Der März: Ein kritischer Moment für Ihren Rasen
Das frühe Erwachen der Natur im März bringt auch den Rasen aus seinem Winterschlaf. Wenn die Temperaturen steigen und die ersten Sonnenstrahlen den Boden erwärmen, beginnt die Zeit, Ihrem Grün die notwendige Starthilfe für die Saison zu geben. Rasen düngen im März ist keine bloße Routinehandlung, sondern eine essenzielle Maßnahme, die über die Vitalität und Widerstandsfähigkeit Ihres Rasens für die nächsten Monate entscheidet. Ein gut ernährter Rasen ist nicht nur optisch ansprechender, sondern auch besser gerüstet gegen Krankheiten, Schädlinge und Trockenperioden.
Die Entscheidung, wann genau im März gedüngt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Bodentemperatur spielt hierbei eine Schlüsselrolle. Ist der Boden noch gefroren oder sehr nass und kalt, ist es ratsam, mit dem Düngen zu warten. Idealerweise sollte die Bodentemperatur konstant über 5°C liegen. Dies signalisiert den Gräsern, dass die aktive Wachstumsphase beginnt und sie die Nährstoffe aufnehmen können. Achten Sie daher auf das Wettergeschehen und die Bodenbeschaffenheit, bevor Sie zur Tat schreiten.
Doch nicht nur der richtige Zeitpunkt ist entscheidend, auch die Art des Düngers und die Menge sind von Bedeutung. Im März steht oft ein Langzeitdünger im Fokus, der die Gräser über einen längeren Zeitraum mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Ein solcher Dünger gewährleistet eine gleichmäßige Nährstofffreisetzung, vermeidet schnelle Wachstumsschübe, die den Rasen anfällig machen könnten, und reduziert das Risiko von Nährstoffauswaschung bei eventuellen Frühlingsregenschauern. Die Zusammensetzung des Düngers sollte auf die Bedürfnisse des Rasens im Frühjahr abgestimmt sein, meist mit einem höheren Stickstoffanteil für das Blattwachstum, aber auch mit Kalium zur Stärkung der Zellstruktur und Phosphor zur Förderung der Wurzelbildung.
Warum ist die Frühjahrsdüngung so wichtig?
Nach einem langen Winter hat der Rasen viel Energie verbraucht und die Nährstoffspeicher im Boden sind oft erschöpft. Durch das Streckenwachstum, das im Frühjahr beginnt, benötigen die Gräser dringend Nachschub. Die Düngung im März versorgt die Pflanzen mit Stickstoff, der für die Bildung neuer Blätter unerlässlich ist, mit Phosphor für eine kräftige Wurzelentwicklung und mit Kalium, das die Widerstandsfähigkeit gegen Stressfaktoren wie Trockenheit, Kälte und Krankheiten erhöht. Ohne diese Unterstützung kann der Rasen dünn und anfällig werden, was ihn anfälliger für Unkräuter und Moos macht. Eine gezielte Düngung im März legt somit den Grundstein für einen dichten, gesunden und sattgrünen Rasen, der den ganzen Sommer über Freude bereitet.
Darüber hinaus kann die richtige Nährstoffzufuhr im Frühjahr auch dazu beitragen, die Ausbreitung von Moos und Unkraut zu minimieren. Ein vitaler, dichter Rasen lässt diesen unerwünschten Gästen weniger Raum zur Etablierung. Einige spezielle Rasendünger für das Frühjahr enthalten zudem Zusätze, die gezielt gegen Moos wirken oder die Bodengesundheit fördern, indem sie Mikroorganismen aktivieren, die wiederum Nährstoffe für die Gräser verfügbar machen. Es ist also eine umfassende Investition in die Gesundheit und das Erscheinungsbild Ihres Grüns.
Vorbereitung des Rasens vor der Düngung im März
Bevor Sie den Rasendünger ausbringen, ist eine sorgfältige Vorbereitung des Rasens unerlässlich. Das Ziel ist es, ein optimales Umfeld für die Nährstoffaufnahme zu schaffen und sicherzustellen, dass der Dünger seine volle Wirkung entfalten kann. Dies beginnt mit der Entfernung von altem Laub und anderen Pflanzenresten, die sich über den Winter angesammelt haben. Diese Materialien können die Luftzirkulation behindern und Pilzkrankheiten begünstigen, wenn sie auf dem feuchten Boden verbleiben.
Der nächste wichtige Schritt ist das Vertikutieren. Dieser Prozess lockert die oberste Bodenschicht, entfernt Moos und gefilzte Grasnarben und belüftet den Boden. Ein vertikutierter Rasen nimmt Wasser und Nährstoffe besser auf. Es ist ratsam, das Vertikutieren durchzuführen, wenn der Rasen bereits leicht zu wachsen beginnt, aber noch nicht zu stark strapaziert ist. Achten Sie darauf, nicht zu tief zu vertikutieren, um die Graswurzeln nicht zu beschädigen. Nach dem Vertikutieren sollten die herausgelösten Materialien umgehend entfernt werden.
Sollten Sie Probleme mit Ameisen auf dem Rasen feststellen, ist der März ebenfalls ein guter Zeitpunkt, sich darum zu kümmern. Ameisen können auf dem Rasen unerwünschte Haufen bilden und das Erscheinungsbild stören. Manche Dünger enthalten auch Zusätze, die helfen können, Ameisen aktiv auf dem Rasen zu bekämpfen. Wenn Ameisenhaufen im Rasen ein Problem darstellen, ist es oft sinnvoll, diese gezielt anzugehen, bevor die Düngung erfolgt, um eine gleichmäßige Verteilung des Düngers zu gewährleisten. Es gibt verschiedene Methoden, Ameisen auf dem Rasen zu bekämpfen, von natürlichen Mitteln bis hin zu speziellen Produkten.
Lüften und Aerifizieren für bessere Nährstoffaufnahme
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Vorbereitung ist das Belüften des Bodens, auch Aerifizieren genannt. Dies geschieht idealerweise mit einem Rasenlüfter oder einer Harke, um kleine Löcher in die verdichtete Grasnarbe zu stoßen. Durch diese Löcher kann Luft, Wasser und vor allem der Dünger besser zu den Wurzeln gelangen. Verdichteter Boden ist ein häufiges Problem, das die Gesundheit des Rasens stark beeinträchtigt. Das Aerifizieren lockert den Boden auf und fördert ein gesünderes Wurzelwachstum. Eine gute Bodendurchlüftung ist essenziell, damit der Rasen im März die Nährstoffe optimal aufnehmen kann, die er für den Start in die neue Saison benötigt.
Abschließend sollte der Rasen nach dem Vertikutieren und Aerifizieren nochmals von groben Verunreinigungen wie Steinen oder Ästen befreit werden. Ein sauberer, gut vorbereiteter Rasen ist nun bereit für die Aufnahme des Düngers. Dies stellt sicher, dass der Boden nicht durch Fremdkörper blockiert wird und die Nährstoffe direkt dort ankommen, wo sie gebraucht werden: bei den Wurzeln.
Den richtigen Rasendünger für den März auswählen
Die Wahl des passenden Rasendüngers für den März ist entscheidend für den Erfolg der Frühjahrsdüngung. Im Frühjahr benötigt der Rasen vor allem Stickstoff (N), um neues Blattgrün zu bilden und dicht zu werden. Gleichzeitig sind aber auch Phosphor (P) für die Wurzelentwicklung und Kalium (K) zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit wichtig. Ein guter März-Dünger sollte daher eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung aufweisen, die diesen spezifischen Bedürfnissen gerecht wird.
Viele im Handel erhältliche Frühjahrsdünger sind als Langzeitdünger konzipiert. Das bedeutet, sie geben ihre Nährstoffe über einen Zeitraum von mehreren Wochen bis Monaten langsam ab. Dies hat den Vorteil, dass der Rasen gleichmäßig versorgt wird, ohne übermäßige und potenziell schädliche Wachstumsschübe zu erfahren. Zudem wird das Risiko der Auswaschung von Nährstoffen durch Regen reduziert. Achten Sie auf die NPK-Formel auf der Verpackung und die Angaben zur Wirkungsdauer. Eine Formel mit einem höheren Stickstoffanteil als die anderen Hauptnährstoffe ist typisch für Frühlingsdünger.
Für Rasenbesitzer, die gleichzeitig Probleme mit Moos und Unkraut haben, gibt es spezielle Kombinationsprodukte. Diese enthalten neben den notwendigen Nährstoffen auch Wirkstoffe, die Moos bekämpfen oder das Wachstum von Unkraut hemmen. Ein Beispiel hierfür wäre ein compo Rasendünger gegen Unkraut + Moos, der auf die typischen Frühjahrsherausforderungen zugeschnitten ist. Solche Produkte können die Rasenpflege vereinfachen, indem sie mehrere Funktionen in einem Schritt erfüllen. Beachten Sie jedoch, dass die Anwendung solcher Mittel sorgfältig erfolgen muss, um das empfindliche junge Gras nicht zu schädigen.
Langzeitdünger vs. Sofortdünger im Frühjahr
Im März empfiehlt sich in den meisten Fällen ein Langzeitdünger. Dieser sorgt für eine kontinuierliche Nährstoffversorgung über die kritische Anfangsphase der Saison. Ein Langzeitdünger verhindert eine Überdüngung, die bei Sofortdüngern leichter passieren kann, wenn die Aufnahme durch die Pflanzen noch nicht optimal ist. Sofortdünger wirken sehr schnell und können bei unsachgemäßer Anwendung zu Verbrennungen der jungen Gräser führen oder bei Regen schnell ausgewaschen werden, bevor die Wurzeln sie aufnehmen können. Die gleichmäßige Freisetzung von Nährstoffen aus einem Langzeitdünger ist für die nachhaltige Entwicklung des Rasens vorteilhafter.
Besondere Rasendünger, die als Bodenaktivator auf Rasen wirken, können ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung sein. Sie fördern das Bodenleben und verbessern die Bodenstruktur, was indirekt auch die Nährstoffaufnahme verbessert. Achten Sie bei der Auswahl auf eine bedarfsgerechte Zusammensetzung. Wenn Sie unsicher sind, welcher Dünger für Ihren speziellen Rasen am besten geeignet ist, kann eine Bodenanalyse Aufschluss über den aktuellen Nährstoffgehalt geben. Oftmals ist ein hochwertiger Spezialdünger für den Frühlingsbeginn die beste Wahl, um dem Rasen die nötige Kraft für die kommende Saison zu verleihen.
Die korrekte Ausbringung des Düngers auf dem Rasen
Die Art und Weise, wie Sie den Rasendünger ausbringen, ist ebenso wichtig wie die Wahl des richtigen Produkts. Eine gleichmäßige Verteilung ist das A und O, um Verbrennungen oder ungleichmäßiges Wachstum zu vermeiden. Nutzen Sie für die Ausbringung am besten einen Streuwagen. Diese Geräte ermöglichen eine präzise Dosierung und eine feine Verteilung des Düngers über die gesamte Rasenfläche. Achten Sie auf die vom Hersteller empfohlene Einstellung für Ihr spezifisches Düngermittel.
Wenn Sie keinen Streuwagen zur Hand haben, können Sie den Dünger auch von Hand ausbringen. Hierbei ist besondere Vorsicht geboten. Teilen Sie die benötigte Düngermenge für Ihren Rasen in zwei Hälften und verteilen Sie die erste Hälfte in Längsrichtung, die zweite Hälfte im Querformat. So stellen Sie sicher, dass die Fläche möglichst lückenlos bedeckt ist. Gehen Sie dabei in langsamen, gleichmäßigen Schritten vor. Ein zu dichtes Ausbringen an einer Stelle kann zu Verbrennungen der Gräser führen, während andere Stellen zu wenig Nährstoffe erhalten.
Nach der Ausbringung des Düngers ist es ratsam, den Rasen zu wässern. Dies hilft, den Dünger in den Boden einzuspülen und ihn für die Wurzeln verfügbar zu machen. Zudem werden so eventuell auf den Grashalmen verbliebene Düngerreste abgespült, was das Risiko von Blattverbrennungen minimiert. Führen Sie die Bewässerung am besten an einem bewölkten Tag oder am späten Nachmittag durch, um ein schnelles Verdunsten zu vermeiden und die Gräser nicht zusätzlich durch die Kombination von Wasser und direkter Sonneneinstrahlung zu belasten.
Häufige Fehler bei der Düngung und wie man sie vermeidet
Einer der häufigsten Fehler ist die Überdüngung. Zu viel Stickstoff kann die Gräser zum schnellen, schwachen Wachstum anregen, sie anfälliger für Krankheiten und Trockenheit machen und sogar zu Verbrennungen führen. Halten Sie sich stets an die Dosierungsempfehlungen auf der Düngerpackung. Ein weiterer Fehler ist das Ausbringen auf trockenem Rasen ohne anschließendes Wässern, was ebenfalls zu Verbrennungen führen kann. Vermeiden Sie es außerdem, den Dünger bei starkem Wind auszubringen, da er dann ungleichmäßig verteilt wird und auf angrenzende Flächen wie Beete oder Terrassen gelangen kann.
Vergessen Sie nicht, dass die allgemeine Pflege des Rasens eine Rolle spielt. Wenn Sie Ameisen im Rasen haben, die beispielsweise Ameisenhaufen im Rasen bilden, kann dies die gleichmäßige Verteilung des Düngers erschweren. Es ist ratsam, solche Probleme vorab zu behandeln. Auch die Wahl des falschen Düngers, z. B. ein reiner Herbstdünger im Frühjahr, kann kontraproduktiv sein. Für den März ist ein spezieller Frühjahrsdünger mit einem ausgewogenen Nährstoffprofil die optimale Wahl.
Die Rolle von Eisendünger und Bodenaktivator
Neben dem Hauptdüngungsgang im März können spezielle Zusätze wie Eisendünger oder Bodenaktivatoren die Rasengesundheit zusätzlich fördern. Eisendünger, oft in Form von Eisensulfat, ist besonders nützlich, um dem Rasen einen satten, tiefgrünen Farbton zu verleihen und gleichzeitig Mooswachstum entgegenzuwirken. Eisen ist ein essentielles Spurenelement für die Chlorophyllbildung, und ein Mangel äußert sich oft in gelblichen Gräsern.
Die Ausbringung von Eisendünger sollte jedoch mit Bedacht erfolgen. Zu hohe Dosierungen können zu einer Schädigung des Rasens oder zu unschönen braunen Flecken führen. Es gibt spezielle Eisendünger für Rasen, die für die Anwendung im Frühjahr geeignet sind und oft in Kombination mit anderen Nährstoffen oder Moosbekämpfern angeboten werden. Die Anwendung erfolgt meist ebenfalls per Streuwagen oder gezielt auf betroffene Stellen. Die Wahl eines Eisendüngers auf Rasen ist eine gezielte Maßnahme zur Verbesserung der Blattfarbe und zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit.
Bodenaktivatoren sind hingegen darauf ausgelegt, das mikrobielle Leben im Boden zu fördern. Ein aktiver Boden ist gesünder, durchlüfteter und kann Nährstoffe besser speichern und an die Pflanzen abgeben. Dies verbessert indirekt die Wirkung des Hauptdüngers und fördert ein insgesamt vitaleres Rasenwachstum. Sie sind oft als Granulat erhältlich und werden wie ein Dünger ausgebracht. Sie helfen dabei, organische Substanz im Boden abzubauen und Nährstoffe für die Gräser verfügbar zu machen. Sie sind eine hervorragende Ergänzung zur regulären Düngung, um die allgemeine Bodengesundheit nachhaltig zu verbessern.
Optimale Kombinationen für einen gesunden Rasen
Die Kombination eines hochwertigen Frühjahrsdüngers mit einer gezielten Anwendung von Eisendünger und einem Bodenaktivator kann Ihrem Rasen den bestmöglichen Start ins neue Gartenjahr bescheren. Achten Sie darauf, die Produkte nicht wahllos zu mischen, sondern die Anwendungshinweise der Hersteller genau zu befolgen. Manche Frühjahrsdünger enthalten bereits Eisen oder Komponenten, die das Bodenleben fördern. Prüfen Sie daher die Inhaltsstoffe Ihres Hauptdüngers, bevor Sie zusätzliche Mittel einsetzen, um eine Überdosierung zu vermeiden.
Wenn Sie spezifische Probleme wie Ameisen im Rasen haben, kann es sinnvoll sein, auch hier gezielt vorzugehen. Spezielle Produkte zur Ameisenbekämpfung auf dem Rasen sind verfügbar und sollten idealerweise vor der Hauptdüngung angewendet werden, um eine gleichmäßige Verteilung des Düngers zu gewährleisten. Die Behandlung von Ameisenhaufen im Rasen kann die Ästhetik verbessern und gleichzeitig sicherstellen, dass der Dünger nicht durch diese Störfaktoren beeinträchtigt wird. Eine ganzheitliche Betrachtung der Rasenpflege ist entscheidend für langfristigen Erfolg.
Nach der Düngung: Rasenpflege im weiteren Verlauf
Nachdem Sie Ihren Rasen im März erfolgreich gedüngt haben, ist die Arbeit noch nicht getan. Die richtige Nachsorge sichert die Effektivität der Düngung und fördert die anhaltende Gesundheit Ihres Grüns. Die wichtigste Maßnahme ist die regelmäßige Bewässerung, insbesondere in trockenen Perioden. Auch wenn ein Langzeitdünger die Nährstoffe langsam freisetzt, benötigen die Gräser ausreichend Wasser, um diese aufnehmen zu können und effektiv zu wachsen.
Achten Sie auf die Bedürfnisse Ihres Rasens. Wenn Sie beobachten, dass der Rasen anfängt, blass zu werden oder das Wachstum nachlässt, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass die Nährstoffe verbraucht sind oder die Bewässerung nicht ausreicht. Die erste Mahd nach der Düngung sollte nicht zu kurz erfolgen. Stellen Sie den Rasenmäher etwas höher ein, um die jungen Triebe nicht zu überfordern. Entfernen Sie das Schnittgut, damit es nicht zu einer unerwünschten Filzschicht führt.
Die Bekämpfung von Ameisen auf dem Rasen sollte weiterhin im Auge behalten werden, falls sie ein wiederkehrendes Problem darstellen. Auch die Beobachtung auf Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingsbefall ist wichtig. Ein gesunder, gut ernährter Rasen ist zwar widerstandsfähiger, aber keine Pflanze ist immun. Eine frühzeitige Erkennung von Problemen ermöglicht eine schnellere und effektivere Behandlung.
Wann ist die nächste Düngung fällig?
Die genaue Zeitspanne, bis zur nächsten Düngung, hängt stark von der Art des verwendeten Düngers ab. Bei der im März üblichen Langzeitdüngung ist in der Regel keine weitere Düngung für die nächsten 8 bis 12 Wochen erforderlich. Diese Dünger sind darauf ausgelegt, den Rasen über die Frühjahrs- und Frühsommerperiode hinweg zu versorgen. Wenn Sie unsicher sind, wie lange die Wirkung Ihres Düngers anhält, prüfen Sie die Angaben auf der Produktverpackung. Dort ist meist die Wirkungsdauer des jeweiligen Düngers angegeben.
Ein leichter Nachdünger kann später im Frühsommer oder Sommer notwendig werden, insbesondere wenn der Rasen stark beansprucht wird oder die Wetterbedingungen extrem sind (z.B. lange Trockenperioden). Es ist jedoch wichtig, die zweite Düngung nicht zu früh anzusetzen, um das Wachstum nicht unnötig anzukurbeln, wenn der Rasen bereits unter sommerlicher Hitze leidet. Die ideale Zeit für eine zweite Düngung liegt oft im späten Frühjahr oder frühen Sommer, bevor die Hauptstrapazen des Sommers beginnen. Das Düngen auf Rasen sollte stets bedarfsgerecht erfolgen.
Häufige Probleme und ihre Lösungen
Auch bei sorgfältiger Planung können im Prozess der Rasendüngung im März Probleme auftreten. Eines der häufigsten ist das Auftreten von gelblichen oder braunen Flecken auf dem Rasen. Dies kann verschiedene Ursachen haben: von Verbrennungen durch zu dichte Düngerausbringung über Nährstoffmangel (z. B. Eisenmangel) bis hin zu Pilzkrankheiten, die durch Staunässe oder eine zu dichte Rasenschicht begünstigt werden.
Wenn Verbrennungen durch Dünger die Ursache sind, hilft oft nur Geduld. Der Rasen erholt sich mit der Zeit, vor allem wenn er nun gut bewässert und nicht weiter gestresst wird. Bei Verdacht auf Nährstoffmangel, insbesondere Eisenmangel, kann die gezielte Anwendung eines Eisendüngers Abhilfe schaffen. Hierbei ist die korrekte Dosierung entscheidend, um die Situation nicht zu verschlimmern. Bei Verdacht auf Pilzbefall muss die Ursache (Staunässe, schlechte Belüftung) behoben und gegebenenfalls ein geeignetes Fungizid eingesetzt werden.
Ein weiteres häufiges Ärgernis sind Ameisen im Rasen. Rote Ameisen auf dem Rasen oder große Ameisenhaufen im Rasen können nicht nur optisch stören, sondern auch die Düngung erschweren. Wenn Ameisen im Rasen was tun, das die Grasnarbe schädigt, ist eine Behandlung ratsam. Hierfür gibt es spezielle Mittel zur Ameisenbekämpfung auf dem Rasen, die je nach Produkt unterschiedlich angewendet werden. Oft ist es am effektivsten, diese Mittel einzusetzen, bevor die Hauptdüngung erfolgt, um eine gleichmäßige Nährstoffverteilung zu gewährleisten.
Moos und Unkraut als Nachzügler
Moos im Rasen ist oft ein Zeichen für einen zu sauren Boden, Staunässe oder zu wenig Licht. Die Düngung im März mit einem geeigneten Rasendünger kann helfen, den Rasen zu kräftigen und ihm mehr Widerstandsfähigkeit zu verleihen. Viele Frühjahrsdünger enthalten bereits Moosvernichter, die das Moos abtöten, sodass es anschließend leicht aus dem Rasen entfernt werden kann. Ein bodenaktivator auf Rasen kann zudem das Bodenmilieu verbessern und so Mooswachstum entgegenwirken.
Unkraut ist ebenfalls ein hartnäckiger Konkurrent des Rasens. Ein dichter, gesunder Rasen ist die beste Abwehr gegen Unkraut. Wenn Unkräuter wie Löwenzahn oder Gänseblümchen dennoch überhandnehmen, gibt es spezielle Rasendünger gegen Unkraut, die beides in einem Schritt erledigen. Die Anwendung erfolgt meist im Frühjahr oder Frühsommer. Eine Kombination aus gezielter Düngung, guter Pflege und gegebenenfalls mechanischer Unkrautentfernung ist der Schlüssel zur Gesunderhaltung Ihres Rasens.
Zusammenfassung: Der Weg zum perfekten Frühlingsrasen
Das Düngen Ihres Rasens im März ist eine essenzielle Frühjahrsaufgabe, die, wenn sie korrekt ausgeführt wird, die Grundlage für einen gesunden, dichten und sattgrünen Rasen bildet. Beginnen Sie mit der Vorbereitung: Entfernen Sie Laub, vertikutieren und belüften Sie den Boden, um optimale Bedingungen für die Nährstoffaufnahme zu schaffen. Die Wahl des richtigen Düngers ist entscheidend – ein Langzeitdünger mit ausgewogener Nährstoffzusammensetzung, der die Bedürfnisse des Rasens im Frühjahr abdeckt, ist meist die beste Wahl.
Achten Sie auf die korrekte Ausbringung, idealerweise mit einem Streuwagen, um eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten und Verbrennungen zu vermeiden. Nach der Düngung ist die Bewässerung wichtig, um die Nährstoffe in den Boden einzuspülen. Beobachten Sie Ihren Rasen weiterhin auf Anzeichen von Problemen wie gelblichen Flecken, Moos oder Unkraut und reagieren Sie entsprechend. Spezielle Produkte wie Eisendünger oder Bodenaktivatoren können die Rasengesundheit zusätzlich fördern.
Die nächste Düngung ist in der Regel erst nach mehreren Wochen fällig, abhängig von der Art des verwendeten Langzeitdüngers. Geduld und kontinuierliche Pflege sind der Schlüssel zu einem Rasen, der den ganzen Sommer über begeistert. Indem Sie diese Schritte befolgen und auf die Signale Ihres Rasens achten, legen Sie den Grundstein für ein grünes Paradies.
Die Investition in die richtige Rasendüngung im März ist eine Investition in die Langlebigkeit und Schönheit Ihres gesamten Gartens.
Vergessen Sie nicht, die Wettervorhersage zu prüfen, bevor Sie mit der Düngung beginnen. Starkregen direkt nach dem Ausbringen kann dazu führen, dass Dünger ausgewaschen wird, bevor er seine Wirkung entfalten kann.
