Die klare Antwort: Ja, meistens schon!

Die Frage, ob die Ladestation eines Mähroboters im Winter abgebaut werden muss, beschäftigt viele Gartenbesitzer. Die kurze und meist zutreffende Antwort lautet: Ja, in den allermeisten Fällen ist es ratsam und empfohlen, die Ladestation Ihres Mähroboters vor dem Winter abzubauen. Dies dient dem Schutz vor extremen Wetterbedingungen wie Frost, Schnee und Eis, die empfindliche elektronische Komponenten und das Gehäuse beschädigen können. Eine fachgerechte Einlagerung des Mähroboters und seiner Ladestation schützt nicht nur vor direkten Witterungsschäden, sondern trägt auch maßgeblich zur Verlängerung der Lebensdauer des gesamten Systems bei und sichert einen reibungslosen Betrieb im kommenden Frühjahr.

  • Frost und Nässe können Elektronik beschädigen.
  • Schutz vor Schnee und Eis ist essenziell.
  • Verlängert die Lebensdauer von Roboter und Station.
  • Sorgt für einen problemfreien Saisonstart.

Es gibt zwar Ausnahmen, bei denen Hersteller spezielle wetterfeste Stationen anbieten, doch selbst diese profitieren oft von einer geschützten Lagerung. Das Hauptziel ist es, die sensiblen Bauteile von Feuchtigkeit und extremen Temperaturen fernzuhalten, die zu Korrosion, Kurzschlüssen oder Materialermüdung führen können. Der Abbau ist somit eine präventive Maßnahme, die sich langfristig auszahlt.

Warum der Winter für Ihre Ladestation eine Gefahr darstellt

Im Winter sind die Bedingungen im Freien oft gnadenlos. Regen und feuchte Luft können zu jeder Jahreszeit ein Problem darstellen, doch im Winter kommen tiefere Temperaturen hinzu. Wenn Wasser in die feinen Spalten und Anschlüsse der Ladestation eindringt und gefriert, dehnt es sich aus. Diese Ausdehnung kann Gehäusematerialien sprengen, Leiterbahnen auf Platinen beschädigen und Dichtungen aufweichen. Selbst eine scheinbar kleine Menge Eis kann erheblichen Schaden anrichten.

Darüber hinaus stellen starke Temperaturschwankungen eine Belastung dar. Ein Wechsel zwischen Frost und Tauwetter kann die Materialien altern lassen und ihre Integrität beeinträchtigen. Schnee, der Feuchtigkeit speichert und bei Tauwetter langsam wieder abgibt, ist eine weitere Quelle für potenzielle Probleme. Wenn die Station nicht fachgerecht demontiert und gelagert wird, kann sie über den gesamten Winter hinweg diesen schädlichen Einflüssen ausgesetzt sein.

Ein weiterer Aspekt ist die mechanische Belastung. Schwere Schneelasten oder herabfallende Äste können die Station beschädigen, insbesondere wenn sie nicht dafür ausgelegt ist, solchen Kräften standzuhalten. Der Abbau ist somit nicht nur eine Vorsichtsmaßnahme gegen Feuchtigkeit und Kälte, sondern auch gegen physische Beschädigungen, die durch winterliche Umwelteinflüsse entstehen können.

Frostschäden an Elektronik und Gehäuse

Die Elektronik einer Ladestation – die Platinen, Sensoren und Anschlüsse – ist besonders anfällig für Frost. Wenn sich dort Wasser sammelt und gefriert, kann es zu Rissen in den Lötstellen oder auf den Platinen selbst kommen. Dies kann zu unerklärlichen Fehlfunktionen oder einem Totalausfall führen, sobald die neue Saison beginnt. Auch das Kunststoffgehäuse kann bei extremen Minusgraden spröde werden und leichter brechen.

Korrosion durch Feuchtigkeit

Selbst wenn kein direkter Frost auftritt, kann anhaltende Feuchtigkeit im Winter zu Korrosion an den Metallkontakten der Ladestation und des Mähroboters führen. Diese Korrosion beeinträchtigt die Stromübertragung und kann die Ladeeffizienz mindern oder die Ladefunktion komplett verhindern. Dies kann auch das Begrenzungskabel und die Induktionsschleife schädigen, falls diese direkt an der Station angeschlossen sind und Feuchtigkeit zieht.

Der Abbau der Ladestation: Schritt für Schritt

Bevor Sie mit dem Abbau beginnen, stellen Sie sicher, dass der Mähroboter vollständig aufgeladen ist und sich in seiner Ladestation befindet. Schalten Sie die Station vom Stromnetz ab. Dies geschieht in der Regel durch Ziehen des Netzsteckers am Netzteil oder, falls die Station direkt mit dem Hausstrom verbunden ist, über die entsprechende Sicherung im Sicherungskasten. Trennen Sie dann den Mähroboter von der Ladestation – dies geschieht meist durch einfaches Herausnehmen.

Nun folgt der eigentliche Abbau der Station. Die meisten Ladestationen sind mit wenigen Schrauben oder einem einfachen Klick-System am Boden befestigt. Oftmals sind sie auch mit dem Begrenzungskabel verbunden. Achten Sie genau darauf, wie das Kabel verlegt ist. Bei vielen Modellen können Sie das Kabel einfach aus einer Klemme lösen. Bei anderen müssen Sie möglicherweise spezielle Verbinder (sofern vorhanden und wiederverwendbar) oder die Kabelenden abklemmen. Bewahren Sie alle Schrauben und Kleinteile sorgfältig auf, am besten in einem Beutel, der an der Station befestigt wird.

Stromversorgung trennen und sichern

Der wichtigste Schritt ist das Trennen der Stromversorgung. Ziehen Sie immer zuerst den Stecker des Netzadapters aus der Steckdose oder aus der Station selbst. Wenn die Station fest verkabelt ist, müssen Sie die Sicherung im Hausstromkreis ausschalten. Es ist ratsam, die Kabelenden zu isolieren, falls Sie diese abklemmen mussten, um Kurzschlüsse zu vermeiden, auch wenn die Stromversorgung unterbrochen ist. Notieren Sie sich, wie die Kabel verbunden waren, falls Sie unsicher sind.

Abmontieren der Station vom Untergrund

Nachdem die Stromversorgung sicher getrennt ist und das Begrenzungskabel gelöst wurde, können Sie die Ladestation vom Boden abnehmen. Dies geschieht oft durch Lösen einiger Schrauben, die die Station am Boden befestigen. Manche Modelle sind auch nur mit Erdspießen fixiert, die Sie einfach herausziehen können. Nehmen Sie die Station vorsichtig ab. Überprüfen Sie den Boden, auf dem die Station stand, auf Feuchtigkeit und reinigen Sie ihn gegebenenfalls leicht.

Bewahren Sie das Netzteil und alle Kleinteile gemeinsam mit der Ladestation auf, um nichts zu verlieren und die Montage im Frühjahr zu erleichtern.

Der richtige Lagerort für die überwinternde Ladestation

Der ideale Lagerort für die demontierte Ladestation Ihres Mähroboters ist ein trockener, frostfreier und gut belüfteter Raum. Garagen, Schuppen, Keller oder auch ein gut isolierter Hauswirtschaftsraum eignen sich hierfür hervorragend. Wichtig ist vor allem, dass die Umgebungstemperatur nicht unter den Gefrierpunkt fällt und eine hohe Luftfeuchtigkeit vermieden wird. Extreme Kälte kann, wie bereits erwähnt, Kunststoffe verspröden lassen und Elektronik beeinträchtigen.

Vermeiden Sie Orte, an denen sich Feuchtigkeit sammeln kann, wie feuchte Keller oder unbeheizte, schlecht isolierte Schuppen, in denen sich Kondenswasser bildet. Eine konstante, moderate Raumtemperatur ist ideal. Auch direkte Sonneneinstrahlung während der Sommermonate im nächsten Jahr sollten Sie bei der Wahl des Lagerortes für die nächste Überwinterung im Hinterkopf behalten, auch wenn das Problem erst einmal der Winter ist.

Eine gute Belüftung hilft, die Bildung von Kondenswasser zu verhindern. Achten Sie darauf, dass die Ladestation nicht auf dem kalten Boden steht, sondern idealerweise auf einer kleinen Erhöhung oder in einer Kiste gelagert wird. Dies verhindert, dass sich dort Feuchtigkeit ansammelt, besonders wenn der Boden leicht feucht sein sollte.

Der Mähroboter selbst: Was passiert damit?

Während die Ladestation demontiert wird, muss auch der Mähroboter selbst für den Winter vorbereitet werden. Dies beinhaltet in der Regel eine gründliche Reinigung von Grasresten und Schmutz. Überprüfen Sie die Messer auf Abnutzung und ersetzen Sie diese gegebenenfalls. Lagern Sie den Mähroboter ebenfalls an einem trockenen, frostfreien Ort. Viele Hersteller empfehlen, den Akku vor der Einlagerung auf etwa 50-70% zu laden und ihn alle paar Monate zu prüfen und nachzuladen, um die Lebensdauer des Akkus zu optimieren.

Was tun bei wetterfesten Ladestationen?

Einige moderne Mähroboter-Modelle werden mit Ladestationen ausgeliefert, die explizit als wetterfest beworben werden und auch im Winter draußen bleiben können. Diese sind oft besser abgedichtet und bestehen aus robusteren Materialien. Prüfen Sie die Angaben des Herstellers sorgfältig. Selbst bei diesen Modellen kann es jedoch sinnvoll sein, die Station von starkem Schneefall zu befreien oder sie zumindest mit einer Schutzabdeckung zu versehen, um sie vor direkter Nässe und extremen Temperaturen zu schützen. Eine Überdachung, wie eine spezielle Mähroboter-Garage, bietet zusätzlichen Schutz, auch wenn die Station theoretisch draußen bleiben könnte. Lesen Sie immer die Herstelleranleitung, da diese spezifische Empfehlungen für Ihr Modell geben kann.

Selbst wetterfeste Ladestationen profitieren von einem zusätzlichen Schutz gegen extreme Witterungsbedingungen im Winter.

Die Rolle des Begrenzungskabels im Winter

Während die Ladestation abgebaut wird, stellt sich oft die Frage, was mit dem Begrenzungskabel und der Induktionsschleife passiert. In den meisten Fällen muss das Begrenzungskabel nicht zwangsläufig entfernt werden. Es ist dafür konzipiert, dauerhaft im Boden verlegt zu sein und ist in der Regel wetterfest und korrosionsbeständig.

Allerdings gibt es einige Überlegungen, die Sie berücksichtigen sollten. Starker Frost kann den Boden aufreißen lassen, was dazu führen könnte, dass das Kabel freigelegt wird oder Spannung darauf ist, wenn es beschädigt wird. Auch das Verlegen von Salz auf Wegen, um Eis zu schmelzen, kann auf Dauer die Isolierung des Kabels angreifen. Viele Gärtner ziehen es daher vor, das Kabel an Stellen, wo es leicht freigelegt werden könnte (z.B. an Einfahrten oder Terrassenkanten), etwas tiefer zu verlegen oder im Winter vorsichtig mit Mulch oder Erde abzudecken, um es zu schützen.

Wenn Sie jedoch ein Mähroboter-Modell haben, bei dem die Anschlussklemmen der Ladestation direkt dem Wetter ausgesetzt sind und keine spezielle Abdichtung aufweisen, oder wenn Sie sichergehen wollen, dass kein Strom durch das Kabel fließt, während Roboter und Station nicht in Betrieb sind, können Sie die Kabelenden auch von der Station trennen und isolieren. Die meisten Hersteller gehen jedoch davon aus, dass das Kabel im Boden verbleibt. Ein Abbau ist meist nur dann nötig, wenn Sie den Rasen umgraben oder die gesamte Rasenfläche für den Winter umgestalten.

Schutzmaßnahmen für das Begrenzungskabel

Um das Begrenzungskabel im Winter zu schützen, können Sie verschiedene Maßnahmen ergreifen. Eine einfache Methode ist, das Kabel dort, wo es sichtbar ist, mit einer dünnen Schicht Erde oder Rindenmulch abzudecken. Dies schützt es vor mechanischen Beschädigungen durch Gartengeräte oder durch das Auftauen und Gefrieren des Bodens. Wenn Sie das Kabel an stark beanspruchten Stellen verlegt haben, wie z.B. an Wegen, sollten Sie prüfen, ob es tief genug liegt. Generell ist eine Verlegung von mindestens 5-10 cm Tiefe empfehlenswert, um es vor den meisten winterlichen Einflüssen zu schützen.

Wann die Ladestation draußen bleiben kann (und wann nicht)

Die Entscheidung, ob die Ladestation im Winter draußen bleiben kann, hängt stark vom Modell, den Herstellerangaben und den örtlichen Wetterbedingungen ab. Moderne, hochwertige Mähroboter-Systeme werden oft mit Ladestationen geliefert, die eine gewisse Wetterbeständigkeit aufweisen. Diese sind meist besser abgedichtet und aus Materialien gefertigt, die auch niedrigeren Temperaturen und Feuchtigkeit standhalten.

Hersteller wie Gardena, Husqvarna, Worx oder auch Einhell geben in ihren Bedienungsanleitungen oft explizite Empfehlungen. Wenn dort steht, dass die Ladestation wetterfest ist und im Freien verbleiben kann, können Sie dies prinzipiell tun. Dennoch ist es ratsam, die Station zu beobachten und gegebenenfalls Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Eine überdachte Position, beispielsweise unter einem Vordach, in einer Mähroboter-Garage oder unter einer anderen Überdachung, bietet auch der wetterfestesten Station zusätzlichen Schutz vor direkter Nässe und extremen Temperaturen.

Potenzielle Risiken beim Verbleib im Freien

Auch wenn die Station als wetterfest gilt, birgt das permanente Verbleiben im Freien Risiken. Frost kann an den Dichtungen nagagen, was deren Wirksamkeit über die Zeit mindert. Ansammlungen von Schnee und Eis können zu mechanischen Belastungen führen. Wenn die Station beispielsweise direkt am Boden steht und dieser aufweicht oder gefriert, kann die Station instabil werden. Kondenswasserbildung in der Station, die durch Temperaturschwankungen entsteht, ist ebenfalls ein Problem, das zu Korrosion führen kann. Selbst die beste Wetterfestigkeit hat Grenzen. Ein Abbau und eine fachgerechte Lagerung maximieren die Lebensdauer und minimieren das Risiko von Ausfällen.

Wenn Ihre Ladestation nicht explizit als wetterfest ausgewiesen ist, sollten Sie sie definitiv abbauen. Dies gilt insbesondere für ältere Modelle oder preisgünstigere Varianten, bei denen die Robustheit gegenüber Witterungseinflüssen nicht im Vordergrund steht. Der Aufwand des Abbaus und der Lagerung ist gering im Vergleich zu den Kosten für eine Reparatur oder den Neukauf einer beschädigten Station.

Mähroboter-Garagen als Alternative oder Ergänzung

Eine Mähroboter-Garage ist mehr als nur ein modisches Accessoire; sie kann eine wertvolle Ergänzung zum Schutz Ihres Roboters und seiner Ladestation sein, insbesondere während der Übergangszeiten und des Winters. Viele dieser Garagen sind so konzipiert, dass sie die Ladestation mitsamt dem Roboter aufnehmen und einen gewissen Schutz vor Regen, direkter Sonneneinstrahlung und Schmutz bieten. Dies schützt nicht nur die Elektronik, sondern auch die Außenhülle des Roboters und die Kontakte der Ladestation.

Für die Überwinterung kann eine solche Garage eine zusätzliche Schutzschicht bieten, selbst wenn die Ladestation abgebaut und separat gelagert wird. Manche Gärtner nutzen eine abschließbare Garage, um sowohl den Roboter als auch die Station darin zu lagern. Die Garage selbst sollte dabei idealerweise trocken und gut belüftet sein. Wenn die Ladestation fest mit der Garage verbunden ist und die Garage als Ganzes im Winter an einen frostfreien Ort gebracht werden kann, ist das natürlich eine ideale Lösung.

Eine Mähroboter-Garage kann auch dazu beitragen, dass das Begrenzungskabel weniger stark beansprucht wird, da es oft im Inneren der Garage mit der Station verbunden bleibt. Wenn die Garage gut abgedichtet ist, kann sie helfen, Feuchtigkeit fernzuhalten. Beachten Sie jedoch, dass auch eine Garage nicht immer einen vollständigen Schutz vor extremen Frosttemperaturen bietet, wenn sie nicht isoliert ist und sich stark abkühlt. Prüfen Sie immer die Spezifikationen der Garage und des Mähroboters.

Wann ist eine Garage ausreichend?

Wenn Ihre Ladestation und Ihr Mähroboter explizit als wetterfest für alle Bedingungen ausgewiesen sind und Sie eine robuste, gut abgedichtete Garage nutzen, die ebenfalls wetterbeständig ist, könnten Sie theoretisch die Station draußen lassen. Die Garage schützt dann vor den schlimmsten Umwelteinflüssen. Dennoch ist es wichtig, die offizielle Bedienungsanleitung Ihres Mähroboters zu konsultieren. Viele Hersteller raten zur Demontage der Ladestation, um auf Nummer sicher zu gehen. Eine Garage ersetzt nicht immer die Notwendigkeit der Demontage, sie kann aber eine sinnvolle Ergänzung sein.

Checkliste für die Mähroboter-Überwinterung

Eine strukturierte Checkliste hilft dabei, keine wichtigen Schritte bei der Vorbereitung Ihres Mähroboters und seiner Ladestation auf den Winter zu vergessen. Gehen Sie systematisch vor, um sicherzustellen, dass Ihr Gerät den Winter unbeschadet übersteht und im Frühjahr sofort einsatzbereit ist. Die richtige Pflege erspart Ihnen viel Ärger und Kosten.

  • Stromversorgung trennen: Netzstecker ziehen, Sicherung ausschalten, falls festverkabelt.
  • Mähroboter entnehmen: Sicherstellen, dass der Roboter vollständig geladen ist.
  • Ladestation demontieren: Kabel lösen, Schrauben entfernen, Station vom Boden trennen.
  • Reinigung: Mähroboter und Ladestation gründlich von Gras und Schmutz befreien.
  • Inspektion: Messer prüfen und ggf. ersetzen, Gehäuse auf Beschädigungen untersuchen.
  • Akku pflegen: Akku auf empfohlenen Ladezustand bringen (oft 50-70%) und ggf. über den Winter nachladen (alle paar Monate).
  • Lagerort wählen: Trocken, frostfrei, gut belüftet, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt.
  • Zubehör verstauen: Netzteil, Schrauben und Kleinteile sicher mit der Ladestation aufbewahren.
  • Begrenzungskabel prüfen: Ggf. tiefer verlegen oder abdecken, wo es freigelegt sein könnte.

Wenn Sie diese Punkte beachten, stellen Sie sicher, dass Ihr Mähroboter und seine Ladestation optimal für die kalte Jahreszeit gerüstet sind. Die Mühe des Abbaus und der richtigen Lagerung ist eine Investition in die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit Ihres Gartenhelfers.

Lagern Sie die Ladestation immer so, dass sie nicht unter Druck steht und keine schweren Gegenstände darauf liegen. So vermeiden Sie Verformungen des Gehäuses.

Häufige Probleme und ihre Lösungen

Trotz sorgfältiger Vorbereitung können bei der Überwinterung und im Frühjahr beim Wiederinbetriebnahme Probleme auftreten. Kenntnis der häufigsten Schwierigkeiten und deren Lösungen hilft, schnell und effektiv zu reagieren.

Problem: Ladestation lädt nicht mehr nach der Überwinterung

Ursache: Oftmals sind Korrosion an den Kontakten der Ladestation oder des Roboters die Schuldigen. Auch Feuchtigkeit, die in die Elektronik eingedrungen ist, kann Kurzschlüsse verursacht haben. Ein defektes Netzteil ist ebenfalls eine Möglichkeit.

Lösung: Reinigen Sie die Kontakte an der Station und am Roboter vorsichtig mit einem Kontaktspray oder einem feinen Schleifpapier (sehr vorsichtig anwenden!). Prüfen Sie das Netzteil auf sichtbare Schäden. Wenn die Station und der Roboter feucht geworden sind, lassen Sie sie vollständig trocknen, bevor Sie sie wieder anschließen. Konsultieren Sie die Herstelleranleitung für spezifische Schritte zur Fehlerbehebung, oder wenden Sie sich an den Kundendienst.

Problem: Mähroboter mäht ungleichmäßig oder fährt unsicher

Ursache: Nach der Winterpause können die Messer stumpf sein oder ungleichmäßig abgenutzt. Auch ein beschädigtes Begrenzungskabel oder eine fehlerhafte Sensorenfunktion können solche Probleme verursachen.

Lösung: Überprüfen Sie die Messer und ersetzen Sie sie bei Bedarf. Stellen Sie sicher, dass die Kabelverbindung zur Ladestation stabil ist. Führen Sie einen Selbsttest des Mähroboters durch, falls Ihr Modell über diese Funktion verfügt, um Sensoren zu überprüfen. Testen Sie das Begrenzungskabel mit einem Kabeltester, falls verfügbar, oder prüfen Sie es auf sichtbare Beschädigungen.

Problem: Akku verliert schnell an Kapazität

Ursache: Dies kann auf eine unsachgemäße Lagerung des Akkus über den Winter zurückzuführen sein (zu tief entladen oder zu lange gelagert, ohne nachzuladen). Auch das natürliche Altern des Akkus spielt eine Rolle.

Lösung: Wenn Ihr Modell die Möglichkeit bietet, den Akku abzunehmen, lagern Sie ihn gemäß Herstellerangaben. Regelmäßiges Nachladen über den Winter (alle 1-2 Monate) kann helfen. Ist der Akku bereits stark gealtert oder beschädigt, muss er eventuell ausgetauscht werden.

Kress Mähroboter Probleme im Winter

Bei Kress Mährobotern gelten grundsätzlich die gleichen Prinzipien. Achten Sie besonders auf die Empfehlungen des Herstellers bezüglich der Lagerung der Ladestation und des Akkus. Bei Problemen ist der Kress Kundenservice eine gute Anlaufstelle.

Parkside Mähroboter Probleme im Winter

Auch für Parkside Mähroboter ist die Überwinterung entscheidend. Generell ist bei günstigeren Modellen ein sorgfältigerer Abbau und Schutz ratsam. Die Parkside-Anleitung gibt meist klare Hinweise zur Wartung und Lagerung. Bei spezifischen Problemen ist der Kundendienst des Händlers (oft Lidl oder baugleiche Modelle) zu kontaktieren.

Einhell Mähroboter Probleme im Winter

Einhell-Geräte sind verbreitet. Für sie gilt: Wenn die Anleitung zum Abbau der Ladestation rät, sollten Sie dem folgen. Bei Problemen mit der Ladestation nach dem Winter ist die Prüfung der Anschlüsse und der Netzteilfunktion die erste Maßnahme.

Der Start in die neue Gartensaison

Sobald die Temperaturen wieder konstant über dem Gefrierpunkt liegen und keine Frostgefahr mehr besteht, ist es Zeit, Ihren Mähroboter und seine Ladestation wieder in Betrieb zu nehmen. Dies ist der Moment, in dem sich die Sorgfalt bei der Überwinterung auszahlt.

Beginnen Sie damit, die Ladestation am dafür vorgesehenen Platz zu montieren. Stellen Sie sicher, dass der Untergrund eben und stabil ist. Verbinden Sie das Begrenzungskabel wieder korrekt mit der Station und stellen Sie sicher, dass die Verbindungen fest sitzen. Schließen Sie dann die Station an das Stromnetz an. Wenn die Station eine Statusanzeige hat, beobachten Sie diese. Oft signalisiert sie, dass sie bereit ist, einen Mähroboter zu empfangen.

Setzen Sie nun den Mähroboter in die Ladestation ein. Wenn alles korrekt angeschlossen ist und die Station funktioniert, wird der Roboter zu laden beginnen. Überprüfen Sie den Ladezustand und lassen Sie ihn, falls nötig, vollständig aufladen. Führen Sie anschließend einen Testlauf durch, indem Sie den Roboter manuell starten oder einen programmierten Mähzyklus auslösen. Achten Sie darauf, ob er wie gewohnt funktioniert, ob die Navigation stimmt und ob er zuverlässig zur Station zurückfindet. Kleinere Anpassungen an den Mähzeiten oder Sensibilitätseinstellungen sind oft im Frühjahr sinnvoll.

Eine gut überwinterte Ladestation und ein entsprechend gepflegter Mähroboter starten problemlos in die neue Saison. Die meisten Probleme, die nach der Winterpause auftreten, lassen sich auf mangelnde Vorbereitung oder auf normale Verschleißerscheinungen zurückführen, die durch regelmäßige Wartung und richtige Lagerung minimiert werden können.

Mähroboter Begrenzungskabel verlegen für Frühjahr

Auch wenn das Kabel meist im Boden bleibt, kann es sein, dass Sie es im Frühjahr nochmals überprüfen oder anpassen müssen. Achten Sie darauf, dass keine neuen Stolperfallen oder unerwünschte Mähzonen entstanden sind. Falls Sie es im Winter freigelegt hatten, ist nun der richtige Zeitpunkt, es wieder sicher im Boden zu fixieren.