Was sind Öko Pflastersteine wirklich?
Wenn Sie über die Gestaltung Ihrer Wege, Terrassen oder Einfahrten nachdenken, rücken immer häufiger umweltfreundliche Materialien in den Fokus. Öko Pflastersteine sind hier die Antwort für alle, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, ohne Kompromisse bei Ästhetik und Funktionalität einzugehen. Aber was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff? Es handelt sich um Pflastersteine, deren Herstellung, Materialwahl und spätere Entsorgung im Sinne einer ökologischen Bilanz optimiert sind. Sie minimieren den ökologischen Fußabdruck und fördern die Biodiversität in Ihrem Außenbereich, indem sie beispielsweise Wasser besser versickern lassen.
- Nachhaltige Materialien und umweltverträgliche Herstellung.
- Fördert Wasserdurchlässigkeit und Bodengesundheit.
- Ästhetische und funktionale Vorteile für den Außenbereich.
- Bewusste Wahl zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks.
Im Kern geht es darum, einen Baustoff zu wählen, der den natürlichen Kreisläufen weniger schadet und idealerweise sogar positive Effekte mit sich bringt. Dies kann die Verwendung von recycelten Materialien, die Reduktion von CO2-Emissionen während der Produktion oder die Ermöglichung von Wasserdurchlässigkeit umfassen. Stark verschmutzte pflastersteine sind oft ein Indikator für mangelnde Pflege oder ungeeignete Oberflächen, doch öko-freundliche Varianten können hier präventiv wirken.
Die Entscheidung für öko pflastersteine ist mehr als nur ein Trend; sie ist ein Beitrag zu einer gesünderen Umwelt und einem vitaleren Wohnraum. Sie definieren den Begriff des Bauens neu, indem sie die Langlebigkeit und Belastbarkeit traditioneller Pflastersteine mit dem Anspruch an Ressourcenschonung und ökologisches Gleichgewicht verbinden.
Die Herausforderung: Ein ökologisches Gleichgewicht schaffen
Die Gestaltung eines Außenbereichs stellt oft eine Gratwanderung dar: Einerseits wünschen wir uns langlebige, pflegeleichte und ästhetisch ansprechende Flächen, andererseits möchten wir die Umweltbelastung so gering wie möglich halten. Herkömmliche Pflastersteine, oft aus Beton oder bestimmten Gesteinsarten gefertigt, können durch ihre Herstellungsprozesse, den Materialabbau und ihre oft undurchlässige Oberfläche eine erhebliche Belastung für das Ökosystem darstellen. Sie versiegeln Böden, behindern den natürlichen Wasserabfluss, was zu Problemen wie Bodenerosion oder einer Überlastung der Kanalisation führen kann, und ihre Produktion ist energieintensiv.
Gerade in dicht bebauten Gebieten sind versiegelte Flächen ein Problem. Das Regenwasser kann nicht mehr im Boden versickern, was die Grundwasserneubildung reduziert und bei Starkregenereignissen zu Überschwemmungen beitragen kann. Hinzu kommen mögliche Schadstoffemissionen während der Herstellung, die von langen Transportwegen bis hin zu chemischen Zusatzstoffen reichen können. Das Ziel muss es sein, diese negativen Effekte zu minimieren, indem wir Materialien wählen, die diese Probleme aktiv angehen oder zumindest nicht verschärfen. Diese Balance zwischen Funktionalität und Umweltverträglichkeit zu finden, ist die Kernherausforderung.
Auch die Entfernung von hartnäckigen Verschmutzungen wie ölflecken auf pflastersteinen kann bei konventionellen Materialien problematisch sein, da aggressive Reinigungsmittel eingesetzt werden müssen, die wiederum die Umwelt belasten können. Öko pflastersteine zielen darauf ab, solche Probleme von vornherein zu vermeiden oder ihre Bewältigung zu erleichtern.
Ursachen für die Umweltbelastung herkömmlicher Pflastersteine
Die ökologischen Nachteile herkömmlicher Pflastersteine sind vielfältig und ergeben sich aus unterschiedlichen Phasen ihres Lebenszyklus. Ein wesentlicher Faktor ist die Rohstoffgewinnung. Für viele Beton- und Natursteinpflastersteine werden Gesteine abgebaut, was Landschaften verändert, Lebensräume zerstört und erhebliche Mengen an Energie für den Abbau und Transport verbraucht. Die Entstehung von Gruben und die damit verbundene Lärm- und Staubbelästigung sind weitere negative Folgen.
Ein weiterer kritischer Punkt ist die Produktion. Die Herstellung von Zement, dem Bindemittel in Betonpflastersteinen, ist besonders energieintensiv und verursacht hohe CO2-Emissionen. Auch die energieintensive Verarbeitung von Natursteinen, wie das Schneiden und Formen, trägt zur Umweltbelastung bei. Viele konventionelle Pflastersteine sind zudem nicht wasserdurchlässig, was zu einer zunehmenden Versiegelung von Flächen führt.
Die Problematik der Bodenversiegelung
Die Versiegelung von Flächen durch undurchlässige Pflastersteine hat gravierende Auswirkungen auf den natürlichen Wasserhaushalt und die Bodengesundheit. Regenwasser kann nicht mehr in den Boden einsickern, sondern fließt oberflächlich ab. Dies reduziert die Grundwasserneubildung und kann bei Starkregen zu erhöhter Oberflächenerosion und Überflutungen führen, da die Kanalisation schnell überlastet wird. Gleichzeitig erhalten Pflanzen und Bodenlebewesen kein Wasser mehr, was die Biodiversität verringert und das lokale Klima beeinflusst, da die natürliche Verdunstungskühlung fehlt.
Energieaufwand und Transportwege
Die Herstellung von Pflastersteinen, insbesondere von Betonprodukten, erfordert viel Energie. Dieser Energieaufwand beginnt bereits bei der Gewinnung der Rohmaterialien und setzt sich über deren Verarbeitung bis hin zum Brennen von Zement fort. Hinzu kommen die langen Transportwege vom Hersteller zum Händler und schließlich zum Kunden. Diese Transportwege mit LKW oder Schiffen belasten die Umwelt zusätzlich durch den Ausstoß von CO2 und anderen Schadstoffen.
Selbst die Pflege kann zur Belastung werden. Wenn etwa ölflecken auf pflastersteinen mit aggressiven Reinigern behandelt werden müssen, gelangen schädliche Chemikalien in den Boden und ins Grundwasser. Die Wahl von öko pflastersteinen kann diese Probleme von Grund auf vermeiden helfen.
Nachhaltige Lösungen: Die Vielfalt von Öko Pflastersteinen
Wenn Sie nach umweltfreundlichen Alternativen suchen, werden Sie feststellen, dass der Begriff "Öko Pflastersteine" eine Bandbreite an Materialien und Herstellungsverfahren umfasst. Die Grundidee ist stets dieselbe: den ökologischen Fußabdruck zu minimieren und die natürliche Umwelt zu schützen. Dies erreicht man auf verschiedene Weise, sei es durch die Wahl des Rohmaterials, die Produktionsweise oder die Funktionalität des Endprodukts.
Eine prominente Kategorie sind wasserdurchlässige Pflastersteine. Diese sind oft so konzipiert, dass Regenwasser durch Fugen oder die Steinoberfläche hindurch in den Untergrund sickern kann. Dies entlastet die Kanalisation, speist das Grundwasser und beugt stehendem Wasser sowie Algenbildung vor. Die Fugen können breiter gehalten oder mit wasserdurchlässigem Material gefüllt werden, was die Versiegelung reduziert. Solche Systeme sind ein Kernbestandteil jeder nachhaltigen Gartengestaltung.
Materialien, die die Umwelt schonen
Die Bandbreite der Materialien für öko pflastersteine ist groß und wächst stetig. Hierzu zählen:
- Recyclingmaterialien: Verwendet werden beispielsweise aufbereitetes Glas, Schlacke aus der Stahlindustrie oder recycelter Beton. Diese Materialien geben Abfallprodukten ein neues Leben und reduzieren den Bedarf an Primärrohstoffen.
- Naturmaterialien mit geringem Abbauaufwand: Einige Arten von Naturstein, wie zum Beispiel Schiefer oder bestimmte Kiese, können unter weniger energieaufwendigen Bedingungen abgebaut und verarbeitet werden.
- Beton mit umweltfreundlichen Bindemitteln: Hersteller entwickeln Betonsorten, die den Anteil an energieintensivem Zement reduzieren oder auf alternative Bindemittel wie Flugasche oder Hüttensand zurückgreifen.
- Holz oder Holz-Verbundwerkstoffe: Für bestimmte Anwendungsbereiche können Holzpflaster oder Terrassendielen aus nachhaltiger Forstwirtschaft eine öko-freundliche Option darstellen, erfordern jedoch spezielle Pflege.
Produktion mit geringem Fußabdruck
Neben dem Material spielt auch der Herstellungsprozess eine entscheidende Rolle. Hersteller, die auf energieeffiziente Produktionsanlagen setzen, erneuerbare Energien nutzen oder CO2-reduzierte Verfahren anwenden, tragen maßgeblich zur Ökologie ihrer Produkte bei. Zertifizierungen oder Angaben zur CO2-Bilanz des Herstellers können hier Orientierung geben. Selbst die Art, wie pflastersteine geschnitten werden, kann Unterschiede machen; moderne, präzise Schneideverfahren minimieren Verschnitt und Energieverbrauch.
Der Begriff "Öko Pflastersteine" schließt auch oberflächenvergütete Steine ein, die widerstandsfähiger gegen Verschmutzungen sind, was die Notwendigkeit aggressiver Reinigungsmittel reduziert. Das Entfernen von ölflecken wird so erleichtert, da die Oberfläche weniger anfällig ist. Die Kombination aus robustem Material, durchdachtem Design und umweltbewusster Produktion macht den wahren Öko-Wert aus.
Die Vorteile von Öko Pflastersteinen für Haus und Garten
Die Entscheidung für öko pflastersteine bringt eine Reihe von handfesten Vorteilen mit sich, die weit über eine reine Gewissensberuhigung hinausgehen. Sie verbessern die Lebensqualität in Ihrem Außenbereich und leisten gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Umwelt. Ein zentraler Vorteil ist die verbesserte Wasserdurchlässigkeit. Diese Eigenschaft ist essenziell für eine gesunde Umwelt und beugt einer Reihe von Problemen vor, die durch herkömmliche, versiegelte Flächen entstehen.
Indem Wasser im Boden versickern kann, werden lokale Überschwemmungen reduziert und die Grundwasserreserven aufgefüllt. Dies ist besonders in Zeiten des Klimawandels, in denen Starkregenereignisse zunehmen, von großer Bedeutung. Die natürliche Verdunstung des Wassers aus dem Boden sorgt zudem für ein angenehmeres Mikroklima an heißen Tagen und reduziert die städtische Hitzeinsel-Effekte. Ihre Terrasse oder Einfahrt bleibt also nicht nur schöner, sondern auch funktionaler und ökologisch wertvoller.
Verbesserung des Mikroklimas und der Biodiversität
Pflastersteine, die Wasser durchlassen, ermöglichen Pflanzen und Mikroorganismen im Boden, Feuchtigkeit aufzunehmen. Dies unterstützt das Pflanzenwachstum und fördert die Artenvielfalt in Ihrem Garten. Anstatt einer toten, versiegelten Fläche entsteht ein lebendiges Ökosystem, das zur Gesundheit Ihrer Außenanlage beiträgt. Dies kann auch die Häufigkeit von Schädlingen reduzieren, da ein natürlicheres Gleichgewicht entsteht. Die Oberflächen bleiben zudem kühler als bei dunklen, undurchlässigen Materialien.
Langlebigkeit und reduzierte Pflege
Obwohl Nachhaltigkeit oft mit höherem Aufwand assoziiert wird, sind viele öko pflastersteine auf Langlebigkeit ausgelegt. Robuste Materialien und eine sorgfältige Verarbeitung gewährleisten eine lange Nutzungsdauer, was den Bedarf an Ersatz oder aufwendigen Reparaturen reduziert. Die wasserdurchlässige Eigenschaft reduziert zudem die Gefahr von Frostschäden, da sich kein Wasser in der Oberfläche staut, das gefrieren und Risse verursachen könnte. Die Reinigung ist oft einfacher, da die Oberfläche weniger anfällig für Moos und Algen ist und die Versickerung von Flüssigkeiten wie öl auf pflastersteinen verhindert, dass sie tief eindringen.
Manche öko pflastersteine sind speziell behandelt, um Verschmutzungen wie ölflecken resistenter zu machen, was die Notwendigkeit aggressiver chemischer Reiniger eliminiert. Die Investition in öko pflastersteine zahlt sich langfristig durch geringere Wartungskosten und eine höhere Umweltverträglichkeit aus.
Auswahl der richtigen Öko Pflastersteine für Ihr Projekt
Die Entscheidung für öko pflastersteine ist getroffen, doch welche Kriterien sind nun entscheidend, um die für Ihr Projekt am besten geeigneten Steine auszuwählen? Es geht darum, ein Gleichgewicht zwischen Ihren ästhetischen Vorstellungen, den funktionalen Anforderungen und den ökologischen Aspekten zu finden. Nicht jeder Stein ist für jede Anwendung gleichermaßen geeignet, und die richtige Wahl spart Ihnen langfristig Mühe und Kosten.
Beginnen Sie mit der Betrachtung des Einsatzbereichs. Brauchen Sie Pflastersteine für eine Terrasse, eine Einfahrt, einen Gartenweg oder einen öffentlichen Platz? Je nach Beanspruchung sind unterschiedliche Materialstärken und Belastbarkeiten gefragt. Eine Einfahrt muss deutlich mehr Gewicht tragen können als ein reiner Zierweg. Achten Sie auf Angaben zur Druckfestigkeit und Abriebfestigkeit der Steine.
Wasserhaushalt und Oberflächengestaltung
Ein zentrales Kriterium für öko pflastersteine ist ihre Wasserdurchlässigkeit. Überlegen Sie, wie viel Regenwasser versickern soll und kann. Hier gibt es verschiedene Systeme: breite Fugen mit wasserdurchlässiger Bettung, wasserdurchlässige Oberflächen der Steine selbst oder spezielle Drainagesteine. Die Entscheidung hängt von den örtlichen Gegebenheiten (Bodenbeschaffenheit, Grundwasserstand) und den behördlichen Vorschriften ab. Informieren Sie sich über die Mindestanforderungen für wasserdurchlässige Befestigungen in Ihrer Region.
Material, Optik und Haptik
Die Auswahl an Materialien ist vielfältig. Möchten Sie einen warmen, natürlichen Look mit Recyclingbeton, eine moderne Ästhetik mit geschliffenen Oberflächen aus Naturstein oder eine kostengünstigere Variante aus aufbereiteten Materialien? Achten Sie auf die Oberflächenbeschaffenheit: glatt oder strukturiert, hell oder dunkel. Berücksichtigen Sie, wie die Steine unter Sonneneinstrahlung aussehen und sich anfühlen. Manche Oberflächen sind rutschfester als andere, was für Wege und Terrassen wichtig sein kann.
Prüfen Sie auch, wie leicht sich bestimmte Verschmutzungen entfernen lassen. Wenn Sie beispielsweise ölflecken auf pflastersteinen vermeiden möchten, wählen Sie Materialien, die weniger porös sind oder eine spezielle Oberflächenbehandlung aufweisen. Die richtige Auswahl der öko pflastersteine berücksichtigt sowohl den ökologischen Anspruch als auch Ihre persönlichen Bedürfnisse.
Die Verlegung und Pflege von Öko Pflastersteinen
Nach der Auswahl der passenden öko pflastersteine steht die fachgerechte Verlegung an, gefolgt von der richtigen Pflege, um die Langlebigkeit und die ökologischen Vorteile zu erhalten. Eine korrekte Verlegung ist entscheidend dafür, dass die Steine ihre Funktion erfüllen können – insbesondere die Wasserdurchlässigkeit. Ein schlecht vorbereiteter Untergrund kann dazu führen, dass Wasser nicht richtig abfließt oder die Steine sich mit der Zeit verschieben.
Der Unterbau muss für wasserdurchlässige Pflasterflächen entsprechend gestaltet sein. Er sollte aus einer stabilen Tragschicht und einer gut abziehbaren Bettungsschicht bestehen, die beide ebenfalls wasserdurchlässig sind, oft aus Schotter oder Splitt. Die Fugen zwischen den Steinen sind ebenfalls wichtig: Sie sollten ausreichend dimensioniert sein und mit geeignetem, wasserdurchlässigem Fugenmaterial gefüllt werden, wie beispielsweise Splitt oder wasserdurchlässiger Splitt-Sand-Mischung. Vermeiden Sie hierbei feine Sande, die die Poren verstopfen könnten.
Verlegung für maximale Wasserdurchlässigkeit
Bei der Verlegung selbst ist auf gleichmäßige Abstände zwischen den Steinen zu achten, um eine optimale Wasserinfiltration zu gewährleisten. Die Steine sollten nicht zu eng aneinander verlegt werden. Das Gefälle des Bodens muss ebenfalls berücksichtigt werden, damit das Wasser gezielt abgeleitet wird, ohne auf der Fläche zu stehen. Die Entscheidung, ob die Steine per Hand oder maschinell verlegt werden, beeinflusst Präzision und Geschwindigkeit.
Die fachgerechte Verlegung ist die Grundlage für die ökologischen Vorteile Ihrer öko pflastersteine.
Einfache Pflege für dauerhafte Schönheit
Die Pflege von öko pflastersteinen ist in der Regel unkomplizierter als bei vielen herkömmlichen Belägen. Da die Flächen wasserdurchlässig sind, staut sich weniger Wasser, was die Bildung von Algen und Moos reduziert. Regelmäßiges Kehren mit einem Besen genügt oft, um Laub und groben Schmutz zu entfernen. Bei hartnäckigeren Verschmutzungen wie ölflecken oder starkem Schmutz sollten Sie zu umweltfreundlichen Reinigungsmitteln greifen.
Es gibt spezielle Reiniger für pflastersteine, die biologisch abbaubar sind und den Boden nicht belasten. Testen Sie diese zunächst an einer unauffälligen Stelle. Bei Bedarf kann ein Hochdruckreiniger mit geringem Druck und breitem Strahl eingesetzt werden, um Verschmutzungen zu lösen. Achten Sie darauf, dass der Strahl nicht zu nah an die Fugen gehalten wird, um das Fugenmaterial nicht herauszuspülen. Für die Entfernung von ölflecken gibt es auch spezielle Granulate oder biologische Reiniger, die das Öl aufsaugen und zersetzen.
Sollten sich doch einmal stark verschmutzte pflastersteine ergeben, ist die oberflächenschonende Reinigung der Schlüssel. Die Langlebigkeit der öko pflastersteine wird durch diese Art der Pflege deutlich erhöht, wodurch Sie lange Freude an Ihrer nachhaltigen Außenanlage haben.
Häufige Fehler vermeiden: Tipps für Ihre Entscheidung
Bei der Planung und Umsetzung Ihres Projekts mit öko pflastersteinen können einige Fehler gemacht werden, die die Funktionalität, die Ästhetik oder die ökologischen Vorteile beeinträchtigen. Wenn Sie diese potenziellen Stolpersteine kennen, können Sie Ihre Entscheidung fundierter treffen und sicherstellen, dass Sie das Beste aus Ihrer nachhaltigen Investition herausholen.
Ein häufiger Fehler ist, die Wasserdurchlässigkeit zu unterschätzen oder falsch zu dimensionieren. Nicht jede Fläche profitiert gleichermaßen von vollständiger Wasserdurchlässigkeit, und manchmal sind behördliche Vorgaben zu beachten, die bestimmte Versiegelungsgrade erfordern. Unterschätzen Sie nicht die Bedeutung des richtigen Unterbaus; er ist entscheidend dafür, ob das Wasser wirklich abfließen kann und die Steine stabil bleiben. Investieren Sie hier in qualitativ hochwertiges Material.
Fehler bei der Materialauswahl
Manche greifen zu vermeintlich günstigen Öko-Pflastersteinen, die jedoch keine echte Nachhaltigkeit aufweisen oder nicht für den geplanten Einsatzzweck geeignet sind. Prüfen Sie die Herkunft der Materialien und die Produktionsverfahren des Herstellers. Verlassen Sie sich nicht allein auf den Begriff "Öko", sondern informieren Sie sich über die spezifischen Eigenschaften.
Auch die Optik kann ein Fallstrick sein: Was auf einem Musterbild gut aussieht, kann im realen Einsatz anders wirken. Achten Sie auf die Farbstabilität der Steine, besonders wenn sie starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Bedenken Sie auch, dass einige Oberflächen, die als "ökologisch" beworben werden, anfälliger für Schmutz sind, was paradoxerweise mehr Pflege erfordern kann, wenn die Reinigung nicht richtig erfolgt.
Wenn Sie beispielsweise ölflecken auf pflastersteinen schnell und einfach entfernen wollen, ist die Wahl eines Materials, das diese Flecken tief aufsaugt, kontraproduktiv. Ein wenig Recherche über die Oberflächenbehandlung und Porosität der Steine hilft, solche Probleme zu vermeiden. Wählen Sie öko pflastersteine, die Ihren praktischen Anforderungen gerecht werden, nicht nur Ihren ökologischen Idealen.
Ignorieren des Wartungsbedarfs
Obwohl öko pflastersteine oft pflegeleichter sind, bedeutet das nicht, dass sie wartungsfrei sind. Eine anfängliche, regelmäßige Reinigung kann verhindern, dass sich hartnäckiger Schmutz festsetzt. Wenn Sie die Pflege vernachlässigen, können auch öko pflastersteine unansehnlich werden. Regelmäßiges Kehren und gegebenenfalls die Behandlung von Verschmutzungen mit umweltfreundlichen Mitteln sind entscheidend für die Langlebigkeit und die Erhaltung der schönen Optik.
Die Zukunft der nachhaltigen Außenflächengestaltung
Die Entwicklung im Bereich der nachhaltigen Baustoffe schreitet stetig voran, und öko pflastersteine sind hierbei ein leuchtendes Beispiel für Innovation und Umweltbewusstsein. Wir sehen eine klare Tendenz weg von energieintensiven und versiegelnden Materialien hin zu Produkten, die den natürlichen Kreisläufen dienen und zur Ressourcenschonung beitragen. Die Forschung konzentriert sich zunehmend auf Materialien, die nicht nur umweltfreundlich in der Herstellung sind, sondern auch ökologisch positive Effekte während ihrer Nutzung und Entsorgung haben.
Ein wichtiger Trend ist die weitere Verbesserung der Wasserdurchlässigkeit und Wasserrückhaltefähigkeit. Zukünftige Pflastersteine könnten noch besser darin werden, Regenwasser nicht nur versickern zu lassen, sondern es auch zu filtern und zu speichern, um es beispielsweise für die Bewässerung von Grünflächen zu nutzen. Dies trägt zur Entlastung der Kanalisation bei und hilft, die Auswirkungen von Dürreperioden abzumildern.
Fortschritte bei Materialien und Herstellung
Die Entwicklung neuer Bindemittel für Beton, die weniger CO2 emittieren, oder die verstärkte Nutzung von recycelten Baustoffen wird weiter an Bedeutung gewinnen. Auch biobasierte Materialien oder Steine, die aus lokalen, nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, könnten eine größere Rolle spielen. Die Digitalisierung und fortschrittliche Fertigungstechnologien ermöglichen es zudem, Pflastersteine präziser zu fertigen, den Materialverbrauch zu optimieren und die Energieeffizienz weiter zu steigern. Dies schließt auch die Entwicklung von Materialien ein, die von Natur aus resistenter gegen Verschmutzungen wie ölflecken auf pflastersteinen sind, wodurch der Einsatz von Reinigungsmitteln weiter reduziert werden kann.
Die bewusste Entscheidung für öko pflastersteine ist nicht nur eine Frage des Umweltschutzes, sondern auch eine Investition in eine zukunftsfähige und lebenswerte Umgebung. Die Vielfalt und Qualität nachhaltiger Pflasterlösungen wird weiter zunehmen, und sie werden ein fester Bestandteil modernen Bauens werden.
Die zunehmende Sensibilisierung für Themen wie Klimawandel, Biodiversität und Ressourcenschonung wird die Nachfrage nach solchen Produkten weiter antreiben. Bauherren, Architekten und Gartenbesitzer erkennen zunehmend, dass eine nachhaltige Gestaltung des Außenbereichs ein wesentlicher Bestandteil eines ökologisch verantwortungsbewussten Lebensstils ist. Die öko pflastersteine von heute sind nur der Anfang einer größeren Bewegung hin zu einer grüneren Bauwirtschaft.
