Warum die richtige Überwinterung für Ihren Mähroboter unerlässlich ist

Wenn die Tage kürzer werden und der Rasen nicht mehr so schnell wächst, ist es Zeit, über die Winterpause Ihres Mähroboters nachzudenken. Die kalte Jahreszeit birgt erhebliche Risiken für die empfindliche Technik, von Frostschäden über Korrosion bis hin zu Akku-Degradation. Eine unsachgemäße Lagerung kann die Lebensdauer Ihres Rasenroboters drastisch verkürzen oder im schlimmsten Fall zu irreparablen Schäden führen. Wenn Sie Ihren Mähroboter überwintern, stellen Sie sicher, dass er im nächsten Frühjahr wieder wie gewohnt seine Arbeit aufnimmt, ohne kostspielige Reparaturen oder gar einen Austausch.

Die Kernidee hinter der Überwinterung ist, die empfindlichen Komponenten des Mähroboters – insbesondere den Akku, die Elektronik und die Messer – vor den negativen Einflüssen von Kälte, Feuchtigkeit und Schmutz zu bewahren. Dies schützt nicht nur vor direkter Vereisung, sondern auch vor den subtileren Schäden durch Kondenswasserbildung und Temperaturschwankungen. Eine sorgfältige Vorbereitung ist daher keine Option, sondern eine Notwendigkeit für jeden Besitzer eines Mähroboters, der das Gerät über viele Jahre hinweg nutzen möchte. Denken Sie an die Investition, die Sie getätigt haben, und schützen Sie sie entsprechend.

Die Vorteile einer professionellen Winterlagerung gehen weit über den reinen Schutz hinaus. Ein gut überwinterter Mähroboter benötigt im Frühjahr weniger Aufwand für die Wiederinbetriebnahme. Oftmals reicht eine einfache Inspektion und das Aufladen des Akkus aus, während Geräte, die einfach draußen gelassen wurden, möglicherweise eine komplette Wartung benötigen, um wieder funktionstüchtig zu sein. Dies spart Zeit, Nerven und letztlich auch Geld. Betrachten Sie die Überwinterung als einen integralen Bestandteil der regelmäßigen Wartung, der die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit Ihres Mähroboters über seine gesamte Lebensdauer hinweg sicherstellt.

Die entscheidende Maßnahme ist, den Mähroboter vor extremen Temperaturen und Feuchtigkeit zu schützen.

Es mag verlockend sein, das Gerät einfach im Gartenhaus oder unter einem Vordach zu lassen, doch die Realität sieht oft anders aus. Viele Gärten sind auch im Winter feucht, und unbeheizte Schuppen können extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein. Die Elektronik und der Akku eines Mähroboters sind dafür nicht ausgelegt. Daher ist es wichtig, spezifische Vorkehrungen zu treffen, um sicherzustellen, dass Ihr Gerät die kalten Monate unbeschadet übersteht und Sie sich im Frühjahr wieder über einen perfekt gemähten Rasen freuen können.

  • Mähroboter vor Frost- und Feuchtigkeitsschäden schützen.
  • Akku-Degradation durch Kälte und Tiefentladung verhindern.
  • Lebensdauer des Geräts verlängern und Reparaturen vermeiden.
  • Frühlingsinbetriebnahme vereinfachen und beschleunigen.

Vorbereitung des Mähroboters für die Winterpause

Bevor Ihr Mähroboter seinen wohlverdienten Winterschlaf antritt, ist eine gründliche Reinigung und Inspektion unerlässlich. Beginnen Sie damit, das Gerät von grobem Schmutz, Grasresten und Erde zu befreien. Nutzen Sie dafür einen trockenen Pinsel, Druckluft oder einen feuchten Lappen. Vermeiden Sie es unbedingt, Hochdruckreiniger oder zu viel Wasser zu verwenden, da dies in empfindliche Bauteile eindringen und Schäden verursachen kann.

Nach der äußeren Reinigung widmen Sie sich den Messern. Überprüfen Sie diese auf Beschädigungen und Verschleiß. Sind die Messer stumpf oder beschädigt, sollten sie ausgetauscht werden. Dies ist auch der ideale Zeitpunkt, um die Messer zu reinigen und leicht mit einem Korrosionsschutzmittel zu behandeln, um Rostbildung während der Lagerung zu verhindern. Manche Hersteller empfehlen den Austausch der Messer vor der Winterlagerung, um im Frühjahr sofort einsatzbereit zu sein.

Reinigung im Detail: So geht's richtig

Die Reinigung umfasst mehrere Bereiche:

  1. Gehäuse und Unterseite: Entfernen Sie Grasbüschel und Erde. Achten Sie besonders auf die Radhäuser und den Bereich um die Messer.
  2. Räder: Reinigen Sie die Räder gründlich, um sicherzustellen, dass keine Erde oder Steinchen zurückbleiben, die später Probleme verursachen könnten.
  3. Sensoren: Säubern Sie alle Sensoren (Regensensor, Kollisionssensoren), damit diese nicht durch Schmutz blockiert werden.
  4. Ladekontakte: Prüfen Sie die Ladekontakte an der Ladestation und am Mähroboter auf Korrosion oder Schmutz. Reinigen Sie diese vorsichtig mit einem trockenen Tuch oder Kontaktspray, falls nötig.

Nach der Reinigung sollten Sie das gesamte Gerät auf mögliche Beschädigungen untersuchen. Achten Sie auf Risse im Gehäuse, lockere Schrauben oder Anzeichen von Korrosion an Metallteilen. Beheben Sie kleinere Mängel direkt, um größere Probleme im nächsten Frühjahr zu vermeiden. Wenn Sie unsicher sind, konsultieren Sie die Bedienungsanleitung Ihres spezifischen Modells oder wenden Sie sich an den Hersteller-Support. Beispielsweise kann die Anleitung für den Parkside Mähroboter spezifische Reinigungshinweise enthalten, die Sie beachten sollten.

Schmieren Sie bewegliche Teile wie Räder und Achsen mit einem geeigneten Schmiermittel, um Verschleiß während der Lagerung und bei der Wiederinbetriebnahme zu minimieren.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Überprüfung des Begrenzungskabels und der Induktionsschleife. Stellen Sie sicher, dass keine Beschädigungen sichtbar sind und dass das Kabel korrekt verlegt ist. Obwohl das Kabel in der Regel frostsicher ist, kann es nicht schaden, es auf lose Verbindungen oder abgescheuerte Stellen zu prüfen, bevor Sie die gesamte Anlage deaktivieren. Dies ist auch ein guter Moment, um sich zu überlegen, wie Sie das Kabel für die nächste Saison verlegen möchten, falls Änderungen an Ihrem Rasen oder der Gartenanlage geplant sind.

Der Akku: Das Herzstück des Mähroboters im Winter

Der Akku ist zweifellos die Komponente, die am empfindlichsten auf die winterlichen Bedingungen reagiert. Lithium-Ionen-Akkus, wie sie in den meisten modernen Mährobotern verbaut sind, dürfen weder tiefentladen noch extremen Temperaturen ausgesetzt werden, da dies ihre Lebensdauer erheblich verkürzt und ihre Kapazität dauerhaft reduziert. Kälte verlangsamt die chemischen Reaktionen im Akku, aber bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kann es zu irreversiblen Schäden kommen.

Die wichtigste Regel für die Überwinterung des Akkus lautet: Lagern Sie ihn niemals in einem tiefentladenen Zustand. Idealerweise sollte der Akku vor der Einlagerung zu etwa 50-70% geladen sein. Dies ist ein guter Mittelweg, der die Selbstentladung während der Lagerung minimiert, aber den Akku nicht unnötig stresst. Überprüfen Sie den Ladezustand regelmäßig, idealerweise alle vier bis sechs Wochen. Wenn der Ladezustand unter etwa 30% fällt, laden Sie den Akku wieder auf diesen Bereich auf.

Der richtige Ladezustand und die Lagertemperatur

Die optimale Lagertemperatur für Mähroboter-Akkus liegt im Bereich von 5°C bis 15°C. Vermeiden Sie frostige Keller, unbeheizte Garagen oder den direkten Kontakt mit kalten Böden. Ein kühler, trockener und frostfreier Raum ist ideal. Wenn Ihr Mähroboter über einen herausnehmbaren Akku verfügt, ist dies ein großer Vorteil. Sie können den Akku separat an einem geeigneten Ort lagern. Bei integrierten Akkus muss der gesamte Mähroboter entsprechend gelagert werden.

Manche Hersteller bieten spezielle Winterladegeräte oder eine "Wintermodus"-Funktion an, die den Akku über den Winter in einem optimalen Ladezustand hält. Informieren Sie sich in der Bedienungsanleitung Ihres Geräts, ob eine solche Funktion verfügbar ist. Beispielsweise wird bei einem Einhell Mähroboter die Akku-Pflege im Winter oft in der jeweiligen Anleitung detailliert beschrieben. Das Ziel ist immer, eine Tiefentladung zu verhindern und den Akku vor extremen Temperaturen zu schützen.

Die Ladekontakte müssen sauber und trocken sein, um eine sichere Aufladung zu gewährleisten.

Wenn Sie den Mähroboter mit integriertem Akku lagern, stellen Sie sicher, dass er nicht versehentlich startet oder der Akku durch eine Standby-Funktion langsam entladen wird. Manche Geräte verfügen über einen Hauptschalter, den Sie während der Winterpause ausschalten sollten. Dies unterbricht den Stromkreis und verhindert eine unbemerkte Entladung. Die genaue Vorgehensweise kann je nach Modell variieren, daher ist die Bedienungsanleitung Ihr wichtigster Ratgeber.

Die Ladestation: Muss sie abgebaut werden?

Die Frage, ob die Ladestation im Winter abgebaut werden muss, beschäftigt viele Mähroboter-Besitzer. Grundsätzlich hängt die Antwort vom Standort der Ladestation und den lokalen klimatischen Bedingungen ab. Wenn die Ladestation fest im Freien installiert ist und direkter Witterung wie Regen, Schnee und Frost ausgesetzt wäre, ist ein Abbau dringend zu empfehlen.

Die Kontakte der Ladestation können durch Feuchtigkeit und Kälte korrodieren, was im Frühjahr zu Problemen bei der Aufladung führt. Zudem können Frost und Eisbildung die empfindliche Elektronik beschädigen. Wenn Ihre Ladestation an einem überdachten und geschützten Ort montiert ist, beispielsweise unter einem Vordach oder in einer Mähroboter-Garage, kann sie unter Umständen stehen bleiben. Dennoch ist Vorsicht geboten.

Standortabhängige Empfehlungen für die Ladestation

Überdachte, aber nicht frostfreie Bereiche: Auch wenn die Station geschützt ist, kann die Temperatur dort unter Null fallen. Dies ist meist kein Problem für die Elektronik selbst, aber Feuchtigkeit, die sich dann im Inneren des Geräts niederschlägt, kann zu Problemen führen. Ein Abbau und eine trockene Lagerung im Keller oder Haus sind oft die sicherere Wahl.

Offen im Garten aufgestellte Ladestationen: Diese müssen definitiv abgebaut werden. Die direkte Einwirkung von Schnee, Eis und Regen ist schädlich. Ziehen Sie das Kabel ab und lagern Sie die Station an einem trockenen, frostfreien Ort. Die Kabelverbindung zum Begrenzungskabel sollte ebenfalls getrennt und die Enden isoliert werden, um Feuchtigkeitseintritt zu verhindern.

Mähroboter-Garage: Wenn Sie eine separate Mähroboter-Garage besitzen, die dem Roboter als wettergeschütztes Winterquartier dient, kann die Ladestation darin verbleiben, solange die Garage selbst frostfrei und trocken ist. Prüfen Sie aber, ob die Garage für die Wintermonate gut belüftet ist, um Kondenswasserbildung zu vermeiden. Manche Nutzer bauen die Ladestation auch innerhalb der Garage ab und lagern sie separat, um ganz sicherzugehen.

Dokumentieren Sie den Abbau der Ladestation mit Fotos, um den Wiederaufbau im Frühjahr zu erleichtern.

Die meisten Hersteller raten zum Abbau der Ladestation, um auf Nummer sicher zu gehen. Ein Abbau ist in der Regel unkompliziert und erfordert nur wenige Handgriffe. Prüfen Sie die Bedienungsanleitung Ihres Geräts, um spezifische Anweisungen für Ihr Modell zu erhalten. Beispielsweise enthält die Anleitung für einen Kress Mähroboter möglicherweise detaillierte Hinweise zur korrekten Lagerung der Ladestation.

Das Winterquartier: Wo überwintert der Mähroboter?

Die Wahl des richtigen Winterquartiers ist entscheidend für den Schutz Ihres Mähroboters. Ideal ist ein trockener, frostfreier und gut belüfteter Raum mit moderaten Temperaturen. Ein Kellerraum, eine Garage (sofern sie frostfrei bleibt) oder ein beheizter Schuppen eignen sich oft gut. Wichtig ist, dass das Gerät nicht direkter Feuchtigkeit ausgesetzt ist.

Vermeiden Sie unbedingt feuchte Umgebungen wie unbeheizte Gartenhäuser, die oft starker Kondenswasserbildung unterliegen, oder gar die Lagerung im Freien. Auch extreme Temperaturschwankungen sind schädlich. Der Mähroboter sollte auf einer stabilen Unterlage gelagert werden, nicht direkt auf einem kalten Betonboden, um Kälteübertragung und Kondenswasserbildung zu minimieren. Eine einfache Holzplatte oder eine alte Decke kann hier Abhilfe schaffen.

Kriterien für das ideale Winterlager

Temperatur: Ideal sind Temperaturen zwischen 5°C und 15°C. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind unbedingt zu vermeiden, besonders für den Akku. Auch hohe Temperaturen über 30°C sollten vermieden werden.

Feuchtigkeit: Das Lager muss trocken sein. Hohe Luftfeuchtigkeit kann zu Korrosion an Metallteilen und elektronischen Komponenten führen. Eine gute Belüftung hilft, Kondenswasser zu vermeiden.

Sicherheit: Das Quartier sollte sicher sein, sodass das Gerät nicht beschädigt werden kann, z. B. durch herabfallende Gegenstände oder versehentliche Stöße.

Zugänglichkeit: Wenn Sie den Akku regelmäßig überprüfen oder nachladen müssen, sollte das Lager gut zugänglich sein.

Platz: Stellen Sie sicher, dass genügend Platz vorhanden ist, um den Mähroboter so zu positionieren, dass keine Druckstellen entstehen. Bei Modellen, die überwintern müssen, ohne dass der Akku entnommen werden kann, ist dies besonders wichtig.

Das A und O ist ein trockener, frostfreier Ort, der dem Mähroboter Stabilität bietet.

Wenn Sie eine Mähroboter-Garage besitzen, die nicht winterfest ist, sollten Sie den Roboter und die Ladestation darin nicht lassen. Manche Garagen sind lediglich ein Sonnenschutz oder Regenschutz und bieten keinen Schutz vor Frost. Prüfen Sie die Isolierung und die allgemeine Beschaffenheit der Garage. Falls Sie unsicher sind, lagern Sie das Gerät im Haus. Dies mag umständlich erscheinen, ist aber die sicherste Methode, um kostspielige Schäden zu vermeiden und die Lebensdauer Ihres Rasenroboters zu maximieren.

Mähroboter mit oder ohne Begrenzungskabel: Was ist anders bei der Überwinterung?

Ob Ihr Mähroboter mit oder ohne Begrenzungskabel arbeitet, hat nur geringfügige Auswirkungen auf die Überwinterung selbst, aber wichtige Implikationen für die Lagerung der zugehörigen Komponenten. Bei Modellen, die ein Begrenzungskabel und/oder Führungskabel benötigen, müssen diese sorgfältig behandelt und idealerweise separat gelagert werden, um Beschädigungen zu vermeiden.

Für Mähroboter ohne Begrenzungskabel, die sich beispielsweise über GPS, Ultraschall oder Kameras orientieren, entfällt die Notwendigkeit, sich um das Kabel zu kümmern. Diese Geräte sind oft autarker und ihre Überwinterung konzentriert sich rein auf die Pflege des Roboters und seiner Ladestation. Die grundlegenden Schritte zur Reinigung und Akku-Pflege bleiben jedoch gleich.

Umgang mit dem Begrenzungskabel

Das Begrenzungskabel und die damit verbundenen Verbindungsstücke sind empfindlich. Wenn Sie das Kabel im Herbst aus dem Boden nehmen, rollen Sie es sorgfältig auf eine Spule oder einen großen Kartonkern, um Knicke und Verdrehungen zu vermeiden. Lagern Sie das aufgerollte Kabel an einem trockenen Ort, geschützt vor UV-Strahlung und extremen Temperaturen. Vermeiden Sie es, schwere Gegenstände darauf abzulegen, da dies die Isolierung beschädigen könnte.

Die Verbindungsstücke, die oft mit Gel gefüllt sind, um Feuchtigkeit abzuhalten, sollten ebenfalls trocken und sauber gelagert werden. Überprüfen Sie diese auf Anzeichen von Beschädigung oder Alterung. Wenn Sie unsicher sind, ob das Kabel oder die Verbindungsstücke den Winter überstehen, sollten Sie erwägen, Ersatzteile für das Frühjahr bereitzuhalten. Das Kabel für den Mähroboter verlegen zu müssen, ist im Frühjahr oft mit Aufwand verbunden, daher ist eine gute Lagerung wichtig.

Bewahren Sie das Begrenzungskabel sorgfältig aufgerollt auf, um es vor Beschädigungen zu schützen.

Für Mähroboter, die ohne Kabel auskommen, ist die Lagerung unkomplizierter. Hier liegt der Fokus ausschließlich auf dem Gerät selbst und seiner Ladestation. Die Prinzipien bleiben dieselben: Reinigung, Akku-Pflege und Lagerung an einem geeigneten Ort. Die Technologie hinter diesen Geräten mag fortschrittlicher sein, aber die physikalischen Anforderungen an die Lagerung sind von den grundlegenden Prinzipien des Schutzes vor Kälte und Feuchtigkeit geleitet.

Häufige Probleme und deren Vermeidung im Winter

Selbst bei sorgfältiger Vorbereitung können im Winter Probleme auftreten, wenn der Mähroboter nicht optimal gelagert wird. Das häufigste Problem ist die Beschädigung des Akkus durch Kälte oder Tiefentladung. Ein Akku, der im tiefsten Winter bei Minusgraden liegt oder sich selbst entladen hat, kann im Frühjahr deutlich an Kapazität verloren haben oder gar nicht mehr funktionieren.

Ein weiteres häufiges Problem ist Korrosion. Wenn Feuchtigkeit in die Elektronik oder an die Metallteile gelangt, kann dies zu Kurzschlüssen oder Rostbildung führen. Dies betrifft nicht nur den Mähroboter selbst, sondern auch die Ladestation und die Kabelverbindungen. Mähroboter-Probleme, wie sie etwa bei Parkside Mährobotern oder Einhell Mährobotern auftreten können, sind oft auf mangelnde Wartung oder unsachgemäße Lagerung zurückzuführen.

Spezifische Probleme und Lösungen

Akku-Probleme: Vermeiden Sie dies durch regelmäßige Ladestandsüberprüfung und Nachladung an einem geeigneten Ort. Lagern Sie den Akku bei etwa 50-70% Ladung und bei moderaten Temperaturen.

Korrosion: Sorgen Sie für eine trockene Lagerung. Reinigen Sie alle Kontakte gründlich vor der Einlagerung und behandeln Sie Metallteile gegebenenfalls mit einem Korrosionsschutzmittel.

Mechanische Beschädigungen: Lagern Sie den Roboter so, dass er nicht umfallen oder von Gegenständen beschädigt werden kann. Rollen Sie Kabel sorgfältig auf.

Feuchtigkeitsschäden: Achten Sie auf gute Belüftung im Lagerraum und vermeiden Sie direkte Feuchtigkeit. Bei integrierten Akkus kann das Ausschalten des Hauptschalters helfen, unbemerkte Entladung zu verhindern.

Probleme mit der Ladestation: Bauen Sie die Ladestation bei unsicheren Bedingungen ab und lagern Sie sie trocken. Reinigen Sie die Kontakte.

Vermeiden Sie es, Ihren Mähroboter einfach ungeschützt in der Garage oder im Schuppen stehen zu lassen.

Ein weiterer Punkt, der oft übersehen wird, ist die Inspektion der Räder und des Fahrwerks. Kleine Steinchen oder Erdklumpen, die in den Profilen der Räder verbleiben, können im Frühjahr zu Problemen führen oder sogar die Reifen beschädigen, wenn sie bei Frost gefrieren und sich ausdehnen. Eine gründliche Reinigung vor der Einlagerung ist daher unerlässlich. Achten Sie auch auf die Gummidichtungen und Schläuche, falls Ihr Modell solche besitzt; sie können durch extreme Kälte spröde werden.

Der Übergang vom Winter zum Frühling: Wiederinbetriebnahme

Wenn die Temperaturen steigen und der Frühling naht, ist es Zeit, Ihren Mähroboter wieder aus dem Winterschlaf zu holen. Der Prozess der Wiederinbetriebnahme sollte genauso sorgfältig erfolgen wie die Einlagerung, um sicherzustellen, dass das Gerät einwandfrei funktioniert und Sie sich über einen gepflegten Rasen freuen können.

Beginnen Sie mit einer gründlichen Inspektion des gesamten Geräts. Überprüfen Sie die Messer auf Schärfe und Zustand. Stellen Sie sicher, dass keine Korrosion an den Kontakten oder anderen Metallteilen entstanden ist. Reinigen Sie das Gerät bei Bedarf erneut, falls es während der Lagerung doch Staub angesammelt hat. Dies ist auch ein guter Zeitpunkt, um die Dichtungen und Gummiteile auf ihre Elastizität zu prüfen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Inbetriebnahme

1. Sichtprüfung: Untersuchen Sie den Roboter und die Ladestation auf sichtbare Schäden, Risse oder Korrosion.

2. Messercheck: Prüfen Sie die Messer auf Schärfe, Beschädigungen und festen Sitz. Tauschen Sie stumpfe oder verbogene Messer aus.

3. Akku-Prüfung und -Ladung: Wenn der Akku herausnehmbar ist, setzen Sie ihn wieder ein. Schließen Sie den Mähroboter an die Ladestation an und lassen Sie den Akku vollständig aufladen. Beobachten Sie dabei den Ladezustand und ob es Auffälligkeiten gibt. Bei integrierten Akkus erfolgt die Ladung direkt am Gerät.

4. Begrenzungskabel verlegen (falls zutreffend): Wenn Sie ein Begrenzungskabel verwenden, verlegen Sie es gemäß den Herstellerangaben. Stellen Sie sicher, dass alle Verbindungen korrekt und wasserdicht sind.

5. Testlauf: Starten Sie den Mähroboter und führen Sie einen kurzen Testlauf durch. Beobachten Sie, ob er ordnungsgemäß funktioniert, die Messer drehen und ob er seine Runden dreht.

Eine gründliche Inspektion vor der ersten Nutzung im Frühjahr spart Zeit und vermeidet unerwartete Probleme.

Manche Modelle, wie beispielsweise der Parkside Mähroboter, erfordern möglicherweise eine erneute Kalibrierung oder eine bestimmte Reihenfolge beim ersten Start nach der Winterpause. Konsultieren Sie hierzu unbedingt die Bedienungsanleitung Ihres spezifischen Modells. Die Parkside Mähroboter Anleitung oder die eines anderen Herstellers wie Einhell Mähroboter gibt Ihnen oft genaue Hinweise, was bei der Wiederinbetriebnahme zu beachten ist. Achten Sie auf die korrekte Verlegung des Begrenzungskabels, falls Sie es neu verlegen müssen, und stellen Sie sicher, dass die Kabel für den Mähroboter gut befestigt sind.

Zusammenfassende Checkliste für die Mähroboter-Überwinterung

Um Ihnen den Überblick zu erleichtern, finden Sie hier eine komprimierte Checkliste, mit der Sie sicherstellen können, dass Ihr Mähroboter den Winter gut übersteht:

Checkliste: Schritt für Schritt zum sicheren Winterlager

1. Vorbereitung und Reinigung:

  • Gerät von grobem Schmutz, Gras und Erde befreien.
  • Hochdruckreiniger vermeiden, nur feuchten Lappen und Bürste verwenden.
  • Räder und Sensoren gründlich reinigen.
  • Messer prüfen, schärfen oder austauschen und leicht schützen.

2. Akku-Management:

  • Akku auf ca. 50-70% laden (bei herausnehmbarem Akku).
  • Bei integrierten Akkus: Hauptschalter ausschalten, falls vorhanden.
  • Idealerweise alle 4-6 Wochen Ladezustand prüfen und ggf. nachladen.
  • Temperatur des Lagerortes beachten: frostfrei und moderat (5-15°C).

3. Ladestation und Kabel:

  • Ladestation an einem trockenen, frostfreien Ort lagern (Abbau empfohlen).
  • Begrenzungskabel sorgfältig aufrollen und vor Beschädigung schützen.
  • Kabelverbindungen prüfen und sicher lagern.

4. Winterquartier:

  • Trockener, gut belüfteter und frostfreier Raum.
  • Moderate Temperaturen (5-15°C).
  • Stabile Unterlage, um Kälteübertragung zu vermeiden.
  • Schutz vor Stößen und Herunterfallen.

5. Wiederinbetriebnahme im Frühjahr:

  • Erneute Sichtprüfung und Reinigung.
  • Messerzustand prüfen.
  • Akku vollständig aufladen.
  • Begrenzungskabel und Installation prüfen.
  • Testlauf durchführen.

Diese Checkliste hilft Ihnen, alle wichtigen Punkte abzudecken und Ihren Mähroboter optimal auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten.

Die Investition in die richtige Überwinterung zahlt sich aus. Sie erhalten die Leistungsfähigkeit Ihres Mähroboters, verlängern seine Lebensdauer und sparen sich im Frühjahr unnötigen Aufwand und Kosten für Reparaturen. Achten Sie auf die spezifischen Hinweise Ihres Herstellers, denn jedes Modell kann kleine Besonderheiten bei der Wartung und Lagerung aufweisen. So ist Ihr Rasenroboter im nächsten Frühjahr wieder bereit, Ihren Rasen in Topform zu halten.