Das Problem: Unerwartete Wassermengen und ihre Folgen

Ein plötzliches Hochwasser, ein defekter Wasserhahn, ein verstopftes Abflussrohr oder einfach nur anhaltender Starkregen – es gibt viele Szenarien, die dazu führen können, dass sich unerwünschtes Wasser in Ihrem Keller, Ihrer Garage oder auf Ihrem Grundstück ansammelt. Die Folgen sind oft gravierend: feuchte Wände, Schimmelbildung, beschädigte Möbel und Elektrogeräte sowie langfristige Bauschäden können die Folge sein. Gerade Kellerbereiche, die unterhalb des Grundwasserspiegels liegen, sind besonders gefährdet. Wenn das Wasser nicht schnell und effizient abgeführt wird, kann sich die Schadenssumme schnell vervielfachen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Sie stehen vor der Herausforderung, eine große Menge Wasser schnellstmöglich aus einem Bereich zu entfernen, der dringend trocken werden muss. Die herkömmliche Methode des Eimerkrarens ist bei größeren Wassermengen schlichtweg ineffektiv und zeitraubend.

Wenn Wasser in Ihre Räumlichkeiten eindringt, ist schnelles Handeln gefragt. Die typischen Ursachen reichen von unvorhergesehenen Ereignissen wie Rohrbrüchen oder Starkregen bis hin zu Problemen mit der Hausentwässerung oder dem Grundwasseranstieg. Jede Minute, in der das Wasser steht, erhöht das Risiko von Folgeschäden, die von der Beschädigung von Inventar bis hin zu strukturellen Problemen am Gebäude reichen. Die Frage ist nicht nur, wie man das Wasser loswird, sondern auch, wie man diesen Prozess so reibungslos und sicher wie möglich gestaltet, um weiteren Schaden zu vermeiden. In solchen Situationen sind Sie auf eine zuverlässige Lösung angewiesen, die Ihnen die Arbeit abnimmt und gleichzeitig den Prozess automatisiert, damit Sie sich auf andere wichtige Dinge konzentrieren können.

Die Notwendigkeit einer effektiven Entwässerung ist in vielen Haushalten präsent. Ob es sich um die saisonale Gefahr von Überschwemmungen handelt, um die Bewältigung von Unwetterschäden oder um die regelmäßige Entwässerung von Teichen und Baustellen, die Anwendungsbereiche sind vielfältig. Ohne die richtige Ausrüstung kann das Management von überschüssigem Wasser zu einer mühsamen und potenziell gefährlichen Aufgabe werden. Die richtige Pumpe kann hier den entscheidenden Unterschied machen und den Prozess deutlich vereinfachen.

Warum eine automatische Lösung unerlässlich ist

Die größte Herausforderung bei der Bekämpfung von Wasserschäden liegt oft in der benötigten Reaktionszeit und der Dauer des Entwässerungsprozesses. Wenn Sie manuell mit einer Pumpe arbeiten, müssen Sie ständig vor Ort sein, um die Pumpe ein- und auszuschalten, sobald der Wasserstand sinkt oder steigt. Das ist nicht nur ermüdend, sondern birgt auch die Gefahr, dass Sie den richtigen Zeitpunkt zum Abschalten verpassen und die Pumpe trockenläuft (was zu Schäden führen kann) oder dass das Wasser wieder ansteigt, weil Sie nicht rechtzeitig eingreifen konnten. Hier kommen Pumpen mit integrierten Automatikfunktionen ins Spiel, die Ihnen diese ständige Überwachung abnehmen.

Die automatische Steuerung ist der Schlüssel zur schnellen und sicheren Bewältigung von Wasserproblemen.

Wie eine Schmutzwasserpumpe mit integriertem Schwimmer funktioniert

Im Kern ist eine Schmutzwasserpumpe mit integriertem Schwimmer dafür konzipiert, Flüssigkeiten, die feste Partikel enthalten, effizient zu fördern. Der entscheidende Vorteil liegt in der Kombination aus leistungsstarker Pumpe und einem intelligenten Steuerelement: dem integrierten Schwimmerschalter. Dieser Schalter, oft ein kleiner, schwimmender Körper, der an einem Kabel befestigt ist, registriert den Wasserstand. Steigt das Wasser bis zu einem bestimmten Punkt, hebt sich der Schwimmer und betätigt einen elektrischen Kontakt im Inneren der Pumpe. Dieser Kontakt schließt den Stromkreis und startet den Motor, wodurch die Pumpe zu arbeiten beginnt und das Wasser absaugt. Sinkt der Wasserstand wieder, sinkt auch der Schwimmer, löst den Kontakt und schaltet die Pumpe automatisch ab. Dieser Zyklus wiederholt sich fortlaufend, solange Wasser vorhanden ist und die Pumpe ihn erreichen kann.

Der Begriff 'Schmutzwasser' deutet bereits an, dass diese Pumpen für rauere Umgebungen ausgelegt sind. Sie verfügen über ein robustes Laufrad und einen Motor, der darin konstruiert ist, Partikel wie Sand, Schlamm, kleine Steinchen oder Fasern zu bewältigen, die in normalem Klarwasser nicht vorkommen. Die Größe der Partikel, die eine Pumpe verarbeiten kann, variiert je nach Modell, wird aber oft in Millimetern angegeben. Ein integrierter Schwimmer ist dabei kein Luxus, sondern ein fundamentaler Bestandteil für den automatischen Betrieb, der den manuellen Eingriff überflüssig macht. Modelle wie die Einhell Schmutzwasserpumpe GC-DP 7835 oder die Gardena Schmutzwasserpumpen 9000 und 20000 nutzen dieses Prinzip, um eine zuverlässige Entwässerung zu gewährleisten.

Die Vorteile des automatischen Betriebs

Der offensichtlichste Vorteil ist die Bequemlichkeit. Sie müssen nicht stundenlang daneben stehen und warten, bis das Wasser abgepumpt ist. Die Pumpe erledigt die Arbeit selbstständig, auch über Nacht oder wenn Sie nicht zu Hause sind. Dies ist besonders wertvoll bei unvorhergesehenen Notfällen, wo jede Minute zählt. Zweitens erhöht die Automatik die Sicherheit. Da die Pumpe den Wasserstand genau überwacht und sich selbst abschaltet, verhindert sie ein Trockenlaufen. Ein Trockenlaufen kann den Motor überhitzen und die Pumpe beschädigen, was bei manueller Überwachung eine reale Gefahr darstellt. Drittens sorgt die kontinuierliche, aber bedarfsgerechte Entwässerung dafür, dass Ihr Eigentum schneller und effektiver vor Wasserschäden geschützt wird.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Effizienz. Die Pumpe arbeitet nur dann, wenn sie wirklich gebraucht wird, was Energie spart. Zudem ist die Fähigkeit, auch kleine Restwassermengen zu bewältigen, oft ein Merkmal von Modellen mit integriertem Schwimmer. So kann beispielsweise eine Schmutzwasserpumpe flachsaugend ausgelegt sein, um den Boden nahezu trocken zu legen, während der Schwimmer den exakten Zeitpunkt für die Abschaltung bestimmt.

Der integrierte Schwimmer verwandelt Ihre Schmutzwasserpumpe in ein intelligentes Werkzeug, das eigenständig agiert.

Typische Anwendungsbereiche und Einsatzszenarien

Eine Schmutzwasserpumpe mit integriertem Schwimmer ist weit mehr als nur ein Notfallgerät. Sie erweist sich als unverzichtbarer Helfer in einer Vielzahl von Situationen rund um Haus und Garten. Der klassische Einsatzort ist zweifellos der Keller. Wenn nach starken Regenfällen oder einem Rohrleck Wasser eindringt, ist die Pumpe mit Automatikfunktion die erste Wahl, um den Raum schnell und ohne ständige Beaufsichtigung trocken zu legen. Sie verhindert, dass das Wasser länger als nötig steht und somit Schimmelbildung oder weitere strukturelle Schäden verursacht.

Aber auch außerhalb des Hauses gibt es zahlreiche Gelegenheiten, bei denen eine solche Pumpe glänzt. Gartenteiche müssen regelmäßig gewartet oder umgepumpt werden, beispielsweise wenn Algenwachstum überhandnimmt oder der Teich gereinigt werden soll. Die Pumpe saugt das Schmutzwasser ab und der Schwimmer sorgt dafür, dass sie sich abschaltet, sobald der gewünschte Wasserstand erreicht ist, ohne dass der Teich komplett leer läuft. Ähnliches gilt für die Entwässerung von Swimmingpools nach der Saison oder bei Wartungsarbeiten. Auch Baustellen, auf denen sich Pfützen bilden oder Gräben entwässert werden müssen, profitieren von der robusten Leistung und der automatischen Steuerung einer Schmutzwasserpumpe.

Die Pumpe ist auch hervorragend geeignet, um Garagen oder tief gelegene Hofeinfahrten nach starken Niederschlägen zu entwässern. Bei Renovierungsarbeiten, bei denen Wasser ins Spiel kommt, oder wenn Sie einen Brunnen leeren müssen, leistet sie wertvolle Dienste. Selbst bei der Überbrückung von Wasserstellen, beispielsweise um einen Gartenteich mit Wasser aus einer Regentonne zu versorgen oder um Wasser von einem überfüllten Bereich in einen anderen abzuleiten, kann sie zum Einsatz kommen, oft in Verbindung mit einem passenden Schlauch für Schmutzwasserpumpe.

Wichtige Kriterien für den richtigen Einsatz

Bei der Auswahl und dem Einsatz einer Schmutzwasserpumpe mit integriertem Schwimmer sollten Sie einige Punkte beachten. Erstens ist die Förderleistung entscheidend – sie gibt an, wie viel Wasser die Pumpe pro Stunde oder pro Minute bewegen kann. Dies hängt von der Größe der zu entwässernden Fläche und der Wassermenge ab. Zweitens ist die maximale Förderhöhe wichtig, die angibt, wie hoch die Pumpe das Wasser transportieren kann. Drittens spielt die Partikelfähigkeit eine Rolle: Wie groß dürfen die Verunreinigungen im Wasser sein, damit die Pumpe nicht verstopft? Für den Einsatz in sehr schlammigen Bereichen ist eine hohe Partikelfähigkeit unerlässlich.

Der integrierte Schwimmer muss korrekt eingestellt werden können, um den gewünschten Ein- und Ausschaltpunkt des Wasserspiegels zu definieren. Bei manchen Modellen ist der Schwimmer fest am Gehäuse montiert, bei anderen kann seine Position angepasst werden, um den Automatikbetrieb feinzustufig zu regeln. Ein weiteres praktisches Merkmal ist die Flachsaugfähigkeit, die es der Pumpe ermöglicht, Wasser bis auf wenige Millimeter abzusaugen – ideal für die Nachbereitung von Flächen. Achten Sie auch auf die Länge des Stromkabels und die Anschlussgröße für den Schlauch, um sicherzustellen, dass sie Ihren Anforderungen entsprechen.

Auswahlkriterien: Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Wenn Sie eine Schmutzwasserpumpe mit integriertem Schwimmer für Ihren Haushalt oder Ihr Grundstück benötigen, stehen Sie vor der Entscheidung für das passende Modell. Die Auswahl kann überwältigend sein, doch mit Bedacht auf einige Kernkriterien treffen Sie die richtige Wahl. Zunächst ist die Leistungsfähigkeit der Pumpe von zentraler Bedeutung. Diese wird oft in Liter pro Stunde (l/h) oder Kubikmeter pro Stunde (m³/h) angegeben. Überlegen Sie, wie viel Wasser Sie typischerweise bewältigen müssen. Für gelegentliche Kellerentwässerungen reichen oft Modelle mit mittlerer Leistung, während bei häufigeren oder größeren Wassermengen eine Pumpe mit höherer Kapazität, wie sie beispielsweise eine Gardena Schmutzwasserpumpe 20000 bieten könnte, sinnvoller ist.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die maximale Korngröße, die die Pumpe verarbeiten kann. Diese Angabe, oft in Millimetern (mm) gegeben, bestimmt, wie „schmutzig“ das Wasser sein darf. Für klare oder leicht trübe Flüssigkeiten reichen Pumpen mit geringerer Korngrößenfähigkeit aus. Müssen Sie jedoch mit Schlamm, Sand oder kleinen Kieselsteinen rechnen, benötigen Sie eine Pumpe, die Partikel von 20 mm, 30 mm oder mehr aufnehmen kann. Die sogenannte „Flachsaugleistung“ ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium, wenn Sie den Boden so trocken wie möglich bekommen möchten. Achten Sie auf Modelle, die bis auf wenige Millimeter absaugen können, was besonders bei der Überflutung von Kellern nützlich ist.

Der integrierte Schwimmer im Detail

Der Schwimmerschalter ist das Herzstück der Automatik. Es gibt verschiedene Bauformen: feste Schwimmer, die sich am Pumpengehäuse befinden und nur einen bestimmten Arbeitsbereich abdecken, und verstellbare Schwimmer, die Sie in ihrer Position variieren können. Letztere bieten mehr Flexibilität, da Sie den Ein- und Ausschaltpunkt des Wasserspiegels präziser festlegen können. Eine Pumpe mit integriertem Schwimmer, der in seiner Höhe verstellbar ist, erlaubt es Ihnen, den Arbeitsbereich der Pumpe an die jeweilige Situation anzupassen – beispielsweise für eine Tiefentleerung oder nur für das Abpumpen von Oberflächenwasser. Dies minimiert das Risiko, dass die Pumpe trocken läuft, und maximiert die Effizienz.

Bei der Betrachtung von Modellen wie der Einhell Schmutzwasserpumpe GC-DP 7835 oder verschiedenen Gardena Schmutzwasserpumpen ist es ratsam, die spezifischen Eigenschaften des Schwimmermechanismus zu vergleichen. Manche Systeme sind so konzipiert, dass sie auch bei geringem Wasserstand zuverlässig arbeiten, während andere eher für das schnelle Absaugen großer Mengen gedacht sind. Berücksichtigen Sie auch die Robustheit des Schwimmers und seines Kabels; diese Teile sind oft mechanischen Belastungen ausgesetzt.

Die Wahl der richtigen Korngrößenfähigkeit und einer präzise einstellbaren Automatik sind essenziell für eine effektive Entwässerung.

Installation und Inbetriebnahme: Schritt für Schritt zum trockenen Keller

Die Inbetriebnahme einer Schmutzwasserpumpe mit integriertem Schwimmer ist in der Regel unkompliziert, erfordert aber dennoch Sorgfalt, um die Langlebigkeit und Effektivität des Geräts zu gewährleisten. Zuerst ist die Wahl des richtigen Standorts entscheidend. Die Pumpe sollte auf einer festen, ebenen Oberfläche platziert werden, um ein Umkippen zu verhindern. In vielen Fällen wird sie direkt auf den Boden im zu entwässernden Bereich gestellt. Achten Sie darauf, dass der Schwimmer genügend Bewegungsfreiheit hat, um korrekt arbeiten zu können. Wenn Sie eine Schmutzwasserpumpe mit Ansaugschlauch verwenden, stellen Sie sicher, dass dieser frei von Knicken ist und tief genug ins Wasser reicht.

Der Anschluss des Schlauchs für die Schmutzwasserpumpe ist der nächste logische Schritt. Wählen Sie einen Schlauch, der dem Druck und der Fördermenge der Pumpe gewachsen ist und lang genug ist, um das Wasser dorthin zu leiten, wo es hingehört – beispielsweise in einen Abwasserkanal, einen Gully, einen Bach oder eine Sickergrube. Vermeiden Sie unnötig lange oder enge Schläuche, da diese den Fluss behindern und die Pumpleistung beeinträchtigen können. Bei mehreren Pumpen im Einsatz, wie bei größeren Überschwemmungen, ist auf eine fachgerechte Installation zu achten.

Die ersten Betriebsminuten und die Einstellung des Schwimmers

Nachdem die Pumpe platziert und der Schlauch angeschlossen ist, kann die Inbetriebnahme erfolgen. Stellen Sie sicher, dass die Pumpe an eine geeignete und sichere Stromquelle angeschlossen ist. Oftmals sind Schmutzwasserpumpen mit integriertem Schwimmer für den automatischen Betrieb ausgelegt, sodass sie sich bei Erreichen eines bestimmten Wasserstands von selbst einschalten. Wenn Ihr Modell über einen manuell verstellbaren Schwimmer verfügt, ist nun der Moment gekommen, diesen auf den gewünschten Wasserspiegel für den Einschalt- und Ausschaltpunkt einzustellen. Konsultieren Sie hierfür unbedingt die Bedienungsanleitung des Herstellers.

Beobachten Sie die Pumpe in den ersten Betriebsminuten genau. Steigt das Wasser, sollte sich die Pumpe einschalten und mit gleichmäßigem Druck fördern. Sinkt das Wasser, muss sich die Pumpe automatisch abschalten, sobald der vom Schwimmer definierte Pegel unterschritten wird. Falls die Pumpe nicht anspringt oder sich nicht abschaltet, überprüfen Sie die Schwimmerposition und die Stromversorgung. Eine Schmutzwasserpumpe ohne Schwimmer erfordert hingegen ständige manuelle Überwachung, was den Vorteil der Automatik zunichtemacht.

Kontrollieren Sie immer die korrekte Funktion des Schwimmers, um einen reibungslosen automatischen Betrieb zu gewährleisten.

Wartung und Pflege für eine lange Lebensdauer

Damit Ihre Schmutzwasserpumpe mit integriertem Schwimmer auch nach vielen Einsätzen zuverlässig ihren Dienst verrichtet, ist eine regelmäßige Wartung und Pflege unerlässlich. Der wichtigste Schritt ist die Reinigung der Pumpe nach jedem Gebrauch, insbesondere des Ansaugkorbs und des Laufrads. Grobe Verunreinigungen wie Blätter, Schlamm oder kleine Steine können sich festsetzen und die Leistung mindern oder sogar zu einem Defekt führen. Spülen Sie die Pumpe gründlich mit klarem Wasser ab, um alle Rückstände zu entfernen. Dies gilt insbesondere für die Bereiche, wo eine Schmutzwasserpumpe flachsaugend arbeitet, da hier oft feiner Schlamm angesaugt wird.

Der integrierte Schwimmer sollte ebenfalls regelmäßig auf seine Beweglichkeit geprüft werden. Setzen Sie ihn keinen starken mechanischen Kräften aus und stellen Sie sicher, dass er nicht durch Ablagerungen oder Schmutz blockiert wird. Ein klemmender Schwimmer kann dazu führen, dass die Pumpe nicht korrekt startet oder stoppt, was den automatischen Betrieb gefährdet und im schlimmsten Fall zu Schäden durch Trockenlaufen oder Überflutung führt. Wenn Sie feststellen, dass der Schwimmer schwergängig ist, reinigen Sie ihn vorsichtig und prüfen Sie, ob er sich frei bewegen lässt.

Tipps zur Vorbeugung von Problemen

Um potenzielle Probleme von vornherein zu vermeiden, sollten Sie die Pumpe vor der Lagerung immer vollständig trocknen. Lagern Sie sie an einem trockenen und frostfreien Ort. Vermeiden Sie es, die Pumpe für Flüssigkeiten zu verwenden, die nicht für Schmutzwasser geeignet sind, wie z.B. aggressive Chemikalien oder Öle, es sei denn, das Modell ist ausdrücklich dafür ausgelegt. Achten Sie auf die maximale Eintauchtiefe, die in der Betriebsanleitung angegeben ist, und überschreiten Sie diese nicht, um den Motor vor Wasserschäden zu schützen.

Wenn Sie die Pumpe längere Zeit nicht benutzen, empfiehlt es sich, sie gelegentlich kurz laufen zu lassen, um die Mechanik in Schwung zu halten und zu prüfen, ob sie noch einwandfrei funktioniert. Dies ist besonders relevant, wenn Sie eine Pumpe für saisonale Einsätze wie die Entwässerung eines Gartenteichs oder die Vorbereitung auf die Regenzeit nutzen. Bevor Sie eine Pumpe im Notfall einsetzen, empfiehlt es sich, sie einmal probehalber laufen zu lassen, um sicherzustellen, dass sie einsatzbereit ist.

Eine saubere Pumpe und ein frei beweglicher Schwimmer sind die Garantie für zuverlässige Leistung, besonders wenn es darauf ankommt.

Häufige Fragen und Antworten zur Schmutzwasserpumpe mit integriertem Schwimmer

Die Entscheidung für eine Schmutzwasserpumpe mit integriertem Schwimmer wirft oft spezifische Fragen auf. Viele Nutzer sind unsicher bezüglich der genauen Funktionsweise, der Anwendungsbereiche oder der notwendigen Wartung. Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen, um Ihnen die Auswahl und Nutzung zu erleichtern.

Was ist der Unterschied zwischen einer Schmutzwasserpumpe und einer Klarwasserpumpe?

Der Hauptunterschied liegt in der Konstruktion des Laufrads und der Fähigkeit, feste Partikel zu verarbeiten. Eine Klarwasserpumpe ist für saubere oder leicht verschmutzte Flüssigkeiten konzipiert und würde durch grobe Verunreinigungen schnell verstopfen oder beschädigt werden. Eine Schmutzwasserpumpe hingegen verfügt über ein robustes Laufrad, das speziell dafür ausgelegt ist, Partikel wie Sand, Schlamm, kleine Steine oder Fasern bis zu einer bestimmten Größe zu fördern, ohne Schaden zu nehmen.

Wie stelle ich den Schwimmer richtig ein?

Die Einstellung des Schwimmers variiert je nach Modell. Bei fest montierten Schwimmern ist die Position vorgegeben. Bei verstellbaren Schwimmern können Sie den Ansprech- und Abschaltpunkt des Wasserspiegels oft durch Verschieben des Schwimmers am Kabel oder durch Einstellung an einer Halterung am Pumpengehäuse justieren. Es ist ratsam, die Bedienungsanleitung des jeweiligen Herstellers zu konsultieren, um die optimale Einstellung für Ihre spezifische Anwendung zu finden und ein trockenes Laufen der Pumpe zu verhindern.

Kann eine Schmutzwasserpumpe mit integriertem Schwimmer auch im Außenbereich eingesetzt werden?

Ja, viele Schmutzwasserpumpen sind für den Einsatz im Außenbereich konzipiert und robust genug, um widrigen Bedingungen standzuhalten. Achten Sie jedoch darauf, dass die Pumpe und das Stromkabel vor direkter Sonneneinstrahlung und extremen Temperaturen geschützt sind, wenn sie nicht in Gebrauch sind. Stellen Sie sicher, dass der Stromanschluss im Außenbereich sicher und wasserdicht ist.

Wie viel Leistung sollte meine Pumpe haben?

Die benötigte Leistung hängt von der Menge des Wassers ab, das Sie abpumpen müssen, und der Distanz, über die es transportiert werden soll. Die Förderleistung wird meist in Litern pro Stunde (l/h) oder Kubikmetern pro Stunde (m³/h) angegeben. Für den gelegentlichen Einsatz im Keller reichen oft Modelle mit einer Leistung von 5.000 bis 10.000 l/h. Bei größeren Flächen oder schnellerer Entwässerung sind Pumpen mit über 15.000 l/h empfehlenswert.

Was bedeutet „flachsaugend“?

„Flachsaugend“ bedeutet, dass die Pumpe das Wasser bis auf einen sehr geringen Restwasserstand absaugen kann, oft nur wenige Millimeter über dem Boden. Dies ist besonders nützlich, um Räume nach einer Überschwemmung nahezu trocken zu legen, ohne nacharbeiten zu müssen. Nicht alle Schmutzwasserpumpen sind flachsaugend, prüfen Sie dies bei der Modellauswahl.

Muss die Pumpe beim Betrieb beaufsichtigt werden?

Der entscheidende Vorteil einer Schmutzwasserpumpe mit integriertem Schwimmer ist gerade die automatische Betriebsweise. Der Schwimmer schaltet die Pumpe ein, sobald ein bestimmter Wasserstand erreicht ist, und schaltet sie wieder aus, wenn der Pegel wieder gesunken ist. Dies bedeutet, dass die Pumpe eigenständig arbeiten kann und keine ständige Beaufsichtigung erfordert, solange sie korrekt installiert ist und der Schwimmer frei beweglich ist.

Welche Schlauchgröße ist die richtige?

Die Schlauchgröße sollte zur Fördermenge und zur Anschlussgröße der Pumpe passen. Ein zu enger Schlauch kann die Pumpleistung erheblich reduzieren und die Pumpe überlasten. Prüfen Sie die Angaben des Herstellers zur empfohlenen Schlauchgröße. Gängige Größen für Hauspumpen sind oft 1 Zoll, 1,25 Zoll oder 1,5 Zoll. Achten Sie auch auf die maximale Schlauchlänge, da auch diese den Druck beeinflusst.