Das Problem: Trübes Wasser und ein unausgeglichenes Biotop
Ein Gartenteich sollte eine Oase der Ruhe und des Lebens sein. Doch allzu oft kämpfen Teichbesitzer mit trübem, grünem Wasser, übermäßigem Algenwachstum und einem Mangel an Vielfalt. Dieses Problem ist nicht nur unansehnlich, sondern signalisiert ein gestörtes biologisches Gleichgewicht. Ein Teich ohne die richtigen Wasser-Teichpflanzen ist wie ein Garten ohne Erde – ihm fehlt die Grundlage für Gesundheit und Vitalität. Die Ursache liegt oft in einem Mangel an natürlichen Klärern und Nährstoffkonkurrenten, was Algen freie Bahn lässt und das Ökosystem aus dem Takt bringt.
- Wasser-Teichpflanzen sind essenziell für ein gesundes Teichbiotop.
- Sie bekämpfen Algen und klären das Wasser auf natürliche Weise.
- Pflanzen bieten Lebensraum und Sauerstoff für Teichbewohner.
- Die richtige Auswahl ist entscheidend für die Teichharmonie.
Warum Pflanzen die Lösung sind
Die Natur hat für jedes Problem eine Lösung parat, und für den Gartenteich sind es die Wasser-Teichpflanzen. Sie sind weit mehr als nur dekorative Elemente. Ihre Wurzeln entziehen dem Wasser überschüssige Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphat, die sonst die Algenbildung fördern würden. Gleichzeitig produzieren sie durch Photosynthese Sauerstoff, der für Fische und andere Wasserlebewesen lebensnotwendig ist. Verlandungszonen und Uferbereiche werden durch sie stabilisiert, und sie bieten Kleintieren sowie Insekten wie Libellen einen wichtigen Lebensraum. Ein gut bepflanzter Teich ist somit ein sich selbst regulierendes System, das weniger anfällig für Störungen ist.
Die unsichtbaren Helfer: Nährstoffkonkurrenz und Sauerstoffproduktion
Die wahre Kraft der Wasser-Teichpflanzen liegt in ihrer Fähigkeit, im Verborgenen zu wirken. Während wir ihre Blüten oder das Spiel des Schilfs im Wind bewundern, arbeiten ihre Wurzeln und Blätter unermüdlich daran, das Wasser zu reinigen. Sie sind natürliche Filter, die Nährstoffe binden, bevor die Algen sie aufnehmen können. Stellen Sie sich vor, Sie würden ein Zuhause reinigen, indem Sie alle Lebensmittel entfernen, die Schimmel wachsen lassen könnten – genau das tun Teichpflanzen für das Wasser. Zusätzlich setzen sie Sauerstoff frei, der essenziell für die Atmung aller im Teich lebenden Organismen ist. Ohne ausreichende Sauerstoffzufuhr könnten Fische und nützliche Mikroorganismen ersticken, besonders in den wärmeren Monaten, wenn der Sauerstoffgehalt sowieso sinkt.
Ein klarer Teich ist ein gesunder Teich, und gesunde Teiche leben von ihren Pflanzen.
Die häufigsten Ursachen für Teichprobleme
Bevor wir uns den Lösungen zuwenden, ist es hilfreich zu verstehen, warum Probleme wie trübes Wasser überhaupt entstehen. Einer der Hauptgründe ist ein Ungleichgewicht der Nährstoffe. Wenn zu viele Nährstoffe ins Wasser gelangen – sei es durch übermäßiges Füttern der Fische, herabfallendes Laub von umliegenden Bäumen oder durch Dünger aus dem angrenzenden Garten – schaffen diese ideale Bedingungen für Algen. Ein weiterer Faktor ist eine zu geringe Bepflanzung. Fehlen die natürlichen Konkurrenten der Algen, können diese sich unkontrolliert ausbreiten. Auch eine zu geringe Wasseroberfläche, die nicht genügend Sauerstoffaustausch mit der Luft ermöglicht, oder eine Überbesetzung mit Fischen kann das Gleichgewicht stören.
Die Lösung: Die richtige Auswahl und Platzierung von Wasser-Teichpflanzen
Die Auswahl der passenden Wasser-Teichpflanzen ist der Schlüssel zu einem lebendigen und klaren Teich. Es gibt verschiedene Pflanzzonen in einem Teich, und jede hat ihre spezifischen Anforderungen und Vorteile. Die richtige Verteilung dieser Pflanzenarten sorgt für ein harmonisches Ökosystem und verhindert, dass sich einzelne Arten zu stark ausbreiten.
Die Zonen im Teich und ihre Bewohner
Um die passende Pflanze für Ihren Teich zu finden, müssen Sie die verschiedenen Bereiche verstehen: Die Sumpfzone, die Flachwasserzone, die Tiefwasserzone und die Unterwasser- bzw. Sauerstoffpflanzen. Jede Zone bietet spezifische Lebensbedingungen für Pflanzen und damit auch für Tiere.
Die Sumpfzone (Feuchtzone): Diese Zone ist nur wenige Zentimeter tief und grenzt direkt an den Teichrand. Pflanzen hier mögen feuchte Füße, aber keine permanente Staunässe. Typische Bewohner sind zum Beispiel der Blutweiderich (Lythrum salicaria) oder der Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica). Sie helfen, das Wasser am Rand zu reinigen und bieten Kleintieren Unterschlupf.
Die Flachwasserzone (Uferzone): Hier reicht das Wasser meist bis zu 20 cm tief. Pflanzen in diesem Bereich sind entscheidend für die Sauerstoffanreicherung und Nährstoffaufnahme. Guter Besatz kommt von Arten wie Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia) oder Sumpfdotterblumen (Caltha palustris). Sie sind wichtig, um das Wasser zu filtern und dem Teich Struktur zu geben.
Die Tiefwasserzone: Diese Zone beginnt dort, wo die Teichfolie in die Tiefe geht und das Wasser tiefer als 20 cm ist. Hier fühlen sich vor allem Seerosen (Nymphaea) wohl, deren Blätter die Wasseroberfläche beschatten und so das Algenwachstum eindämmen. Auch die Wasser-Schwertlilie (Iris pseudacorus) kann hier, mit ihrem Wurzelballen knapp unter der Wasseroberfläche, gut gedeihen.
Die Unterwasserzone (Sauerstoffpflanzen): Diese Pflanzen leben vollständig unter Wasser und sind für die Sauerstoffversorgung des gesamten Teichs von immenser Bedeutung. Sie nehmen Nährstoffe direkt aus dem freien Wasser auf und konkurrieren so effektiv mit Algen. Beispiele hierfür sind das Hornkraut (Ceratophyllum demersum) oder die Wasserpest (Elodea canadensis). Achten Sie auf eine gute Verteilung dieser essenziellen Teichpflanzen.
Die Wahl der richtigen Arten: Winterhart und funktionell
Beim Kauf von Wasser-Teichpflanzen sollten Sie auf deren Winterhärte achten, besonders wenn Sie nicht vorhaben, empfindliche Arten jedes Jahr neu zu pflanzen. Blühende teichpflanzen winterhart wie beispielsweise bestimmte Sorten der Seerose oder des Blutweiderichs bringen zusätzlich Farbe in den Teich und erfreuen das Auge während der warmen Monate. Für die Algenbekämpfung sind Unterwasserpflanzen wie Tausendblatt (Myriophyllum spicatum) und Wasserpest unverzichtbar. Sie sind oft als teichpflanzen set winterhart erhältlich, was die Erstausstattung erleichtert.
Ein wichtiger Aspekt ist auch die Wuchsstärke der Pflanzen. Manche Arten können sehr wuchsfreudig sein und andere überwuchern. Informieren Sie sich vor dem Kauf über die Endgröße und Ausbreitungsfreudigkeit. Ein gesundes Verhältnis zwischen verschiedenen Pflanzentypen – sowohl Schwimmblatt- als auch Unterwasser- und Uferpflanzen – ist entscheidend. Beachten Sie, dass für kleinere Teiche oder Miniteiche spezielle kleinwüchsige Varianten existieren, die das natürliche Gleichgewicht nicht überfordern.
Pflanzen Sie nicht zu dicht! Geben Sie jeder Pflanze genügend Raum zum Wachsen. Eine Überbepflanzung kann ähnlich negative Effekte haben wie eine Unterbepflanzung, indem sie zu Konkurrenz und Nährstoffmangel für die Pflanzen selbst führt.
Die richtige Pflanzung für maximalen Nutzen
Die Platzierung der Pflanzen ist genauso wichtig wie ihre Auswahl. Pflanzen Sie Uferpflanzen so, dass sie den Rand leicht beschatten und so das Aufheizen des Wassers verhindern. Seerosen gehören in die Tiefwasserzone und sollten so positioniert werden, dass ihre Blätter genügend Fläche bedecken, um das Wasser vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Unterwasserpflanzen werden am besten frei im Wasser verteilt oder an einigen Stellen auf dem Teichgrund verankert, sodass sie effektiv Nährstoffe aus dem gesamten Wasserkörper aufnehmen können. Achten Sie darauf, dass Pflanzen, die zur Verlandung neigen, nicht direkt den Auslauf oder Filter belagern, um Verstopfungen zu vermeiden.
Der Einsatz von speziellen Pflanzkörben ist ratsam, um das Ausbreiten von wurzelnden Pflanzen zu kontrollieren und ein Zuviel an Erde im Teich zu verhindern.
Teichpflanzen kaufen: Worauf Sie achten sollten
Wenn Sie wasser teichpflanzen kaufen möchten, suchen Sie nach gesunden Exemplaren ohne sichtbare Schäden oder Anzeichen von Krankheiten. Achten Sie auf frisches Blattwerk und kräftige Wurzeln. Die Jahreszeit spielt ebenfalls eine Rolle: Der späte Frühling und Frühsommer sind ideal, um Pflanzen in Ihr bestehendes oder neues Teichsystem einzusetzen, da sie dann gute Wachstumsbedingungen vorfinden. Viele Fachgeschäfte und Online-Händler bieten teichpflanzen kaufen Optionen an, oft auch als Sets, die bereits auf die Bedürfnisse bestimmter Teichgrößen und -typen abgestimmt sind. Vergleichen Sie das Angebot und achten Sie auf die Beschreibung der Pflanzen, um sicherzustellen, dass sie für Ihre spezifischen Teichbedingungen geeignet sind.
Pflege und Überwinterung: Langfristige Gesundheit sichern
Damit Ihre Wasser-Teichpflanzen ihre reinigende und verschönernde Wirkung langfristig entfalten können, bedürfen sie einer gewissen Pflege. Diese ist meist unkompliziert, erfordert aber Aufmerksamkeit für die spezifischen Bedürfnisse der Pflanzen und des Teichökosystems.
Regelmäßige Kontrolle und Auslichtung
Die wichtigste Pflegemaßnahme ist die regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls Auslichtung der Pflanzen. Wasser-Teichpflanzen, die sich zu stark ausbreiten, können andere Arten verdrängen oder den Teich zu schnell zuwachsen lassen. Entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile, um zu verhindern, dass diese verrotten und unerwünschte Nährstoffe ins Wasser abgeben. Dies gilt besonders für Blätter, die im Herbst in den Teich fallen. Ein Laubschutznetz kann hier eine sinnvolle Prävention darstellen. Auch zu dicht gewordene Polster von Wasserpflanzen sollten ausgelichtet werden, um den anderen Pflanzen und den Wasserbewohnern genügend Raum zu geben.
Ein einfacher Rückschnitt mit einer Teichschere oder einem Kescher reicht oft aus, um die Pflanzen in Form zu halten.
Düngung: Weniger ist mehr
Die meisten Wasser-Teichpflanzen benötigen keine zusätzliche Düngung, da sie ihre Nährstoffe direkt aus dem Wasser ziehen. Wenn Ihr Teich jedoch sehr nährstoffarm ist oder die Pflanzen Anzeichen von Mangelerscheinungen zeigen (z. B. blasse Blätter bei Seerosen), kann eine spezielle Teichdüngung in Erwägung gezogen werden. Verwenden Sie hierfür langsam freisetzende Langzeitdünger in Form von Stäbchen oder Tabletten, die direkt in den Wurzelballen der Pflanzen eingebracht werden. Achten Sie darauf, Dünger niemals direkt ins freie Wasser zu geben, da dies zu einer starken Algenblüte führen kann. Die richtige Dosierung ist entscheidend – zu viel Dünger schadet mehr als er nützt.
Überwinterung: Schutz für empfindliche Arten
Nicht alle Wasser-Teichpflanzen sind gleich robust. Während viele heimische Arten wie Rohrkolben oder bestimmte Gräser winterhart sind, benötigen tropische oder empfindlichere Gewächse spezielle Behandlung. Typische teichpflanzen winterhart Sorten können in den meisten Klimazonen im Teich verbleiben. Ihre oberirdischen Teile sterben oft ab, aber die Wurzeln überdauern im Schlamm. Empfindliche Arten, wie zum Beispiel manche tropischen Seerosen oder Wassersalate, müssen frostfrei überwintert werden. Dies geschieht meist, indem man sie in Kübeln in ein kühles, helles Gewächshaus oder eine Garage stellt und nur leicht feucht hält. Die Überwinterung von teichpflanzen überwintern ist ein wichtiger Schritt, um den langfristigen Erhalt Ihrer Teichflora zu gewährleisten. Einige teichpflanzen set winterhart bieten bereits eine gute Grundausstattung für diese Bedürfnisse.
Kontrollieren Sie im Herbst, welche Ihrer Pflanzen als winterhart gelten und welche besonderen Schutz benötigen, um böse Überraschungen im Frühjahr zu vermeiden.
Feindbild Algen: Die Rolle der Pflanzen im Kampf
Im Kampf gegen teichpflanzen gegen algen spielen die richtigen Wasser-Teichpflanzen eine zentrale Rolle. Sie entziehen den Algen die Nährstoffe, die diese zum schnellen Wachstum benötigen. Besonders Unterwasserpflanzen sind hierbei unschlagbar. Je dichter und gesünder diese Pflanzen wachsen, desto weniger Chancen haben die Algen. Dennoch kann es in der Anfangsphase der Teichgestaltung oder nach starken Belastungen vorkommen, dass Algen überhandnehmen. Hier kann eine biologische Algenkur, die das biologische Gleichgewicht unterstützt, helfen, während die Pflanzen ihre volle Wirkung entfalten. Ein kompletter Verzicht auf Pflanzen ist der sicherste Weg zu einem Algenproblem.
Reinigen Sie Pflanzkörbe bei Bedarf vorsichtig. Entfernen Sie überschüssiges Algenwachstum oder abgestorbene Blätter vom Korb und den Wurzeln, aber spülen Sie die Wurzeln nicht vollständig aus, um die nützlichen Mikroorganismen nicht zu entfernen.
Umgang mit Schädlingen und Krankheiten
Wasser-Teichpflanzen sind relativ robust gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Gelegentlich können Blattläuse an jungen Trieben oder Schnecken an den Blättern auftreten. Meist sind diese jedoch kein großes Problem und werden von natürlichen Fressfeinden wie Vögeln oder Insekten in Schach gehalten. Bei einem sehr starken Befall können Sie versuchen, Schädlinge manuell zu entfernen. Vermeiden Sie chemische Pflanzenschutzmittel im Teich, da diese das gesamte Ökosystem gefährden können. Ein gesunder Teich mit einer guten Pflanzenvielfalt ist die beste Vorbeugung gegen Probleme.
Teichpflanzen im Winter: Vorbereitung für die kalte Jahreszeit
Der Winter bringt für jeden Gartenteich eine besondere Herausforderung mit sich. Während die meisten Bewohner wie Fische in tiefere, eisfreie Zonen zurückziehen, müssen auch die Wasser-Teichpflanzen auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden, damit sie im nächsten Frühjahr wieder kräftig austreiben können.
Die Wichtigkeit der Überwinterung
Die Überwinterung ist essenziell, um die Lebenszyklen vieler Wasser-Teichpflanzen zu sichern. Frost kann empfindliche Wurzeln zerstören und ganze Pflanzen vernichten, wenn sie nicht geschützt werden. Selbst winterharte Arten profitieren von einer gewissen Vorbereitung. Sie müssen sich regenerieren können und dürfen nicht durch herabfallendes Laub oder Eisdruck beschädigt werden. Die richtige Vorbereitung der teichpflanzen überwintern sichert nicht nur deren Bestand, sondern auch die Funktionalität des Teichbiotops für das kommende Jahr.
Ohne eine angepasste Wintervorbereitung können selbst robuste teichpflanzen winterhart im nächsten Frühjahr fehlen.
Was passiert mit den Pflanzen im Winter?
Im Herbst beginnen die meisten Wasser-Teichpflanzen, sich auf die Ruhephase vorzubereiten. Sie ziehen Nährstoffe aus ihren oberirdischen Teilen in die Wurzeln zurück. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben ab oder ziehen sich unter die Wasseroberfläche zurück. Unterwasserpflanzen reduzieren ihre Aktivität erheblich, während sie in den wärmeren Monaten ein wahres Nährstoff- und Sauerstoffwunder waren. Seerosen ziehen ihre Blätter und Blüten ein und ihre Wurzelstöcke ruhen im Schlamm. Nur wenige Arten, wie zum Beispiel bestimmte Gräser, behalten ihre grüne Substanz teilweise bei.
Vorbereitende Maßnahmen vor dem ersten Frost
Bevor der erste Frost einsetzt, sollten einige wichtige Schritte unternommen werden. Entfernen Sie totes oder absterbendes Laub von den Pflanzen und vom Teichgrund. Dies ist besonders wichtig für die untergetauchten Pflanzen und die Wurzelballen von Seerosen. Wenn Sie ein Laubschutznetz über den Teich gespannt haben, stellen Sie sicher, dass es richtig befestigt ist, um Laub effektiv abzufangen. Für die Sauerstoffversorgung im Winter ist es ratsam, eine Eisfreihaltevorrichtung zu installieren, die ein kleines Loch in der Eisdecke offen hält. Dies ermöglicht den Gasaustausch, was auch den ruhenden Pflanzen zugutekommt.
Schneiden Sie abgestorbene Pflanzenteile auf etwa 5-10 cm über dem Wurzelballen zurück, insbesondere bei Pflanzen in Pflanzkörben.
Überwinterung von frostempfindlichen Arten
Wenn Sie tropische oder nicht winterharte Wasser-Teichpflanzen besitzen, müssen diese vor dem ersten Frost aus dem Teich genommen werden. Holen Sie die Pflanzen vorsichtig aus den Körben oder vom Teichgrund. Stellen Sie sie in frostfreie Behälter, die mit Wasser gefüllt sind, und lagern Sie sie an einem hellen, kühlen Ort, wie beispielsweise einem frostfreien Keller, einer Garage oder einem unbeheizten Gewächshaus. Die Lagertemperatur sollte idealerweise zwischen 5 und 10 Grad Celsius liegen. Halten Sie das Wasser leicht feucht, aber vermeiden Sie Staunässe. Regelmäßiges Kontrollieren auf Krankheiten oder Fäulnismuster ist dabei unerlässlich. So können Sie sicherstellen, dass Ihre blühenden teichpflanzen winterhart auch nach der Ruhephase im nächsten Jahr wieder gedeihen.
Lagern Sie empfindliche Pflanzen nicht in vollständig trockenen Behältern. Ein leichter Wasserstand oder regelmäßiges Befeuchten der Wurzeln ist wichtig, um Austrocknung zu verhindern.
Winterharte Pflanzen: Was sie brauchen
Winterharte teichpflanzen winterhart, wie zum Beispiel viele Unterwasserpflanzen und die meisten heimischen Sumpf- und Uferpflanzen, können im Teich verbleiben. Sie sind an die kalten Temperaturen angepasst. Wichtig ist hierbei, dass ihre Wurzeln im Schlamm oder in Pflanzkörben tief genug im Wasser sitzen, um vor dem Durchfrieren geschützt zu sein. Wenn Sie Pflanzen in flachen Zonen haben, die von Frost bedroht sind, können Sie diese mit Reisig oder Vlies abdecken oder an tiefere Stellen im Teich umplatzieren. Sorgen Sie dafür, dass die Pflanzen nicht durch Eisdruck beschädigt werden können. Die teichpflanzen kaufen für den Herbst sollte also immer auch die Wintertauglichkeit berücksichtigen.
Der Frühling kommt: Erste Pflegemaßnahmen
Sobald die Temperaturen im Frühling steigen und die Gefahr von starkem Frost vorüber ist, können Sie mit den ersten Pflegemaßnahmen beginnen. Entfernen Sie das Laubschutznetz und beginnen Sie, die Teichpflanzen aus ihren Winterquartieren zurück in den Teich zu setzen. Beginnen Sie mit den frostbeständigen Arten, sobald der Boden nicht mehr gefroren ist. Empfindliche Pflanzen sollten Sie erst nach den letzten Frösten wieder ins Freie bringen. Reinigen Sie die Pflanzkörbe, topfen Sie die Pflanzen gegebenenfalls in frische Erde um (verwenden Sie spezielle Teichpflanzenerde) und setzen Sie sie an ihren angestammten Platz im Teich. Dies gibt Ihren wasser teichpflanzen den besten Start in die neue Saison.
Teichpflanzen gegen Algen: Die natürliche Verteidigungslinie
Algen sind der natürliche Feind klarer Teiche. Sie konkurrieren um Licht und Nährstoffe und können das gesamte Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen. Die effektivste und nachhaltigste Methode zur Algenkontrolle ist der Einsatz von Wasser-Teichpflanzen, die als natürliche Konkurrenten und Nährstoffkonkurrenten fungieren.
Das Prinzip der Nährstoffkonkurrenz
Algen benötigen, genau wie höhere Pflanzen, Nährstoffe, um zu wachsen. Im Gartenteich sind dies vor allem Nitrate und Phosphate, die aus Fischausscheidungen, abgestorbenen Pflanzenteilen und organischem Material stammen können. Wenn diese Nährstoffe im Wasser reichlich vorhanden sind, können sich Algen explosionsartig vermehren. Wasser-Teichpflanzen, insbesondere Unterwasserpflanzen, sind jedoch oft effizienter darin, diese Nährstoffe aufzunehmen. Sie binden sie in ihrem Gewebe, entziehen sie so den Algen und verhindern deren Wachstum. Je dichter und gesünder das Pflanzenwachstum ist, desto weniger Nährstoffe stehen den Algen zur Verfügung.
Eine üppige Bepflanzung ist die beste und nachhaltigste Algenprophylaxe, die Sie Ihrem Teich gönnen können.
Geeignete Pflanzen zur Algenbekämpfung
Nicht jede Pflanze ist gleich gut im Kampf gegen Algen. Besonders wirksam sind sogenannte Sauerstoffpflanzen, die vollständig unter Wasser leben. Dazu gehören:
- Hornkraut (Ceratophyllum demersum): Eine der besten Nährstoffkonkurrenten. Es wächst schnell und benötigt keine Wurzeln, da es sich über das Wasser ernährt.
- Wasserpest (Elodea canadensis): Ebenfalls ein starker Nährstoffaufnehmer und Sauerstoffproduzent. Sie wächst sehr üppig.
- Tausendblatt (Myriophyllum spicatum): Mit seinen gefiederten Blättern nimmt es Nährstoffe auf und bietet zudem Kleintieren Lebensraum.
- Laichkräuter (Potamogeton spp.): Verschiedene Arten, die ebenfalls effektiv Nährstoffe binden.
Auch Schwimmblattpflanzen wie Seerosen spielen eine indirekte Rolle. Ihre Blätter beschatten die Wasseroberfläche, was das Algenwachstum reduziert, da Algen, wie alle Pflanzen, Licht für die Photosynthese benötigen. Ufer- und Sumpfpflanzen helfen zusätzlich, indem sie Nährstoffe aus dem umliegenden Erdreich aufnehmen, bevor diese in den Teich gelangen können.
Die richtige Menge macht den Unterschied
Es reicht nicht aus, einfach einige Pflanzen in den Teich zu werfen. Die Menge und Dichte der Bepflanzung sind entscheidend. Experten empfehlen, dass etwa ein Drittel bis die Hälfte der Teichoberfläche mit Pflanzen bedeckt sein sollte, wobei ein signifikanter Anteil davon Unterwasserpflanzen sein muss. Achten Sie darauf, die Pflanzen regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls zu vermehren oder zurückzuschneiden, um eine optimale Wirkung zu erzielen. Wenn Sie teichpflanzen kaufen, wählen Sie eine Mischung aus verschiedenen Arten für unterschiedliche Zonen und Funktionen.
Bringen Sie im Frühjahr oder Frühsommer frische Unterwasserpflanzen ein, um die Nährstoffkonkurrenz hoch zu halten. Kaufen Sie diese separat oder ernten Sie sie vorsichtig aus einem gut entwickelten Teich.
Vorbeugung ist besser als Bekämpfung
Die beste Strategie gegen Algen ist die Vorbeugung durch eine gesunde Bepflanzung. Reduzieren Sie die Fütterung der Fische auf ein Minimum (Fische sollten nur so viel fressen, wie sie in wenigen Minuten aufnehmen können). Vermeiden Sie Überdüngung des umliegenden Gartens und fangen Sie herabfallendes Laub mit einem Netz ab. Ein biologisches Gleichgewicht, das durch eine vielfältige Flora und Fauna gefördert wird, ist der Schlüssel. Teichpflanzen kaufen, die winterhart sind, stellt sicher, dass diese natürliche Verteidigungslinie das ganze Jahr über präsent ist, auch wenn die Aktivität im Winter reduziert ist.
Umgang mit akuten Algenproblemen
Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer starken Algenblüte kommen, sind die Wasser-Teichpflanzen weiterhin Ihre besten Verbündeten. Sie werden weiterhin Nährstoffe aufnehmen und das Wasser filtern, auch wenn die Algen sichtbar sind. In akuten Fällen kann eine biologische Algenkur helfen, das biologische Gleichgewicht wiederherzustellen. Vermeiden Sie chemische Algizide, da diese oft das gesamte Teichleben schädigen und die Ursache des Problems – den Nährstoffüberschuss – nicht beheben. Stattdessen können sie sogar abgestorbene Algen produzieren, die dann weiter verrotten und das Problem verschärfen. Konzentrieren Sie sich darauf, die Pflanzendichte zu erhöhen und die Wasserqualität durch natürliche Mittel zu verbessern.
Wasserpflanzen für verschiedene Teicharten und -größen
Nicht jeder Gartenteich ist gleich. Ob ein kleiner Miniteich auf dem Balkon, ein naturnaher Schwimmteich oder ein klassischer Zierteich – jede Art stellt unterschiedliche Anforderungen an die Bepflanzung. Die Auswahl und Menge der Wasser-Teichpflanzen muss auf die spezifische Größe und Tiefe Ihres Teichs abgestimmt sein, um ein gesundes Gleichgewicht zu fördern.
Der Miniteich: Wenig Platz, große Wirkung
Miniteiche oder auch Balkonteiche sind oft nur wenige hundert Liter groß und sehr flach. Hier ist eine sorgfältige Auswahl der Pflanzen entscheidend, um das kleine Ökosystem nicht zu überfordern. Kleinwüchsige Sorten sind hier die beste Wahl. Einige wenige, gut ausgewählte Pflanzen können bereits eine beachtliche Wirkung erzielen. Ein Zwerg-Rohrkolben, eine kleine Seerosenart oder einige Unterwasserpflanzen wie Zwerg-Hornblatt können Wunder wirken. Achten Sie darauf, keine Pflanzen zu wählen, die stark wuchern oder sehr groß werden. Auch bei Miniteichen ist eine gute Sauerstoffversorgung durch Pflanzen wichtig, um Algenwachstum zu minimieren.
Eine kleine Seerose kann die Wasseroberfläche bereits ausreichend beschatten, um das Algenwachstum zu reduzieren.
Der Klassische Zierteich: Balance zwischen Ästhetik und Funktion
Bei einem Zierteich steht oft die optische Gestaltung im Vordergrund, doch die Funktion der Wasser-Teichpflanzen ist ebenso wichtig. Hier können Sie eine größere Vielfalt einsetzen. Kombinieren Sie blühende teichpflanzen winterhart für Farbe mit Unterwasserpflanzen für die Klärung und Sauerstoffproduktion. Ufer- und Sumpfpflanzen strukturieren den Randbereich und schaffen einen natürlichen Übergang zur umgebenden Gartengestaltung. Achten Sie auf die verschiedenen Tiefenzonen und wählen Sie entsprechend passende Pflanzen. Eine Bepflanzung von etwa einem Drittel bis zur Hälfte der Oberfläche sorgt für ein gutes Gleichgewicht. Wenn Sie teichpflanzen kaufen, stellen Sie sicher, dass die Arten für die jeweilige Tiefenzone geeignet sind.
Der Schwimmteich: Funktionalität im Vordergrund
In Schwimmteichen, bei denen der Mensch im Wasser badet, ist die Wasserqualität von höchster Bedeutung. Die Bepflanzung spielt hier die Hauptrolle bei der biologischen Filterung. Es gibt oft eine separate Regenerationszone, die stark bepflanzt ist und als natürliche Kläranlage dient. Pflanzen wie Schilf (Phragmites australis), Rohrkolben (Typha latifolia) und verschiedene Gräser sind hier essenziell. Sie entziehen dem Wasser Nährstoffe und Sauerstoff und sorgen für eine klare, gesunde Umgebung. Auch im Schwimmbereich können einige wenige, nicht störende Unterwasserpflanzen und z.B. einige sparsam wachsende Seerosen eingesetzt werden. Die Auswahl von teichpflanzen winterhart ist hier besonders wichtig, da die Pflanzen das ganze Jahr über funktionieren müssen.
In Schwimmteichen sollten Sie Pflanzen vermeiden, die stark blühen und deren Blüten oder Pollen leicht ins Wasser gelangen können, da dies die Wasserqualität beeinträchtigen kann.
Der Naturteich: Ökologie und Vielfalt
Naturteiche sind meist größer und naturnäher gestaltet, oft ohne künstliche Folie. Hier darf die Vegetation auch mal etwas üppiger ausfallen. Heimische Wasser-Teichpflanzen sind hier die erste Wahl, da sie gut an die lokalen Bedingungen angepasst sind und der heimischen Tierwelt Nahrung und Lebensraum bieten. Eine hohe Biodiversität ist das Ziel. Lassen Sie der Natur ihren Lauf, aber greifen Sie bei starker Wucherung einzelner Arten moderierend ein, um das Gleichgewicht zu erhalten. Achten Sie auf Pflanzen, die sich gut vermehren und den Teich von Natur aus beleben.
Pflanzsets und Empfehlungen für verschiedene Teichgrößen
Viele Händler bieten praktische teichpflanzen set an, die auf die Größe und Art Ihres Teiches abgestimmt sind. Dies kann eine hervorragende Möglichkeit sein, einen guten Start hinzulegen, besonders wenn Sie unsicher sind, welche Pflanzen für Ihren Teich am besten geeignet sind. Ein typisches Set für einen kleinen Gartenteich könnte beispielsweise eine Seerose, einige Unterwasserpflanzen und eine Sumpfpflanze enthalten. Für größere Teiche sind entsprechend mehr Pflanzen und möglicherweise eine stärkere Konzentration an Filterpflanzen in den Randbereichen vorgesehen. Wenn Sie teichpflanzen kaufen, prüfen Sie die Empfehlungen des Herstellers für die Quadratmeter- oder Literzahl Ihres Teichs. Achten Sie auf das Angebot von teichpflanzen kaufen, das oft auch individuelle Zusammenstellungen ermöglicht.
Vergewissern Sie sich, dass die im Set enthaltenen Pflanzen winterhart sind, wenn Sie nicht vorhaben, sie jedes Jahr auszutauschen.
Die Rolle von Sauerstoffpflanzen für die Teichgesundheit
Sauerstoffpflanzen sind die unsichtbaren Helden jedes Gartenteichs. Während wir uns oft auf die Seerosen auf der Oberfläche oder das Schilf am Ufer konzentrieren, leisten diese vollständig untergetauchten Wasser-Teichpflanzen eine unverzichtbare Arbeit für das gesamte Ökosystem.
Warum Sauerstoff so wichtig ist
Die meisten Lebewesen im Teich, von Fischen und Amphibien bis hin zu nützlichen Mikroorganismen, sind auf Sauerstoff angewiesen, um zu atmen und organische Stoffe abzubauen. Der Sauerstoff gelangt hauptsächlich auf zwei Wegen ins Wasser: über die Oberfläche aus der Atmosphäre und durch die Photosynthese von Wasserpflanzen. Besonders im Sommer, wenn die Temperaturen steigen und die Wasserorganismen einen höheren Sauerstoffbedarf haben, kann die Luftzufuhr allein oft nicht ausreichen. Hier sind die Sauerstoffpflanzen gefragt, die durch ihre intensive Photosynthese den notwendigen Sauerstoff produzieren.
Ohne ausreichend Sauerstoff beginnen Fäulnisprozesse, die das Wasser belasten und die Lebensbedingungen verschlechtern.
Die Funktion der Sauerstoffpflanzen
Neben der Sauerstoffproduktion erfüllen Sauerstoffpflanzen weitere wichtige Funktionen im Teich:
- Nährstoffkonkurrenz: Sie nehmen gelöste Nährstoffe wie Nitrate und Phosphate direkt aus dem freien Wasser auf. Dies ist entscheidend, um das Wachstum von unerwünschten Algen zu begrenzen, die ebenfalls auf diese Nährstoffe angewiesen sind.
- Struktur und Verstecke: Ihre feinen Blätter und Stängel bieten Kleinstlebewesen, Insektenlarven und jungen Fischen Verstecke und Lebensraum.
- Filterung des Wassers: Sie binden feine Schwebeteilchen und tragen so indirekt zur Klärung des Wassers bei.
- Schutz vor Algenblüten: Durch die starke Nährstoffaufnahme reduzieren sie die Wahrscheinlichkeit einer massiven Algenblüte erheblich.
Wenn Sie wasser teichpflanzen kaufen, sollten Sauerstoffpflanzen immer einen festen Bestandteil Ihrer Auswahl bilden, unabhängig von der Größe Ihres Teichs.
Auswahl der richtigen Sauerstoffpflanzen
Es gibt eine Vielzahl von Sauerstoffpflanzen, die sich für unterschiedliche Teichbedingungen eignen. Hier sind einige bewährte Arten:
- Wasserpest (Elodea canadensis): Sehr wüchsige und anpassungsfähige Pflanze, die in fast jedem Teich gedeiht.
- Hornkraut (Ceratophyllum demersum): Benötigt keine Wurzeln und kann einfach im Wasser treiben oder leicht verankert werden. Es ist ein exzellenter Nährstoffkonkurrent.
- Laichkraut (Potamogeton natans): Bildet sowohl Unterwasserblätter als auch Schwimmblätter und ist robust.
- Tausendblatt (Myriophyllum spicatum): Mit seinen farnähnlichen Blättern ist es nicht nur funktionell, sondern auch dekorativ.
- Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae): Eine Schwimmblattpflanze, die aber auch submerse Blätter ausbilden kann und Nährstoffe aufnimmt.
Achten Sie beim Kauf von teichpflanzen kaufen darauf, dass die Pflanzen frisch und gesund aussehen. Sets, die oft als teichpflanzen set angeboten werden, enthalten häufig auch eine gute Auswahl an Sauerstoffpflanzen.
Verankern Sie Unterwasserpflanzen im Boden oder in Pflanzkörben, um sie vor zu starker Strömung zu schützen und ihnen Halt zu geben. Dies verhindert, dass sie im ganzen Teich herumtreiben und eine unerwünschte Verlandung verursachen.
Die richtige Menge und Platzierung
Für eine effektive Sauerstoffversorgung und Nährstoffkonkurrenz sollten Unterwasserpflanzen etwa 20-30% der gesamten Teichbepflanzung ausmachen. Sie können entweder frei im Wasser treiben, auf dem Grund verankert oder in Pflanzkörbe gesetzt werden. Eine gleichmäßige Verteilung im gesamten Teich sorgt für eine optimale Wirkung. Sie sind essenziell, um das biologische Gleichgewicht aufrechtzuerhalten und sind somit ein wichtiger Bestandteil jedes Teichkonzepts, besonders wenn Sie Probleme mit teichpflanzen gegen algen haben.
Winterharte Sauerstoffpflanzen
Viele der genannten Sauerstoffpflanzen sind winterhart und überdauern die kalte Jahreszeit im Teich. Sie reduzieren ihre Aktivität, aber ihre Wurzeln oder Stängel treiben im Frühjahr erneut aus. Wenn Sie teichpflanzen winterhart suchen, sind diese Arten eine ausgezeichnete Wahl. Sie bieten eine kontinuierliche ökologische Funktion, auch wenn die Temperaturen sinken. Die teichpflanzen überwintern im Wasser sorgt dafür, dass Sie im Frühjahr schnell wieder von ihrer Wirkung profitieren können. Dies macht sie zu einer lohnenden Investition für die langfristige Teichgesundheit.
Die Ästhetik: Blühende Teichpflanzen für Schönheit
Neben ihrer essenziellen Funktion für das Teichökosystem tragen Wasser-Teichpflanzen maßgeblich zur Schönheit und Atmosphäre eines Gartenteichs bei. Insbesondere blühende Arten verwandeln den Teich in ein lebendiges Kunstwerk, das zu jeder Jahreszeit Freude bereitet.
Farbenpracht im und am Wasser
Die wohl bekanntesten und beliebtesten blühenden Wasser-Teichpflanzen sind die Seerosen (Nymphaea). Mit ihren großen, oft duftenden Blüten in Weiß, Rosa, Rot oder Gelb sind sie ein Blickfang und bedecken gleichzeitig die Wasseroberfläche, was wichtig für die Algenkontrolle ist. Aber auch die Uferzonen und Flachwasserbereiche können durch eine bunte Vielfalt an Blüten bereichert werden. Der Blutweiderich (Lythrum salicaria) mit seinen leuchtend rosa bis violetten Kerzen, die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) mit ihren sonnengelben Blüten im Frühjahr oder die Wasser-Schwertlilie (Iris pseudacorus) mit ihren markanten gelben Blüten bringen Farbe und Leben an den Teichrand.
Eine sorgfältig ausgewählte Bepflanzung macht aus Ihrem Teich einen Spiegel des Himmels, der sich ständig verändert und neu entdeckt werden kann.
Blühende Teichpflanzen als Insektenmagnet
Blühende Wasser-Teichpflanzen sind nicht nur für uns Menschen eine Augenweide, sondern auch ein wichtiger Anziehungspunkt für zahlreiche Insekten. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge besuchen die Blüten, um Nektar zu sammeln. Libellen und Wasserläufer finden auf den Blättern und Blütenstielen Rastplätze und Jagdgebiete. Diese Vielfalt an Leben macht den Teich zu einem dynamischen und faszinierenden Ort. Die Anziehungskraft der Blüten hilft, ein aktives und gesundes Ökosystem zu fördern, das auch die heimische Tierwelt unterstützt.
Auswahl und Pflege blühender Arten
Beim Kauf von blühenden teichpflanzen winterhart sollten Sie auf deren Blütezeit achten, um eine möglichst lange Blüteperiode zu erzielen. Kombinieren Sie beispielsweise frühe Blüher wie die Sumpfdotterblume mit späteren wie dem Blutweiderich oder den Seerosen. Achten Sie bei der Pflanzung auf die jeweiligen Standortansprüche bezüglich Tiefe und Licht. Seerosen benötigen beispielsweise viel Sonne, während andere Arten auch im Halbschatten gut gedeihen. Die Pflege beschränkt sich meist auf das Entfernen abgestorbener Blüten und Blätter, um die Pflanze zu ermutigen, weiter zu blühen und Nährstoffe nicht unnötig zu verbrauchen.
Achten Sie auf Sorten, die speziell für die Teichbepflanzung gezüchtet wurden, da diese oft robuster und langlebiger sind.
Winterharte Schönheit: Langlebige Blüten
Viele der schönsten blühenden Wasser-Teichpflanzen sind glücklicherweise auch winterhart. Dies bedeutet, dass Sie sich Jahr für Jahr an ihrer Blütenpracht erfreuen können, ohne sie aufwendig überwintern zu müssen. Achten Sie beim Kauf von teichpflanzen kaufen auf die Kennzeichnung 'winterhart'. Dies gilt beispielsweise für viele Seerosen-Sorten, die Wasser-Schwertlilie oder den Blutweiderich. Diese teichpflanzen winterhart sichern Ihnen eine beständige Schönheit im Gartenteich. Ein teichpflanzen set winterhart kann eine gute Basis für eine dauerhaft blühende Teichbepflanzung sein.
Entfernen Sie verblühte Blütenstände von Seerosen und anderen Arten sofort. Dies regt die Pflanze an, neue Blüten zu bilden und verhindert, dass sie ihre Energie in die Samenbildung steckt.
Umgang mit Krankheiten und Schädlingen bei Blütenpflanzen
Blühende Teichpflanzen können gelegentlich von Schädlingen wie Blattläusen oder Schnecken befallen werden. Bei Seerosen sind es oft die Larven der Seerosenblatt-Zünsler, die kleine Löcher in die Blätter fressen. Bei einem leichten Befall können Sie die Schädlinge manuell entfernen. Da es sich um ein Wassersystem handelt, ist der Einsatz von chemischen Mitteln meist keine Option. Ein gut gepflegter Teich mit einer gesunden Pflanzenvielfalt und ausreichend Nützlingen wie Vögeln und Libellen ist die beste Vorbeugung. Die Widerstandsfähigkeit von teichpflanzen gegen algen ist oft ein Indikator für ihre allgemeine Gesundheit und Robustheit.
Worauf Sie beim Kauf von Wasser-Teichpflanzen achten sollten
Der Kauf von Wasser-Teichpflanzen ist der erste Schritt zur Verwirklichung Ihres Traumteichs. Doch was macht eine gute Pflanze aus und worauf sollten Sie achten, um Fehlkäufe zu vermeiden und sicherzustellen, dass Ihre neuen Mitbewohner gut gedeihen?
Gesundheit und Vitalität der Pflanzen
Das Wichtigste beim Kauf ist die sichtbare Gesundheit der Pflanzen. Achten Sie auf:
- Frisches, grünes Laub: Blätter sollten keine braunen Flecken, Löcher oder Anzeichen von Welke aufweisen.
- Kräftige Wurzeln: Bei Pflanzen, die aus dem Wasser genommen werden können (z.B. aus Pflanzkörben), sollten die Wurzeln hell und gesund aussehen.
- Keine Schädlinge: Untersuchen Sie die Pflanzen auf Anzeichen von Blattläusen, Spinnmilben oder anderen Schädlingen.
- Artenreinheit: Stellen Sie sicher, dass die Pflanze wirklich die Art ist, die Sie kaufen möchten, und dass sie für Ihren Teich geeignet ist.
Ein gesunder Start legt den Grundstein für eine üppige Entwicklung und Freude an Ihren teichpflanzen über viele Jahre.
Spezifische Anforderungen und Sortenwahl
Jede Wasser-Teichpflanze hat spezifische Bedürfnisse hinsichtlich Tiefe, Licht und Nährstoffgehalt des Wassers. Informieren Sie sich vor dem Kauf genau:
- Wassertiefe: Welche Pflanztiefe ist für die jeweilige Art ideal? (z.B. Seerosen für Tiefwasser, Sumpfdotterblumen für Flachwasser/Sumpfzone).
- Lichtbedarf: Benötigt die Pflanze volle Sonne, Halbschatten oder Schatten?
- Wuchsfreudigkeit: Manche Pflanzen wuchern stark und können andere überwuchern. Kleinwüchsige Sorten sind oft besser für kleinere Teiche geeignet.
- Winterhärte: Ist die Pflanze winterhart oder muss sie frostfrei überwintert werden? Dies ist entscheidend für die langfristige Pflege.
Wenn Sie teichpflanzen kaufen, achten Sie auf Beschreibungen, die diese Kriterien abdecken.
Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie das Fachpersonal im Gartencenter oder den Online-Händler um Rat. Beschreiben Sie Ihren Teich und Ihre Wünsche.
Kaufmethoden: Vor Ort vs. Online
Es gibt zwei Hauptwege, Wasser-Teichpflanzen zu erwerben:
- Im Fachgeschäft/Gartencenter: Hier können Sie die Pflanzen direkt begutachten und mitnehmen. Das Personal kann oft beratend zur Seite stehen. Achten Sie auf spezielle Teichpflanzenabteilungen, diese sind meist besser sortiert.
- Online-Handel: Bietet eine riesige Auswahl und oft gute Preise. Der Nachteil ist, dass Sie die Ware nicht vorher sehen können. Achten Sie auf seriöse Anbieter mit guten Bewertungen und transparenten Rückgabebedingungen. Die Verpackung der Pflanzen für den Versand ist entscheidend.
Unabhängig von der Methode sollten Sie auf die Qualität und die korrekte Beschreibung der Ware achten. Teure Angebote sind nicht immer besser, aber sehr günstige Schnäppchen können auf minderwertige Ware hindeuten.
Teichpflanzen-Sets: Eine gute Option für Einsteiger
Für Einsteiger, die unsicher sind, welche Pflanzen am besten zusammenpassen, sind teichpflanzen set oft eine sinnvolle Lösung. Diese Sets sind meist auf bestimmte Teichgrößen oder -typen zugeschnitten und enthalten eine Mischung aus verschiedenen Pflanzenarten, die sich ergänzen und für ein funktionierendes Ökosystem sorgen. Achten Sie darauf, dass die Sets auch wirklich teichpflanzen winterhart enthalten, wenn Sie eine pflegeleichte Lösung suchen.
Nach dem Kauf: Was nun?
Sobald Sie Ihre Wasser-Teichpflanzen gekauft haben, sollten Sie sie möglichst bald in den Teich pflanzen. Wenn dies nicht sofort möglich ist, lagern Sie die Pflanzen kühl und feucht, aber nicht in direkter Sonne. Achten Sie darauf, dass die Wurzeln nicht austrocknen. Die Pflanzkörbe sollten idealerweise mit spezieller Teicherde gefüllt werden, die nährstoffarm ist und nicht so schnell im Wasser zerfällt. So vermeiden Sie eine unerwünschte Nährstoffanreicherung durch die Erde und unterstützen gleichzeitig das Anwachsen der Pflanzen.
Häufige Fragen zu Wasser-Teichpflanzen
Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um Wasser-Teichpflanzen, die Ihnen helfen, Ihren Gartenteich optimal zu gestalten und zu pflegen.
Warum sind Wasser-Teichpflanzen wichtig für meinen Teich?
Wasser-Teichpflanzen sind essenziell für ein gesundes Teichbiotop. Sie klären das Wasser durch Nährstoffaufnahme, produzieren lebensnotwendigen Sauerstoff, bieten Lebensraum und Verstecke für Tiere und verhindern durch Beschattung und Konkurrenz das Überhandnehmen von Algen. Ohne sie ist ein Teich instabil und anfällig für Probleme wie Trübungen und Algenblüten.
Welche Pflanzen eignen sich zur Algenbekämpfung?
Besonders geeignet sind Unterwasserpflanzen wie Hornkraut, Wasserpest oder Tausendblatt, da sie Nährstoffe direkt aus dem freien Wasser aufnehmen und mit Algen konkurrieren. Auch Schwimmblattpflanzen wie Seerosen helfen indirekt, indem sie die Wasseroberfläche beschatten und so das Algenwachstum hemmen.
Wie viele Pflanzen benötige ich für meinen Teich?
Als Faustregel gilt, dass etwa ein Drittel bis die Hälfte der Teichoberfläche mit Pflanzen bedeckt sein sollte. Achten Sie auf eine gute Mischung aus Unterwasser-, Schwimmblatt- und Uferpflanzen. Die genaue Menge hängt von der Größe und Tiefe Ihres Teichs ab.
Müssen alle teichpflanzen winterhart sein?
Nein, nicht alle. Heimische Arten und viele klassische Teichpflanzen sind winterhart und können im Teich verbleiben. Empfindlichere oder tropische Arten müssen jedoch frostfrei überwintert werden, indem man sie aus dem Teich holt und kühl und hell lagert.
Wie oft muss ich meine Teichpflanzen düngen?
Die meisten Wasser-Teichpflanzen benötigen keine zusätzliche Düngung, da sie Nährstoffe aus dem Teichwasser ziehen. Nur bei stark nährstoffarmen Teichen kann eine sparsame Düngung mit speziellen Langzeitdüngern in Tablettenform direkt am Wurzelballen sinnvoll sein.
Was mache ich mit Pflanzen, die zu stark wuchern?
Wenn Pflanzen zu stark wuchern, sollten Sie sie auslichten. Entfernen Sie überschüssige Triebe oder Pflanzen vorsichtig aus dem Teich. Oft ist es ratsam, diese zu teilen und nur einen Teil wieder einzusetzen oder zu verschenken. Dies verhindert, dass sie andere Arten verdrängen oder den Teich überwuchern.
Kann ich normale Blumenerde für meine Teichpflanzen verwenden?
Nein, normale Blumenerde ist in der Regel zu nährstoffreich für Teichpflanzen. Sie führt schnell zu einer Überdüngung des Teichwassers und fördert Algenwachstum. Verwenden Sie stattdessen spezielle, nährstoffarme Teicherde, die Sie in Pflanzkörbe füllen.
