Die wichtigsten Fakten zum Rasenmähen am Samstag auf einen Blick
Das Rasenmähen am Samstag ist für viele Gartenbesitzer eine gängige Praxis, um die Grünfläche in Schuss zu halten. Doch wann genau dürfen Sie am Samstag eigentlich zur Motorsense greifen, und welche Regeln sollten Sie beachten, um Nachbarn nicht zu stören? Grundsätzlich erlaubt das Gesetz das Rasenmähen an Samstagen, jedoch unterliegen Sie bestimmten Einschränkungen bezüglich der Lärmbelästigung. Informieren Sie sich über die geltenden Ruhezeiten und die rechtlichen Rahmenbedingungen, um Konflikte zu vermeiden und Ihre Gartenarbeit stressfrei zu gestalten.
- Rasenmähen am Samstag ist generell erlaubt, aber zeitlich begrenzt.
- Lärmschutz und Ruhezeiten sind entscheidend, um Nachbarn nicht zu belästigen.
- Regelungen können lokal variieren; informieren Sie sich über Ihre Gemeinde.
- Die Mittagsruhe ist oft besonders geschützt, auch am Samstag.
- Rücksichtnahme auf Nachbarn ist der beste Weg für ein harmonisches Miteinander.
Warum der Samstag für die Rasenpflege oft die erste Wahl ist
Der Samstag ist für viele Menschen der Tag, an dem endlich Zeit für die Dinge bleibt, die unter der Woche zu kurz kommen. Dazu gehört oft auch die Pflege des eigenen Gartens. Nach einer arbeitsreichen Woche sehnen sich viele danach, draußen aktiv zu werden, die frische Luft zu genießen und gleichzeitig das eigene Reich zu verschönern. Der Rasen, oft das Herzstück eines jeden Gartens, benötigt regelmäßige Aufmerksamkeit, und der Samstag bietet hierfür die ideale Gelegenheit. Er ist kein gesetzlicher Feiertag und fällt meist nicht in die Kernarbeitszeit, was ihn zu einem praktischen Zeitpunkt für gartenbezogene Tätigkeiten macht.
Diese Flexibilität schätzen viele. Anstatt den Rasen während der kurzen Pausen unter der Woche zu mähen oder auf den seltenen freien Nachmittag zu warten, bietet der Samstag einen ganzen Tag, um sich ohne Zeitdruck um die Grünfläche zu kümmern. Dies ermöglicht nicht nur eine gründlichere Pflege, sondern auch die Möglichkeit, spontan auf Wetteränderungen zu reagieren oder andere Gartenarbeiten zu erledigen, die ebenfalls anfallen. Die Möglichkeit, den Rasen am Samstag zu mähen, wird daher oft als notwendiges Übel oder als praktische Notwendigkeit betrachtet, um einen gepflegten Garten zu erhalten.
Es ist jedoch nicht nur die verfügbare Zeit, die den Samstag attraktiv macht. Viele empfinden das Rasenmähen als eine beruhigende Tätigkeit, eine Art Meditation im Freien. Die Routine, das Geräusch des Mähers, das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun – all das kann eine positive Wirkung auf das Wohlbefinden haben. Wenn diese Aktivität dann auch noch auf den freien Samstag fällt, fügt sie sich nahtlos in den Wunsch nach Entspannung und Erholung vom Alltagsstress ein.
Doch gerade, weil so viele Menschen den Samstag für diese oft lauten Gartenarbeiten nutzen, entsteht hier auch ein Konfliktpotenzial. Während Sie die Ruhe und die Möglichkeit zur Gartenarbeit genießen, sind es vielleicht Ihre Nachbarn, die sich nach einer Auszeit vom Lärm sehnen. Das Wissen um die Regeln und die gegenseitige Rücksichtnahme sind daher entscheidend, um diese positive Erfahrung nicht in einen Streit ausarten zu lassen.
Der Samstag bietet die ideale Balance zwischen freier Zeit und der Notwendigkeit, Gartenarbeiten wie das Rasenmähen zu erledigen, muss aber stets unter Berücksichtigung der Nachbarn und geltender Ruhezeiten erfolgen.
Gesetzliche Ruhezeiten und deren Bedeutung für den Samstag
Bevor Sie am Samstag den Rasenmäher starten, ist es essenziell, sich über die gesetzlichen Ruhezeiten zu informieren. Diese sind in Deutschland nicht bundeseinheitlich im Detail geregelt, sondern ergeben sich aus verschiedenen Verordnungen wie der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV) sowie lokalen Regelungen und der Hausordnung. Die 32. BImSchV legt fest, dass bestimmte lärmintensive Geräte, darunter auch Rasenmäher, an Sonn- und Feiertagen ganztägig sowie an Werktagen in der Zeit von 20 Uhr bis 7 Uhr nicht betrieben werden dürfen. Der Samstag ist dabei ein besonderer Fall: Er gilt zwar als Werktag im Sinne dieser Verordnung, unterliegt aber oft zusätzlichen, gemeindespezifischen Einschränkungen, insbesondere für die Mittagsruhe.
Die Mittagsruhe am Samstag
Viele Gemeinden und Nachbarschaftsvereinbarungen sehen eine Mittagsruhe vor, die auch für den Samstag gilt. Diese Ruhezeit, typischerweise zwischen 13 und 15 Uhr, ist besonders empfindlich. In dieser Zeit sollten laute Geräusche, wie sie beim Rasenmähen entstehen, unbedingt vermieden werden. Der Grundgedanke dahinter ist, dass viele Menschen auch am Samstagmittag eine Ruhepause einlegen, sei es zum Mittagessen, für einen Mittagsschlaf oder einfach, um die Stille zu genießen. Das Aufkommen eines lauten Rasenmähers kann diese wohlverdiente Erholung empfindlich stören und ist oft die Ursache für Nachbarschaftsstreitigkeiten.
Lärmschutzverordnung und ihre Anwendungsbereiche
Die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung zielt darauf ab, die allgemeine Wohnruhe zu schützen. Sie unterscheidet zwischen besonders geräuscharmen Geräten und solchen, die nur zu bestimmten Zeiten betrieben werden dürfen. Während die Verordnung selbst nur Sonn- und Feiertage sowie die Nachtruhe (20-7 Uhr) explizit verbietet, ist es die allgemeine Rücksichtnahmepflicht, die auch den Samstag betrifft. Nachbarn haben ein Recht auf Ruhe, und übermäßiger Lärm, auch tagsüber, kann gegen dieses Recht verstoßen. Daher ist es ratsam, sich über die spezifischen Bestimmungen in Ihrer Gemeinde zu informieren.
Die Mittagsruhe am Samstag zwischen 13 und 15 Uhr ist ein kritischer Zeitraum, der oft durch lokale Verordnungen geschützt wird und besondere Rücksichtnahme erfordert.
Wo finde ich lokale Regelungen?
Die genauen Ruhezeiten und Einschränkungen für das Rasenmähen am Samstag können von Gemeinde zu Gemeinde variieren. Informationen hierzu finden Sie in der Regel auf der Website Ihrer Stadt oder Gemeinde, in der örtlichen Polizeiverordnung oder durch Nachfrage im Bürgeramt. Auch die Hausordnung eines Mehrfamilienhauses oder die Regeln einer Wohnungseigentümergemeinschaft können spezifische Vorgaben enthalten, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. Das Ignorieren dieser Regeln kann zu Abmahnungen oder sogar zu Bußgeldern führen.
Rasen mähen am Samstag: Die besten Zeiten und wann Sie besser warten
Wenn der Samstag ruft und der Rasen dringend gemäht werden muss, ist das Timing entscheidend. Die beste Zeit, um am Samstag Rasen zu mähen, liegt in den Morgenstunden. Beginnen Sie idealerweise nicht vor 8 oder 9 Uhr. Zu dieser Zeit ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass Sie Ihre Nachbarn stören, die vielleicht noch ausschlafen oder gerade ihr Frühstück genießen. Die frühe Morgenstunde bietet zudem oft angenehmere Temperaturen zum Mähen als die Mittagshitze.
Die goldene Regel: Vor 9 Uhr und nach 15 Uhr
Die allgemein akzeptierten und am wenigsten problematischen Zeiten für das Rasenmähen am Samstag sind daher die Zeitspanne von 9 bis 13 Uhr und wieder ab 15 Uhr bis zum Einbruch der Dämmerung oder bis spätestens 19 Uhr. Diese Zeiten respektieren die Mittagsruhe und vermeiden die frühe Morgenstunde, in der viele noch Ruhe suchen. Wenn Sie diese Zeitfenster einhalten, minimieren Sie das Risiko von Beschwerden und tragen zu einem friedlichen Nachbarschaftsverhältnis bei. Ein gepflegter Rasen muss nicht auf Kosten der Ruhe und des Friedens gehen.
Wann ist Rasenmähen am Samstag tabu?
Vermeiden Sie unbedingt die Mittagszeit, die oft zwischen 13 und 15 Uhr angesetzt ist. Viele Menschen nutzen diese Zeit für eine wohlverdiente Pause, und das Geräusch eines Rasenmähers kann als äußerst störend empfunden werden. Ebenso ist Vorsicht geboten, wenn Sie sehr früh am Morgen mähen möchten. Auch wenn die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung nur Sonn- und Feiertage explizit verbietet, bedeutet dies nicht, dass Sie an Samstagen um 7 Uhr morgens mit dem Mähen beginnen dürfen. Die allgemeine Rücksichtnahmepflicht und lokale Regelungen können hier strenger sein. Informieren Sie sich über Ihre Gemeinde!
Die sichersten Zeiten für das Rasenmähen am Samstag sind zwischen 9 und 13 Uhr und ab 15 Uhr, um die Mittagsruhe und die frühen Morgenstunden zu respektieren.
Gibt es Ausnahmen?
In einigen Fällen, beispielsweise bei der Nutzung von besonders leisen Elektro- oder Akku-Rasenmähern, könnten die Toleranzen für die Lärmbelästigung geringer sein. Doch auch hier gilt: Rücksichtnahme ist der Schlüssel. Wenn Ihr Gerät deutlich leiser ist, ist das ein Vorteil, aber es entbindet Sie nicht von der Pflicht, auf Ihre Nachbarn zu achten, besonders während der Mittagsruhe. Manche Gemeinden haben spezielle Regelungen für die Nutzung von Rasenmähern, die je nach Gerätetyp variieren können. Prüfen Sie im Zweifelsfall immer die lokalen Bestimmungen.
Die Rolle des Nachbarschaftsrechts und der Rücksichtnahme
Das Nachbarschaftsrecht in Deutschland ist geprägt vom Grundsatz der gegenseitigen Rücksichtnahme. Jeder Grundstückseigentümer ist verpflichtet, bei der Nutzung seines Eigentums darauf zu achten, dass er anderen nicht unzumäßig schadet oder sie belästigt. Beim Rasenmähen am Samstag fällt dies besonders ins Gewicht, da Lärm eine der häufigsten Ursachen für Konflikte zwischen Nachbarn ist. Was für den einen eine notwendige Gartenarbeit ist, kann für den anderen eine erhebliche Ruhestörung darstellen.
Was besagt das Nachbarschaftsrecht konkret?
Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt im Nachbarrechtsgesetz die Beziehungen zwischen Nachbarn. § 906 BGB spricht vom „Duldung von Zuführungen“ und besagt, dass Einwirkungen, die von einem Grundstück ausgehen (wie Lärm), in der Regel zu dulden sind, wenn sie nur unwesentlich sind oder auf dem Grundstück des Nachbarn gar nicht oder nur ganz geringe Beeinträchtigungen hervorrufen. Lärm durch Rasenmäher, der nur zu den zulässigen Zeiten und nicht übermäßig intensiv auftritt, fällt oft unter diese Duldungspflicht. Wenn die Lärmbelästigung jedoch erheblich ist oder zu Unzeiten stattfindet, können Nachbarn Unterlassungsansprüche geltend machen.
Das Mittel der Wahl: Das Gespräch suchen
Bevor rechtliche Schritte oder formelle Beschwerden in Erwägung gezogen werden, ist das offene und freundliche Gespräch der erste und oft wirksamste Weg. Wenn Sie planen, am Samstagvormittag oder -nachmittag den Rasen zu mähen, könnte ein kurzer Hinweis an die direkten Nachbarn hilfreich sein. Etwas wie: „Hallo Herr/Frau Müller, ich werde heute Vormittag kurz den Rasen mähen, damit es nicht zu lange dauert. Ich versuche, mich zu beeilen!“ kann Wunder wirken. Ebenso wichtig ist es, wenn Sie selbst durch Lärm gestört werden, zunächst das Gespräch zu suchen, anstatt sofort die Behörden zu kontaktieren. Vielleicht hat der Nachbar eine gute Erklärung oder ist bereit, seine Mähmethode anzupassen.
Das Nachbarschaftsrecht betont die gegenseitige Rücksichtnahme; ein offenes Gespräch ist oft der effektivste Weg, um Lärmprobleme beim Rasenmähen zu lösen.
Geräuschintensive Geräte und ihre Einschränkungen
Die Lautstärke eines Rasenmähers spielt eine zentrale Rolle. Benzinrasenmäher sind in der Regel lauter als elektrische oder Akku-Modelle. Die Lärmschutzverordnung teilt Geräte in verschiedene Lärmschutzkategorien ein. Während die Verordnung selbst nur sehr allgemeine Vorgaben macht, sind es oft lokale Verordnungen und die allgemeine Rechtsprechung, die hier differenzieren. Ein besonders lauter Rasenmäher, der außerhalb der erlaubten Zeiten betrieben wird, ist leichter angreifbar. Auch die Häufigkeit des Mähens kann eine Rolle spielen; wer fast täglich mäht, wird schneller als störend empfunden als jemand, der nur ein- bis zweimal pro Woche seine Fläche in Schuss hält.
Praktische Tipps: Rasen mähen ohne Streit
Das Ziel ist ein gepflegter Rasen und ein harmonisches Verhältnis zu den Nachbarn. Mit ein paar einfachen Verhaltensweisen und der Berücksichtigung der geltenden Regeln können Sie beides erreichen. Ein gepflegter Garten ist eine Freude für Sie selbst und oft auch für Ihre Umgebung, aber er sollte niemals auf Kosten des Friedens gehen.
Die richtige Wahl des Rasenmähers und Zubehörs
Wenn Sie die Möglichkeit haben, wählen Sie ein Gerät, das möglichst leise ist. Akku-Rasenmäher und einige Elektromodelle sind oft deutlich leiser als ihre benzinbetriebenen Pendants. Wenn Sie einen lauten Benzinmäher besitzen, achten Sie besonders auf die Einhaltung der Ruhezeiten. Die Pflege des Mähers selbst kann ebenfalls helfen: Ein scharfes Messer schneidet besser und schneller, wodurch das Gerät weniger lange laufen muss. Auch das regelmäßige Reinigen des Mähwerks kann zu einem effizienteren Betrieb beitragen.
Tipp: Wenn Sie einen besonders großen Rasen haben, überlegen Sie, ihn in zwei Abschnitte zu unterteilen und an verschiedenen Samstagen oder zu verschiedenen Tageszeiten zu mähen, um die Lärmbelästigung zu verteilen und zu reduzieren.
Ein guter Nachbar ist ein vorausschauender Nachbar
Kommunikation ist der Schlüssel. Wenn Sie wissen, dass Sie am Samstag länger mähen müssen, informieren Sie Ihre direkten Nachbarn im Voraus. Ein kleiner Zettel im Briefkasten oder ein kurzes Gespräch kann Wunder wirken. Vielleicht ist Ihr Nachbar genau an diesem Samstag gar nicht zu Hause, oder er plant selbst eine laute Gartenparty und freut sich über Ihre Hilfe bei der Lärmkulisse. Wenn Sie sehen, dass Nachbarn entspannen oder ihre Kinder spielen, warten Sie lieber eine Weile, bevor Sie den Mäher starten.
Die Wahl eines leisen Rasenmähers und die Kommunikation mit Nachbarn sind entscheidende Faktoren für ein friedliches Rasenmäh-Erlebnis am Samstag.
Alternativen und Ergänzungen zum Rasenmähen
Manchmal muss der Rasen nicht zwingend komplett gemäht werden. Bei trockener Witterung kann es sinnvoll sein, das Mähen hinauszuschieben, um den Rasen zu schonen und weniger Lärm zu produzieren. Anstatt zu mähen, könnten Sie auch überlegen, den Rasen zu mulchen, wenn Ihr Mäher dies zulässt. Das feine Schnittgut verbleibt auf dem Rasen und wirkt als natürlicher Dünger. Dies reduziert die Häufigkeit des Mähens und damit auch die Lärmemissionen. Wenn Sie jedoch eine akute Lärmbelästigung erfahren, die außerhalb der zulässigen Zeiten auftritt oder als übermäßig empfunden wird, sollten Sie sich, nachdem das direkte Gespräch gescheitert ist, an Ihre Gemeinde oder das zuständige Ordnungsamt wenden.
Darf man nassen Rasen mähen? Ein wichtiger Aspekt für jede Jahreszeit
Eine häufig gestellte Frage, die sich nicht nur auf den Samstag bezieht, sondern auf jede Art von Rasenpflege: Darf man nassen Rasen mähen? Grundsätzlich raten Experten davon ab, nassen Rasen zu mähen. Das nasse Gras neigt dazu, am Mähwerk und im Auswurfkanal zu verklumpen. Dies kann dazu führen, dass der Mäher verstopft, ungleichmäßig schneidet und das Schnittgut auf dem Rasen liegen bleibt und dort fault. Das Ergebnis ist ein unschönes Erscheinungsbild und potenziell eine Schädigung des Rasens durch Pilzbefall.
Technische und optische Nachteile
Wenn Sie nassen Rasen mähen, kann das Schnittgut schwer sein und sich nur schlecht verteilen lassen. Es bildet dann dicke Matten, die Licht und Luft am Eindringen hindern und so zu Fäulnisprozessen führen können. Auch für die Lebensdauer des Rasenmähers ist nasser Rasen keine Wohltat. Das feuchte Schnittgut setzt sich in den mechanischen Teilen fest und kann Korrosion fördern. Die Messer werden stärker beansprucht, da sie nasses Gras schwerer schneiden als trockenes. Dies führt zu einem schnelleren Verschleiß.
Wann darf man wirklich nicht mähen?
Bei nassem Gras, das sich nass anfühlt und sichtbar feucht ist, sollten Sie das Mähen verschieben. Dies gilt insbesondere nach Regen oder bei Tau am Morgen. Selbst wenn es nur leicht feucht ist, kann es zu Problemen kommen. Das Ideal ist immer trockener Rasen. Das bedeutet oft, dass man am Samstagmorgen warten muss, bis der Tau abgetrocknet ist, bevor man mit dem Mähen beginnt.
Das Mähen von nassem Rasen ist generell zu vermeiden, da es zu Verstopfungen, schlechten Schnittergebnissen und möglichen Schäden am Rasen und Mäher führen kann.
Gibt es Ausnahmen oder Tricks?
Einige moderne Rasenmäher sind besser darauf ausgelegt, mit feuchtem Schnittgut umzugehen, besonders wenn sie über eine Mulchfunktion verfügen. Das fein zerhäckselte Material kann unter Umständen besser verteilt werden. Dennoch ist auch hier Vorsicht geboten. Der beste Rat ist, immer das Wetter und den Zustand des Rasens zu prüfen. Wenn Sie unter Zeitdruck stehen und der Rasen trotz allem gemäht werden muss, versuchen Sie, die Schnitthöhe etwas höher einzustellen, um die Belastung für den Mäher zu verringern. Denken Sie jedoch daran, dass die Entscheidung, nassen Rasen zu mähen, oft mehr Probleme schafft, als sie löst.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Rasenmähen am Samstag
Darf ich am Samstag generell Rasen mähen?
Ja, grundsätzlich ist das Rasenmähen am Samstag erlaubt, da er als Werktag gilt. Jedoch müssen Sie die geltenden Ruhezeiten, insbesondere die Mittagsruhe zwischen 13 und 15 Uhr, sowie lokale Verordnungen beachten, um Nachbarn nicht zu stören.
Welche Uhrzeiten sind am Samstag für das Rasenmähen am besten geeignet?
Die besten Zeiten sind meist zwischen 9 und 13 Uhr sowie wieder ab 15 Uhr bis zum Abend. Dies vermeidet die frühen Morgenstunden und die sensible Mittagsruhe.
Muss ich die Mittagsruhe am Samstag einhalten?
Ja, auch am Samstag ist die Mittagsruhe (oft 13-15 Uhr) vielerorts einzuhalten. Diese Regelung dient dem Schutz der allgemeinen Ruhe und wird von vielen Gemeinden und Hausordnungen vorgeschrieben.
Was passiert, wenn ich gegen die Ruhezeiten verstoße?
Bei wiederholten oder groben Verstößen gegen die Ruhezeiten können Nachbarn Unterlassungsansprüche geltend machen oder sich an das örtliche Ordnungsamt wenden, was zu Abmahnungen oder Bußgeldern führen kann.
Kann ich auch mit einem lauten Benzinrasenmäher am Samstag mähen?
Ja, aber Sie müssen besonders auf die Einhaltung der Ruhezeiten und die Lärmbelästigung achten. Leisere Geräte sind immer vorteilhaft.
Was tun, wenn mein Nachbar ständig zu Unzeiten mäht?
Suchen Sie zunächst das direkte, freundliche Gespräch. Scheitert dies, können Sie sich an die Hausverwaltung, den Vermieter oder das zuständige Ordnungsamt wenden.
Ist es erlaubt, Sonntags Rasen zu mähen?
Nein, das Rasenmähen ist an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen ganztägig generell nicht gestattet, um die allgemeine Sonntagsruhe zu wahren.
Der perfekte Rasenschnitt: Mehr als nur das Mähen
Das Rasenmähen am Samstag mag eine Routineaufgabe sein, doch die Art und Weise, wie Sie es tun, hat direkten Einfluss auf die Gesundheit und Optik Ihres Rasens. Ein guter Schnitt bedeutet nicht nur, dass der Rasen kürzer wird, sondern auch, dass er gesund bleibt, dichter wächst und widerstandsfähiger gegenüber Unkraut und Krankheiten wird. Viele unterschätzen, wie wichtig die Feinheiten des Rasenschnitts sind, um ein wirklich makelloses Ergebnis zu erzielen, das auch über den Samstag hinaus Bestand hat.
Die richtige Schnitthöhe wählen
Die ideale Schnitthöhe hängt von der Rasensorte und der Jahreszeit ab. Als Faustregel gilt: Im Frühling und Sommer sollten Sie den Rasen nicht zu kurz schneiden. Eine Höhe von etwa 4 bis 5 Zentimetern ist oft ideal. Kürzere Schnitte belasten den Rasen stärker und machen ihn anfälliger für Trockenheit und Unkraut. Wenn Sie den Rasen kürzer halten möchten, mähen Sie lieber häufiger, aber nie mehr als ein Drittel der Grashöhe auf einmal ab.
Die Schneidemethode: Mulchen vs. Auffangen
Welche Methode ist die beste? Das Mulchen, bei dem das Schnittgut fein zerhäckselt und als natürlicher Dünger auf dem Rasen verteilt wird, ist eine hervorragende Methode, um Nährstoffe zurückzuführen und die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren. Dies reduziert auch die Notwendigkeit, den Fangkorb zu leeren und das Schnittgut zu entsorgen. Jedoch ist das Mulchen nur bei trockenem Gras und regelmäßigem Mähen effektiv. Wenn Sie längere Intervalle zwischen den Mähvorgängen haben oder das Gras feucht ist, ist das Auffangen des Schnittguts die sauberere Wahl, um Verfilzungen und Fäulnis zu vermeiden.
Ein gesundes Rasenwachstum wird durch die Wahl der richtigen Schnitthöhe und eine passende Schnittmethode gefördert, die über das reine Kürzen hinausgeht.
Werkzeugpflege für den besten Schnitt
Ein scharfes Messer ist das A und O für einen sauberen Schnitt. Stumpfe Messer reißen das Gras eher ab, als es sauber zu schneiden. Dies führt zu unschönen braunen Spitzen, macht den Rasen anfälliger für Krankheiten und verbraucht mehr Energie des Mähers. Überprüfen Sie die Messer Ihres Rasenmähers regelmäßig und lassen Sie sie bei Bedarf schärfen. Ein gut gepflegter Mäher ist nicht nur sicherer, sondern liefert auch deutlich bessere Ergebnisse. Denken Sie auch daran, den Mäher regelmäßig zu reinigen, besonders nach dem Mähen von nassem oder hohem Gras.
