nährstoffreiche Erde wählen

Da Geranien viele Nährstoffe verbrauchen, ist eine nährstoffreiche Erde wichtig. Viele kommerzielle Erden sind bereits vorgedüngt. Dennoch ist es ratsam, während der Saison regelmäßig nachzudüngen, um die Blütenfülle aufrechtzuerhalten. Die Erstversorgung mit Nährstoffen durch das Substrat ist jedoch der erste und wichtigste Schritt.

Drainage verbessern

Staunässe ist der Tod jeder Geranie. Achten Sie darauf, dass überschüssiges Wasser jederzeit abfließen kann. Bei Töpfen und Kästen bedeutet dies, dass genügend Abzugslöcher vorhanden sein müssen. Eine zusätzliche Schicht aus Kies, Blähton oder Tonscherben auf dem Topfboden vor dem Einfüllen der Erde kann die Drainage weiter optimieren.

Der richtige Zeitpunkt und die Pflanztechnik

Wann ist der ideale Zeitpunkt, um Geranien zu pflanzen, und wie geht man dabei am besten vor? Geranien sind wärmeliebende Pflanzen und sehr frostempfindlich. Daher sollten Sie mit dem Auspflanzen bis nach den Eisheiligen warten, üblicherweise Mitte Mai. Zu diesem Zeitpunkt ist die Gefahr von Nachtfrösten in den meisten Regionen vorbei, und die Bodentemperaturen sind für die Wurzeln angenehm.

Wenn Sie vorgezogene Geranien gekauft haben oder eigene Jungpflanzen verwenden, überprüfen Sie vor dem Pflanzen den Zustand der Wurzelballen. Sind die Wurzeln dicht und füllen den Topf aus? Dann ist es Zeit zu pflanzen. Wenn die Wurzeln bereits den ganzen Topf durchwachsen haben und im Kreis wachsen (Ringwurzelbildung), sollten Sie den Ballen vorsichtig am unteren Rand einige Male leicht einritzen. Dies regt die Wurzeln an, in die neue Erde hineinzuwachsen und sich dort auszubreiten, anstatt weiterhin nur im Kreis zu wachsen.

Setzen Sie die Geranien nicht zu tief ein; die Oberkante des Wurzelballens sollte sich auf gleicher Höhe mit der umgebenden Erde befinden oder minimal darunter. Ein zu tiefes Pflanzen kann zu Fäulnis an der Stängelbasis führen. Der Pflanzabstand ist ebenfalls wichtig: Planen Sie je nach Sorte und Wuchsfreudigkeit etwa 20-30 cm zwischen den einzelnen Pflanzen ein, damit sie genügend Platz zum Wachsen und für die Luftzirkulation haben.

Pflanzabstand für gesunde Entwicklung

Ein ausreichender Abstand zwischen den einzelnen Geranien sorgt dafür, dass jede Pflanze genügend Licht, Wasser und Nährstoffe erhält. Zudem verbessert er die Luftzirkulation um die Pflanzen, was Pilzkrankheiten vorbeugt. Für hängende Sorten kann man den Abstand etwas größer wählen, da sie sich stärker ausbreiten.

Wurzelballen vorbereiten

Ein gut vorbereiteter Wurzelballen ist der Schlüssel zu schnellem Anwachsen. Wenn der Ballen sehr trocken ist, tauchen Sie ihn vor dem Pflanzen für einige Minuten in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Ein leichtes Auflockern der unteren Wurzeln kann, wie erwähnt, bei stark durchwurzelten Ballen Wunder wirken.

Das Anpflanzen Schritt für Schritt

Nun geht es ans eigentliche Pflanzen. Wenn Sie alle Vorbereitungen getroffen haben – den Standort gewählt, das Substrat gemischt und den richtigen Zeitpunkt abgewartet – sind Sie bereit, Ihre Geranien in ihre neue Umgebung zu setzen. Dieser Prozess sollte zügig und sorgfältig erfolgen, um die Pflanzen so wenig wie möglich zu stressen.

  1. Vorbereitung des Pflanzgefäßes oder Beetes: Stellen Sie sicher, dass der Pflanzkasten, Topf oder Beetbereich sauber und frei von Unkraut ist. Bei Töpfen und Kästen prüfen Sie erneut die Drainagelöcher und legen bei Bedarf eine Schicht Blähton oder Kies darunter.
  2. Erde einfüllen: Füllen Sie das Pflanzgefäß oder das Beet mit der vorbereiteten, nährstoffreichen und gut drainierenden Erde auf. Lassen Sie genügend Platz für die Wurzelballen der Geranien.
  3. Pflanzloch ausheben: Heben Sie für jede Geranie ein Loch aus, das etwas größer ist als der Wurzelballen.
  4. Geranie einsetzen: Nehmen Sie die Geranie vorsichtig aus ihrem Anzuchttopf. Lockern Sie bei Bedarf den Wurzelballen wie oben beschrieben leicht auf. Setzen Sie die Pflanze in das ausgehobene Loch. Achten Sie darauf, dass die Oberkante des Wurzelballens auf gleicher Höhe mit der umgebenden Erdoberfläche ist.
  5. Löcher auffüllen: Füllen Sie das Loch rund um den Wurzelballen mit Erde auf und drücken Sie diese leicht an, um Hohlräume zu vermeiden.
  6. Erstes Gießen: Gießen Sie die frisch gepflanzten Geranien gründlich an. Dies hilft, die Erde an die Wurzeln anzudrücken und Feuchtigkeitsstress zu reduzieren.

Wählen Sie hochwertige Jungpflanzen für das beste Ergebnis. Billige oder bereits geschwächte Pflanzen haben es schwerer, sich zu etablieren und üppig zu blühen, selbst bei bester Pflege.

Angießen ist entscheidend

Das erste Gießen nach dem Pflanzen ist von enormer Bedeutung. Es schließt kleine Hohlräume in der Erde, die beim Auffüllen entstanden sind, und stellt einen guten Bodenschluss der Wurzeln sicher. Verwenden Sie dafür am besten zimmerwarmes Wasser. Seien Sie nicht zu sparsam; die Erde sollte durchgehend feucht, aber nicht nass sein.

Schutz nach dem Pflanzen

In den ersten Tagen nach dem Auspflanzen sind die Geranien noch empfindlich. Schützen Sie sie vor direkter, praller Mittagssonne, starkem Wind oder starkem Regen, falls dies die Witterung erfordert. Ein leichter Schatten während der heißesten Stunden oder eine Schutzabdeckung kann Wunder wirken, bis die Pflanzen gut angewachsen sind.

Geranien vermehren: Vom Schnitt zur neuen Pflanze

Wer von der Blütenpracht seiner Geranien nicht genug bekommen kann, wird sich über die Möglichkeit der Vermehrung freuen. Geranien lassen sich relativ einfach aus Stecklingen ziehen. Dies ist eine großartige Methode, um Ihre Lieblingssorten zu erhalten oder zu vermehren, und eine sinnvolle Ergänzung zum Wissen über das Pflanzen.

Der beste Zeitpunkt für die Stecklingsgewinnung ist im späten Sommer oder frühen Herbst, bevor die Pflanzen zu alt und verholzt werden. Schneiden Sie gesunde, kräftige Triebe von Mutterpflanzen, die nicht blühen. Idealerweise sollten die Triebe etwa 5-10 cm lang sein und keine Blütenansätze tragen. Verwenden Sie für den Schnitt ein scharfes, sauberes Messer oder eine Gartenschere, um Quetschungen zu vermeiden.

Entfernen Sie die unteren Blätter und stecken Sie die Stecklinge in ein leicht feuchtes Anzuchtsubstrat, eine Mischung aus Sand und Torf oder Perlite eignet sich gut. Ein kleiner Topf mit guter Drainage ist hierfür ideal. Halten Sie das Substrat gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Eine Abdeckung mit einer durchsichtigen Plastiktüte oder einer kleinen Haube kann die Luftfeuchtigkeit erhöhen und die Bewurzelung fördern. Stellen Sie die Stecklinge an einen hellen, aber nicht direkt sonnigen Platz bei einer warmen Temperatur.

Stecklinge schneiden

Für die Vermehrung eignen sich junge, aber feste Triebe. Ein Schnitt direkt unter einem Blattknoten ist oft vorteilhaft, da sich hier leichter Wurzeln bilden. Entfernen Sie die obersten ein bis zwei Blattpaare, um die Verdunstung zu reduzieren.

Wurzelbildung unterstützen

Manche Gärtner verwenden Bewurzelungspulver, um die Bildung neuer Wurzeln zu beschleunigen. Dies ist optional, aber es kann die Erfolgsquote erhöhen. Wichtig ist Geduld; es kann mehrere Wochen dauern, bis sich gut entwickelte Wurzeln gebildet haben.

Geranien überwintern: Tipps für die kalte Jahreszeit

Nach einem Sommer voller bunter Blüten stellen sich viele Gartenfreunde die Frage: Wie überwintere ich meine Geranien? Die meisten Geranien sind nicht winterhart im klassischen Sinne, aber mit der richtigen Pflege können sie den Winter gut überstehen und im nächsten Jahr wieder kräftig austreiben. Dies gilt sowohl für Pflanzen im Beet, die ausgegraben werden müssen, als auch für die im Topf.

Für das Überwintern sollten Sie zunächst die Pflanzen auswählen, die Sie behalten möchten. Schneiden Sie die Pflanzen im Herbst kräftig zurück, etwa auf die Hälfte ihrer Größe. Entfernen Sie alle verblühten Blüten und eventuell vorhandene Früchte. Das Zurückschneiden regt die Pflanze an, Kraft für den Winter zu sammeln und macht sie kompakter für die Lagerung.

Lagern Sie die Pflanzen kühl und hell, idealerweise bei Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad Celsius. Ein kühler, aber frostfreier Keller, ein unbeheiztes Gewächshaus oder ein heller Flur sind oft geeignete Orte. Achten Sie darauf, dass die Pflanzen während der Lagerung nur sehr sparsam gegossen werden. Der Boden sollte nur leicht feucht gehalten werden, um ein Austrocknen zu verhindern, aber Staunässe unbedingt zu vermeiden.

Geranien überwintern im Topf

Wenn Ihre Geranien im Topf sind, können Sie diese einfach an einen geeigneten Überwinterungsort stellen. Entfernen Sie vorab welkende Blätter und Blüten. Bei sehr großen Töpfen kann es sinnvoll sein, die Erde etwas abzumagern, indem man einen Teil der obersten Schicht entfernt und durch frische Erde ersetzt.

Geranien überwintern draußen – Was ist möglich?

Es gibt einige wenige, speziell gezüchtete Geranienarten, die als bedingt winterhart gelten und mit gutem Schutz auch im Freien überwintern können. Dies sind oft spezielle Sorten, die im Handel als 'winterharte Geranien' angeboten werden. Normale Geranien sollten jedoch vor dem ersten Frost ins Haus geholt oder ausgegraben und frostfrei gelagert werden. Eine Überwinterung im Freien für die gängigen Sorten ist ohne speziellen Schutz nicht zu empfehlen.

Geranien winterhart oder nicht?

Die meisten Geranien, die wir im Sommer auf Balkon und Terrasse sehen, sind keine heimischen Pflanzen und haben keinen natürlichen Frostschutz entwickelt. Ihre Wurzeln sind extrem frostempfindlich. Eine Ausnahme bilden manche Arten von Storchschnabel (botanisch ebenfalls Geranium, aber eine andere Gattung als die Pelargonien). Wenn von 'winterharten Geranien' gesprochen wird, sind meist diese Storchschnabel-Arten gemeint, die tatsächlich im Beet verbleiben können.

Häufige Probleme und ihre Lösungen

Auch bei sorgfältiger Pflege können gelegentlich Probleme auftreten, wenn Sie Geranien pflanzen und pflegen. Das Wissen um mögliche Schwierigkeiten hilft Ihnen, schnell zu reagieren und Ihre Pflanzen zu retten.

Ein häufiges Problem ist das Vergilben der Blätter. Dies kann verschiedene Ursachen haben: Zu wenig oder zu viel Wasser, Nährstoffmangel oder zu wenig Licht. Überprüfen Sie die Feuchtigkeit des Bodens. Wenn die Erde trocken ist, gießen Sie mehr. Ist sie nass, reduzieren Sie die Wassergabe und prüfen Sie die Drainage. Nährstoffmangel zeigt sich oft durch ein gleichmäßiges Vergilben aller Blätter, während Blattadern noch grün sind. Hier hilft eine Düngergabe.

Schädlingsbefall wie Blattläuse oder Spinnmilben kann ebenfalls auftreten. Bei geringem Befall können Sie die Läuse oft mit einem starken Wasserstrahl abspülen oder die befallenen Stellen mit einem feuchten Tuch abwischen. Bei hartnäckigerem Befall helfen biologische Mittel wie Neemöl oder spezielle Insektizide. Achten Sie auf eine gute Belüftung, denn diese begünstigt die Ausbreitung von Schädlingen.

Geranien giftig für Katzen?

Es ist wichtig zu wissen, dass Geranien (Pelargonien) für Haustiere, insbesondere für Katzen, leicht giftig sein können. Die Inhaltsstoffe können bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen und Durchfall führen. Wenn Sie Katzen haben, sollten Sie darauf achten, dass diese keinen Zugang zu den Pflanzen haben, oder Sie wählen ungiftige Alternativen für Ihren Balkon oder Garten. Die giftigen Stoffe befinden sich hauptsächlich in den Blättern und Stängeln.

Falsches Gießen erkennen

Verwelkte Blätter können sowohl auf Wassermangel als auch auf Staunässe hindeuten. Fühlen Sie immer die Erde, bevor Sie gießen. Ist sie staubtrocken, braucht die Pflanze Wasser. Ist sie feucht oder nass, liegt das Problem woanders, wahrscheinlich bei der Drainage oder der Wassergabe selbst.

Blattfleckenkrankheiten

Gegossene Blätter und mangelnde Luftzirkulation können zu Pilzkrankheiten wie Blattflecken führen. Entfernen Sie betroffene Blätter umgehend und entsorgen Sie sie im Hausmüll, nicht auf dem Kompost. Verbessern Sie die Luftzirkulation und vermeiden Sie es, die Blätter beim Gießen nass zu machen.